29.02.2008 · Postchef Frank Appel ist Spekulationen über einen baldigen Verkauf der Postbank entgegengetreten. In der Mitarbeiterzeitung "Premium Post" betonte er, die Post sei "Herr des Verfahrens".
Der neue Vorstandsvorsitzende der Deutsche Post World Net AG, Frank Appel, ist Spekulationen über einen baldigen Postbank-Verkauf entgegengetreten. In der Mitarbeiterzeitung "Premium Post" betonte er, dass die Post "Herr des Verfahrens" sei. "Niemand wird uns treiben", sagte Appel.
Gelegentlich hatte es Berichte gegeben, dass die Bundesregierung auf einen schnellen Verkauf dringe und sogar versuchen werde, einen Wunschpartner für die größte deutsche Privatkundenbank durchzusetzen. Als Favorit wurde die Commerzbank genannt.
„Die Postbank ist ein Juwel“
Appel ging darauf nicht direkt ein, unterstrich aber, dass sich der Konzern keine Entscheidung aufzwingen lasse. "Die Postbank ist ein Juwel. Niemand wird uns dazu bringen, einen Plan für die Zukunft der Postbank zu entwickeln, der nicht unseren Interessen entspricht". Für die Postbank bestehe zwar "Handlungsbedarf", aber keine Notwendigkeit, etwas zu überstürzen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.376,76 | −0,07% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2527 | −0,11% |
| Rohöl Brent Crude | 107,03 $ | −0,21% |
| Gold | 1.574,60 $ | +0,32% |
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