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Probleme mit Direktschaltgetriebe VW ruft in Japan 91.000 Autos zurück

Erst mussten in China 384.000 VWs zurück in die Werkstätten, nun gibt es auch in Japan eine große Volkswagen-Rückrufaktion. Diesmal sind 91.000 Autos betroffen, die Probleme mit dem Getriebe sind ähnlicher Natur.

© AP Vergrößern Schwierigkeiten jetzt auch in Japan: 91.000 Volkswagen müssen zurück in die Werkstätten.

Nach seiner größten Rückrufaktion in China holt der Autobauer Volkswagen jetzt auch in Japan gut 91.000 Autos wegen möglicher Defekte im Direktschaltgetriebe zurück in die Werkstätten. Die Probleme würden in ganz Asien auftreten, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg auf Nachfrage.

Die Technik verträgt sich offenbar nicht mit der Mischung aus dem feucht-heißen Klima und dem Verkehrschaos in den Metropolen Asiens. Ohne Kühlung durch den Fahrtwind könnte es gerade bei vielen Staus zu Problemen kommen, hieß es. Mit den 384.000 zurückgerufenen Autos in China und den 91.000 in Japan solle das Problem aber im Griff sein.

Großer Rückruf in China im März

Im März hatte sich Europas größter Autobauer auf seinem größten Einzelmarkt China zu dem groß angelegten Rückruf entschieden, um die Getriebemechatronik auszuwechseln. Das Problem in Japan sei identisch und auch die Reparatur in der Werkstatt laufe ebenfalls so ab wie beim Rückruf in China, sagte der Sprecher. Es seien auch die gleichen Modelle betroffen wie in China.

In Deutschland geht VW ebenfalls Hinweisen auf Probleme mit dem Direktschaltgetriebe nach. Wer Schwierigkeiten hat, dem solle für die Reparatur Kulanz gewährt werden, hatte ein Sprecher Anfang Mai gesagt. Das Angebot gilt neben der Kernmarke VW auch für Autos der Schwestermarken Audi, Seat und Skoda mit dem betroffenen Getriebe.

Quelle: DPA

 
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