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Patent-Verkauf : Kodak ebnet den Weg aus der Insolvenz

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Kodak musste die etwa 1100 Patente für mindestens 500 Millionen Dollar abstoßen Bild: dpa

Mit dem Verkauf von Patenten macht Kodak einen großen Schritt auf dem Weg aus der Insolvenz. Der amerikanische Kamerapionier verkauft Urheberschutzrechte für die digitale Bilderfassung für etwa 525 Millionen Dollar.

          Der amerikanische Kamerapionier Eastman Kodak macht mit dem Verkauf von Patenten einen großen Schritt auf dem Weg aus der Insolvenz. Ein Konsortium geführt von den Patentverwaltern Intellectual Ventures und RPX kauft dem Traditionsunternehmen nach Angaben von Mittwoch Urheberschutzrechte für die digitale Bilderfassung für etwa 525 Millionen Dollar ab. Dem Konsortium gehören einige der weltgrößten Technologiefirmen wie Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft und Samsung an, die die Patente lizenzieren oder kaufen werden.

          Kodak musste die etwa 1100 Patente für mindestens 500 Millionen Dollar abstoßen, um die Bedingungen für eine Kreditlinie über 830 Millionen Dollar zu erfüllen. Das Geld soll dem Unternehmen den Weg aus der Insolvenz ebnen. Ursprünglich war der Wert der Patente auf bis zu 2,6 Milliarden Dollar geschätzt worden. Diese hohen Erwartungen konnte Kodak aber nicht erfüllen.

          Der Erfinder der Handkamera blickt auf eine mehr als 130-jährige Firmengeschichte zurück. Kodak konnte im harten Wettbewerb aber nicht mehr Schritt halten und meldete im Januar Insolvenz an. In der ersten Jahreshälfte will der Konzern den Gläubigerschutz wieder verlassen und sich dann auf Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden konzentrieren.

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