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Quartalszahlen Apple ist nicht zu stoppen

 ·  Apple hat dank iPad und iPhone seinen Gewinn im zweiten Quartal nahezu verdoppelt. Der Nettogewinn kletterte auf 11,6 Milliarden Dollar. Weltweit wurden zwischen Januar und März 11,8 Millionen iPads und mehr als 35 Millionen iPhones verkauft.

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© reuters Im Herbst will Apple das neue iPhone 5 auf den Markt bringen

Apple hat die Skeptiker Lügen gestraft  und bleibt vorerst das Maß aller Dinge in der Computerbranche. Auch in seinem zweiten Geschäftsquartal (Januar bis März) konnte der kalifornische Elektronikkonzern deutlich mehr seiner iPhone-Handys, iPad-Tabletcomputer und Mac-Computer verkaufen als im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 11,6 Milliarden Dollar (8,4 Milliarden Euro) und damit fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Beinahe hätte Apple sogar an den Rekordgewinn aus dem Weihnachtsquartal von 13,1 Milliarden Dollar angeknüpft.

„Wir sind begeistert von mehr als 35 Millionen iPhone- und annähernd 12 Millionen iPad-Verkäufen im Quartal“, sagte Konzernchef Tim Cook am Dienstag. Dank des Smartphone-Dauerbrenners, der rund die Hälfte des Umsatzes ausmacht und immer mehr Chinesen begeistert, schaffte es Apple ein weiteres Mal, die Erwartungen zu übertreffen.

Von den iPads gingen 11,8 Millionen Exemplare über die Ladentische - ein Plus von 151 Prozent. Wie auch das iPhone revolutionierte das Tablet von Apple den bis dahin dümpelnden Markt. Erst Mitte März brachte Apple die dritte Generation mit verbessertem Bildschirm und Kamera auf den Markt. Cook versprach weitere Neuheiten im Jahresverlauf. Gegen Oktober wird das iPhone 5 erwartet.

An den Börsen kam der Geschäftsbericht gut an. Nach deutlichen Schwankungen in der jüngsten Zeit ging es für das wertvollste Technologieunternehmen der Welt nachbörslich am Dienstag mehr als sieben Prozent in die Höhe. Die in diesem Jahr bereits auf ein Allzeit-Hoch von 644 Dollar in die Höhe geschossene Aktie hatte zuletzt den Rückwärtsgang eingelegt. In den vergangenen Tagen war das Papier unter Druck geraten, weil viele Beobachter damit gerechnet hatten, dass Apple sein rasantes Wachstumstempo nicht halten kann.

In der Volksrepublik reißen die Chinesen Apple die iPhones aus den Händen. Der Absatz stieg im zweiten Geschäftsquartal um das Fünffache. Die Region China, Taiwan und Hongkong trug 7,9 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz von 39,2 Milliarden Dollar bei. Geringere Rohstoffkosten als erwartet halfen zudem den Margen.

Auch die zunehmende Konkurrenz von Android-Modellen durch Motorola Mobility und Samsung Electronics habe Apple nicht geschadet. Insgesamt kletterten die Erlöse um knapp 60 Prozent. Der Nettogewinn, zu dem auch starke Mac- und iPod-Verkäufe beitrugen, legte um 93 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar zu.

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Von Hendrik Kafsack, Brüssel

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