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Problemen mit Kopfstützen und Airbags Chrysler ruft 840.000 Autos zurück

 ·  Wegen Problemen mit elektronischen Kopfstützen und Airbags muss Chrysler in Amerika 840.000 Autos zurückrufen. Auch beim japanischen Autobauer Toyota gibt es technische Probleme.

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© dpa Vergrößern Chrysler muss zahlreiche Autos wegen technischer Probleme zurückrufen

Chrysler ruft wegen Problemen mit elektronischen Kopfstützen und Airbags 840.000 Autos zurück. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Detroit mit, die Rückrufaktion betreffe fast ausschließlich den amerikanischen Markt. Eine halbe Million Autos würden wegen Problemen mit der Elektronik in Kopfstützen in die Werkstätten zurückgerufen.

Die Stützen sollen die Insassen durch eine Vorwärtsbewegung im Falle eines Aufpralls von hinten besonders gut schützen. Wegen möglicher Funktionsstörungen der Airbags würden 282.000 Minivans zur Kontrolle zurückgerufen. Dem Unternehmen zufolge wurden bislang drei Unfälle aufgrund der Airbag-Schäden gemeldet, bei denen ein Mensch leichte Verletzungen erlitten habe. Unfälle wegen der fehlerhaften Kopfstützen seien nicht bekannt.

Der japanische Autobauer Toyota ruft derweil wegen möglicher Defekte bei den Steuergeräten der Servolenkung tausende Fahrzeuge in Deutschland in die Werkstatt. Die Rückrufaktion betrifft in Deutschland 7045 Fahrzeuge der Modelle Yaris und Verso-S der Baujahre August 2010 bis März 2012, wie Toyota Deutschland am Mittwoch in Köln mitteilte.

Während der Herstellung des Servolenkung-Steuergerätes kann laut Toyota in ein Relais Feuchtigkeit eingedrungen sein. Dies führe unter Umständen zum Ausfall der Lenkkraft-Unterstützung. Der Fahrer werde in diesem Fall durch eine Warnlampe und einen Warnton informiert. Es seien keine Unfälle bekannt, die auf ein fehlerhaftes Relais zurückzuführen sind. Nach Darstellung von Toyota-Sprecher Ekkardt Sensendorf bleibt das Fahrzeug auch bei Ausfall des Steuergeräts lenkbar.

Insgesamt betrifft die Rückrufaktion nach Angaben von Sensendorf weltweit 174.248 Fahrzeuge, davon in Europa 46.651. Zusätzlich seien international noch etwa 10.000 Subaru-Fahrzeuge betroffen, hieß es aus der Toyota-Zentrale in Tokio. Erst im Juni musste Toyota 242.000 Autos in die Werkstätten rufen. Damals war vor allem der Erfolgs-Hybrid Prius betroffen. Grund waren Probleme mit den Bremsen.

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