http://www.faz.net/-gqe-757bc

Patent-Verkauf : Kodak ebnet den Weg aus der Insolvenz

  • Aktualisiert am

Kodak musste die etwa 1100 Patente für mindestens 500 Millionen Dollar abstoßen Bild: dpa

Mit dem Verkauf von Patenten macht Kodak einen großen Schritt auf dem Weg aus der Insolvenz. Der amerikanische Kamerapionier verkauft Urheberschutzrechte für die digitale Bilderfassung für etwa 525 Millionen Dollar.

          Der amerikanische Kamerapionier Eastman Kodak macht mit dem Verkauf von Patenten einen großen Schritt auf dem Weg aus der Insolvenz. Ein Konsortium geführt von den Patentverwaltern Intellectual Ventures und RPX kauft dem Traditionsunternehmen nach Angaben von Mittwoch Urheberschutzrechte für die digitale Bilderfassung für etwa 525 Millionen Dollar ab. Dem Konsortium gehören einige der weltgrößten Technologiefirmen wie Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft und Samsung an, die die Patente lizenzieren oder kaufen werden.

          Kodak musste die etwa 1100 Patente für mindestens 500 Millionen Dollar abstoßen, um die Bedingungen für eine Kreditlinie über 830 Millionen Dollar zu erfüllen. Das Geld soll dem Unternehmen den Weg aus der Insolvenz ebnen. Ursprünglich war der Wert der Patente auf bis zu 2,6 Milliarden Dollar geschätzt worden. Diese hohen Erwartungen konnte Kodak aber nicht erfüllen.

          Insolvenz : Foto-Pionier Kodak ist pleite

          Der Erfinder der Handkamera blickt auf eine mehr als 130-jährige Firmengeschichte zurück. Kodak konnte im harten Wettbewerb aber nicht mehr Schritt halten und meldete im Januar Insolvenz an. In der ersten Jahreshälfte will der Konzern den Gläubigerschutz wieder verlassen und sich dann auf Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden konzentrieren.

          Quelle: RTR

          Weitere Themen

          Österreich wählt ein neues Parlament Video-Seite öffnen

          Nationalratswahl : Österreich wählt ein neues Parlament

          In Österreich hat die Parlamentswahl begonnen. Bis 17.00 Uhr haben knapp 6,4 Millionen Menschen die Möglichkeit, aus zehn Parteien zu wählen. Laut Umfragen liegt die konservative Volkspartei ÖVP des 31-jährigen Spitzenkandidaten Sebastian Kurz vorn.

          Topmeldungen

          Eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene wäre ein Experiment – mit vielen Chancen, hoffen manche

          Sondierungsauftakt : Jeder darf noch einmal warnen

          Vor dem Auftakt der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition geben führende Politiker von CSU, FDP und Grünen den Unterhändlern noch einmal gute Ratschläge. Nur die CDU schweigt.

          KP-Kongress in China : Xi will moderne sozialistische Großmacht formen

          Seit Jahrzehnten saß kein chinesischer Führer so fest im Sattel wie Xi Jinping. Auf dem nur alle fünf Jahre stattfindenden Parteikongress verspricht er den Delegierten eine neue Ära des Sozialismus – ohne Reformen in Aussicht zu stellen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.