Home
http://www.faz.net/-gqi-7b02p
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Problemen mit Kopfstützen und Airbags Chrysler ruft 840.000 Autos zurück

Wegen Problemen mit elektronischen Kopfstützen und Airbags muss Chrysler in Amerika 840.000 Autos zurückrufen. Auch beim japanischen Autobauer Toyota gibt es technische Probleme.

© dpa Vergrößern Chrysler muss zahlreiche Autos wegen technischer Probleme zurückrufen

Chrysler ruft wegen Problemen mit elektronischen Kopfstützen und Airbags 840.000 Autos zurück. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Detroit mit, die Rückrufaktion betreffe fast ausschließlich den amerikanischen Markt. Eine halbe Million Autos würden wegen Problemen mit der Elektronik in Kopfstützen in die Werkstätten zurückgerufen.

Die Stützen sollen die Insassen durch eine Vorwärtsbewegung im Falle eines Aufpralls von hinten besonders gut schützen. Wegen möglicher Funktionsstörungen der Airbags würden 282.000 Minivans zur Kontrolle zurückgerufen. Dem Unternehmen zufolge wurden bislang drei Unfälle aufgrund der Airbag-Schäden gemeldet, bei denen ein Mensch leichte Verletzungen erlitten habe. Unfälle wegen der fehlerhaften Kopfstützen seien nicht bekannt.

Mehr zum Thema

Der japanische Autobauer Toyota ruft derweil wegen möglicher Defekte bei den Steuergeräten der Servolenkung tausende Fahrzeuge in Deutschland in die Werkstatt. Die Rückrufaktion betrifft in Deutschland 7045 Fahrzeuge der Modelle Yaris und Verso-S der Baujahre August 2010 bis März 2012, wie Toyota Deutschland am Mittwoch in Köln mitteilte.

Während der Herstellung des Servolenkung-Steuergerätes kann laut Toyota in ein Relais Feuchtigkeit eingedrungen sein. Dies führe unter Umständen zum Ausfall der Lenkkraft-Unterstützung. Der Fahrer werde in diesem Fall durch eine Warnlampe und einen Warnton informiert. Es seien keine Unfälle bekannt, die auf ein fehlerhaftes Relais zurückzuführen sind. Nach Darstellung von Toyota-Sprecher Ekkardt Sensendorf bleibt das Fahrzeug auch bei Ausfall des Steuergeräts lenkbar.

Insgesamt betrifft die Rückrufaktion nach Angaben von Sensendorf weltweit 174.248 Fahrzeuge, davon in Europa 46.651. Zusätzlich seien international noch etwa 10.000 Subaru-Fahrzeuge betroffen, hieß es aus der Toyota-Zentrale in Tokio. Erst im Juni musste Toyota 242.000 Autos in die Werkstätten rufen. Damals war vor allem der Erfolgs-Hybrid Prius betroffen. Grund waren Probleme mit den Bremsen.

Quelle: FAZ.NET/Reuters/dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Blinker kaputt, Servolenkung defekt General Motors ruft rund 800.000 Autos zurück

Schon wieder ruft General Motors weltweit Autos zurück. Dieses Mal könnten bei rund 800.000 Wagen Blinker und die Servolenkung defekt sein. Unfälle gab es deshalb bereits. Mehr

23.07.2014, 22:58 Uhr | Wirtschaft
Autonomes Auto Schutzengel oder Spaßbremse?

Je moderner das Fahrzeug, desto seltener werden die Unfälle. Bei den diesjährigen Crashtest-Tagen zeigen Dekra und Axa die Fortschritte bei der Unfallsicherheit - und blicken in die Zukunft. Mehr

20.07.2014, 18:21 Uhr | Technik-Motor
Autofahrer leiden 30 Kilometer Stau bei tropischen Temperaturen

Bei praller Sonne im Stau stehen - Autofahrer in Hessen waren am Wochenende nicht zu beneiden. Die A5 ist gesperrt, auf der A3 ging nach einem Lkw-Brand fast nichts mehr. Mehr

19.07.2014, 19:00 Uhr | Rhein-Main

Sanktionen und Arbeitsplätze

Von Heike Göbel

Öffentlich gibt es aus der deutschen Wirtschaft praktisch keine Kritik mehr an den Sanktionen gegen Russland. Deutschland ist in der glücklichen Lage, sich die Verteidigung seiner Werte leisten zu können. Mehr 33 9


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Die am höchsten verschuldeten Kommunen Deutschlands

Die Gemeinden im Saarland haben die höchsten Schulden pro Einwohner, die Bayern wirtschaften besonders gut. Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland hat ein besonders kleiner Ort - mit nur elf Einwohnern. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden