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Freitag, 10. Februar 2012
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Probleme mit Treibstoffleitung Toyota ruft 17.000 Autos in Amerika zurück

26.06.2010 ·  Der Toyota-Skandal, Paradebeispiel für den tiefen Fall eines einstigen Musterschülers, schien so gut wie beendet. Das Unternehmen meldete wieder gute Zahlen und wähnte sich auf dem Weg zurück in die Normalität. Doch jetzt gibt es abermals eine Rückrufaktion in Amerika.

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Der japanische Autohersteller Toyota hat in den Vereinigten Staaten abermals eine Rückrufaktion gestartet. Betroffen seien diesmal rund 17.000 Fahrzeuge vom Typ Lexus, genauer das diesjährige Hybridmodell HS 250h, die für den Verkauf in den Vereinigten Staaten hergestellt worden seien, teilte der größte Autokonzern der Welt am Freitag in einem Brief an die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit.

Anlass für die Aktion seien Probleme mit der Treibstoffleitung, die bei Crashtests aufgetreten seien. Der Verkauf des betroffenen Modells wurde vorübergehend gestoppt.

Auf der ganzen Welt hatte der japanische Autobauer in den vergangenen Monaten mehr als acht Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale, aber auch wegen rutschender Fußmatten und kurzzeitig aussetzender Bremsen in die Werkstätten gerufen. Der Imageschaden für Toyota war beträchtlich - vor allem in den Vereinigten Staaten, die am stärksten betroffen waren.

Gute Zahlen durch üppige staatliche Förderung

Der Einbruch bei den Verkäufen war aber weit weniger dramatisch, als Toyota ursprünglich befürchtet hatte. Das Unternehmen, das für das Geschäftsjahr 2009/2010 (31. Mai) einen operativen Verlust befürchtet hatte, hatte im Mai seine Rückkehr in die Gewinnzone vermelden können. Hauptursache für diese guten Zahlen ist aber eine üppige staatliche Förderung durch die Regierung in Tokio. Auch in den Vereinigten Staaten hat Toyota den Absatz seiner Autos durch großzügige Rabatte im vergangenen Quartal stabilisiert.

In Deutschland hatte Toyota erst kürzlich seine im März begonnene Rückrufaktion, die insgesamt 216.000 Autos betraf, für quasi beendet erklärt. An den allermeisten Fahrzeugen sei das Gaspedal mit einem sogenannten Distanzstück ergänzt worden, teilte der japanische Autohersteller mit. Die aktuelle Rückrufaktion betrifft nach bisherigem Kenntnisstand keine deutschen Fahrzeuge.

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