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Risikoabsicherung

Preiserhöhung Porto für Standardbrief steigt auf 58 Cent

Die Bundesnetzagentur hat einen Antrag der Post auf Erhöhung des Briefportos von 55 auf 58 Cent genehmigt. Es ist die erste Portoerhöhung für Standardbriefe seit 15 Jahren. Auch internationale Briefsendungen werden teurer.

© dapd Vergrößern Ab Januar müssen sich Post-Kunden beim Frankieren umstellen

Die Deutsche Post darf die Kunden im kommenden Jahr beim Briefporto stärker zur Kasse bitten. Die Bundesnetzagentur billigte einen Antrag des Bonner Konzerns, den Preis für den Standardbrief bis 20 Gramm im nationalen Versand von derzeit 0,55 Euro auf dann 0,58 Euro zu erhöhen, teilte die Regulierungsbehörde am Montag mit. Zudem darf die Post den Preis für den nationalen Maxibrief mit einem Gewicht bis 1.000 Gramm von 2,20 auf 2,40 Euro erhöhen.

Die Bundesnetzagentur genehmigte damit erstmals seit 15 Jahren eine Preiserhöhung bei den Standardbriefentgelten. Die Briefpreiserhöhung treffe den privaten Briefschreiber mit durchschnittlich unter zehn Cent im Monat. „Wir halten diese moderate Preiserhöhung gegenüber dem Endkunden für vertretbar“, betonte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

Ab Dezember Ergänzungsmarken im Angebot

Auch bei internationalen Briefsendungen gibt es Preiserhöhungen. Für einen Kompaktbrief bis 50 Gramm steigt der Preis von 1,45 auf 1,50 Euro. Der Preis für den internationalen Standardbrief bis 20 Gramm bleibt dagegen stabil.

Für nicht aufgebrauchte Briefmarkenbestände bietet die Post Ergänzungsmarken an. Ein Umtausch sei nicht nötig. Briefmarken mit den neuen Werten sind ab Dezember erhältlich.

Die Post kämpft seit Jahren in ihrer Briefsparte mit der wachsenden Konkurrenz durch die E-Mail. Immer mehr Bundesbürger erledigen ihre Korrespondenz im Internet, immer weniger greifen zum klassischen Brief. Spürbare Preiserhöhungen konnte Post-Chef Frank Appel über Jahre nicht durchdrücken. Die Bundesnetzagentur schob dem einen Riegel vor.

Quelle: FAZ.NET mit Reuters

 
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