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Piëch soll angeblich Posten räumen Gerüchte über Führungsumbau bei VW

Ferdinand Piëch werde in den kommenden Monaten seinen Posten als VW-Aufsichtsratschef räumen, so berichtete am Morgen eine Zeitung. Das werde eine Personalrochade nach sich ziehen. Doch VW dementiert die Gerüchte - „mit Nachdruck“.

© dapd Der Patriarch: Ferdinand Piëch

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Volkswagen, Ferdinand Piëch werde sehr wahrscheinlich in den kommenden Monaten seinen Posten räumen. Das jedenfalls berichtet an diesem Freitag die Zeitung „Handelsblatt“. Der Nachfolgeplan sehe für diesen Fall vor, dass der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn als Aufsichtsratschef folgen soll. Hintergrund der angeblichen Personalspiele sei die angeschlagene Gesundheit Piëchs.

Volkswagen habe die Pläne nicht bestätigen wollen, steht schon in dem Bericht. „Martin Winterkorn bleibt noch lange Vorstandschef von Volkswagen“, habe ein Konzernsprecher gesagt. Am Freitagmorgen fiel das Dementi noch deutlicher aus. Eine Volkswagen-Sprecherin sagte: „Ferdinand Piëch ist bei bester Gesundheit und wird noch lange Aufsichtsratsvorsitzender von VW bleiben.“ Der Kommunikationschef des Konzerns wies den Bericht ebenfalls „mit Nachdruck“ zurück.

Gerüchte über Führung von VW gibt es schon länger

Gerüchte über die zukünftige Führung von Volkswagen gibt es schon seit längerem. Erst am Montag hatte das „Handelsblatt“ einen ähnlichen Bericht veröffentlicht.

Piëch hatte Ende vergangenen Jahres allerdings gesagt, dass er noch mindestens fünf Jahre Aufsichtsratschef bleiben wolle. Winterkorns Vertrag als Vorstandsvorsitzender läuft noch bis Ende 2016. Die nächste VW-Aufsichtsratssitzung findet Ende September statt.

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Quelle: DPA-AFX/Reuters

 
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