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Postchef Appel Keine Eile beim Verkauf der Postbank

29.02.2008 ·  Postchef Frank Appel ist Spekulationen über einen baldigen Verkauf der Postbank entgegengetreten. In der Mitarbeiterzeitung "Premium Post" betonte er, die Post sei "Herr des Verfahrens".

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Der neue Vorstandsvorsitzende der Deutsche Post World Net AG, Frank Appel, ist Spekulationen über einen baldigen Postbank-Verkauf entgegengetreten. In der Mitarbeiterzeitung "Premium Post" betonte er, dass die Post "Herr des Verfahrens" sei. "Niemand wird uns treiben", sagte Appel.

Gelegentlich hatte es Berichte gegeben, dass die Bundesregierung auf einen schnellen Verkauf dringe und sogar versuchen werde, einen Wunschpartner für die größte deutsche Privatkundenbank durchzusetzen. Als Favorit wurde die Commerzbank genannt.

„Die Postbank ist ein Juwel“

Appel ging darauf nicht direkt ein, unterstrich aber, dass sich der Konzern keine Entscheidung aufzwingen lasse. "Die Postbank ist ein Juwel. Niemand wird uns dazu bringen, einen Plan für die Zukunft der Postbank zu entwickeln, der nicht unseren Interessen entspricht". Für die Postbank bestehe zwar "Handlungsbedarf", aber keine Notwendigkeit, etwas zu überstürzen.

In Bonn hat der neue Post-Vorstandsvorsitzende Frank Appel erklärt, mit „Hochdruck“ an Entscheidungen über das mit Verlusten kämpfende Amerika-Geschäft und über die Zukunft der Postbank zu arbeiten. Der Aufsichtsrat hatte Appel zum Nachfolger des zurückgetretenen Klaus Zumwinkel ernannt.

Quelle: F.A.Z., 01.03.2008, Nr. 52 / Seite 16
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