02.03.2007 · Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will bei der Fusion seiner neuen Pharmatochter Bayer Schering 1.500 Stellen in Deutschland abbauen. Bislang war nur der Abbau von 950 Stellen am Schering-Hauptsitz in Berlin bekannt. Weltweit sollen 6.100 Jobs wegfallen.
Bei der Fusion zum neuen deutschen Pharma-Marktführer Bayer Schering sollen 1.500 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden. Wie der Mutterkonzern Bayer am Freitag mitteilte, seien sozialverträgliche Lösungen angestrebt.
In Berlin sollen wie bereits bekanntgegeben noch 950 Stellen wegfallen. Am Standort Wuppertal sollen 160 Mitarbeiter weniger beschäftigt werden, in Jena bei der Tochter Jenapharm 140 Mitarbeiter. Weltweit sollen zur Zusammenführung des Bayer-Pharmageschäfts mit dem übernommenen Berliner Pharmahersteller Schering insgesamt 6100 Jobs wegfallen.
Bayer hatte sich in einem milliardenschweren Übernahmepoker im Frühjahr 2006 die Mehrheit an Schering gesichert. Durch die Integration sollen von 2009 an jährliche Einsparungen von 700 Millionen Euro erreicht werden. Aus Protest gegen die Pläne wollen Beschäftigte am Schering-Stammsitz Berlin am Freitag im Anschluss an eine Betriebsversammlung demonstrieren. Der Betriebsrat kritisierte, das Ausmaß des Stellenabbaus liege „mehr als deutlich“ über der Schmerzgrenze.
Sehr bizarr
Servet Kizilkaya (Sergen)
- 02.03.2007, 15:48 Uhr
Leute Leute
gisbert heimes (gisbert4)
- 02.03.2007, 19:12 Uhr
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