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Obergrenze für Datentarife Telekom erwägt Drosselung des Datenvolumens im Festnetz

 ·  Immer mehr Menschen nutzen das Internet auch zum Fernsehen. Auf sie könnte eine unangenehme Überraschung zukommen: Die Telekom denkt darüber nach auch im Festnetz die Surf-Geschwindigkeit ab einer bestimmten Datenmenge zu drosseln.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (34)
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Christian Rumpf

Flatrate Bezahlen aber nicht nutzen !

Ist ja immer ein Spaß mit der Telekom,
Telefoniert man zuviel mit den Flatrates oder Surft zuviel dann wird man gedrosselt oder gekündigt.
Heute haben wir im Internet GB an Updates fürs Betriebssystem, 1080P Video Streams von Bezahl Inhalten, da kommt schon was zusammen.
Aber die Telekom macht auch gerne Werbung für ein schnelles LTE Netz mit 100 MBit/sec und im Sternchen Text steht dann drin da man nach 2-3 GB gedrosselt wird. ( je nach Tarif natürlich )

Ein Witz

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Dr. Andreas Frick

Regulierung versagt

Bei DSL etc. sollte für den Preis die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit maßgeblich sein. Und wenn DSL nicht angeboten werden kann, dann zu gleichen Konditionen LTE. Ohne härtere Regulierung geht es leider nicht.

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René Artois

Die Teledumm soll erstmal ...

... alen (in Worten: ALLEN) DSL-Kunden eine Verbindung legen, die diesen Namen verdient: Wir hängen hier am Rande einer Kleinstadt an einer nominell 1000er-Leitung, die dann, wenn Voll- und Neumond auf einen Tag fallen mal 768 kbit/sec erreicht. Es ist eine Unverschämtheit. Allerdings haben wir einen Vorteil: Uns kann man nicht mehr "drosseln" ;-)

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joachim tarasenko

Die nie wieder, nein danke

Herr Keller, die Firma die Sie anpreisen, die hat mich im Ausland ganz schön über den Tisch gezogen. Ständig Kündigungen ignoriert und danach noch Monate einfach Geld vom Konto abgehoben. Dann landete ich bei einer Tochter von denen. Vom Regen in die Traufe. Bis 18 Uhr gabs Internet, danach war Sense. Die heissen Chello in Österreich. An deren Logo kann man sie aber erkennen. Eine freche unverschämte US Firma. Nein danke, nie wieder mit denen.

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joachim tarasenko

75 GB für 10 Euro wie in Österreich

In Österreich bekomme ich sowas für 10 Euro im Monat. Warum geht das nicht in D?
Weil hier das Abzockparadies der Kartelle ist, deswegen. Und von Drosselung hab ich
dort nie was gehört oder gelesen.

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 23.03.2013 10:41 Uhr

Und noch etwas ... woher weiß ich denn, wie hoch mein monatliches Datenvolumen ist?

Auf der Rehnung ist darauf nichts zu ersehen und im Router-Konfigurationsprogramm, so weit ich weiß, auch nicht. Ist da nicht dem Betrug Tür und Tor geöffnet, wenn es nach den Vorstellungen der Telekom zur Drosselung des Datenvolumnes kommen würde?

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 23.03.2013 10:36 Uhr

Kann das jemand mal hier prüfen, ob die Telekom bestehende Verträge (!)

so einfach zum Kundennachteil ändern kann?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.03.2013 08:35 Uhr
Christian Rumpf

Steht in den AGB schon drin

Die Telekom kann jetzt schon drosseln sobald der Nutzer den Flatrate "missbraucht".

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Pascal Gienger

Man möchte Entertain pushen, Adieu Netzneutralität!

Mir kommt das so vor, dass die Telekom über diesen Trick die Menschen dazu animieren möchte, das hauseigene Entertain-Angebot anzunehmen, welches nicht in diese Datenverkehrszählung einfliesst.

Andere Videodienste jedoch sehr wohl so dass es mit einer Datenobergrenze nichts wird aus ausgiebigen Videoabenden.

Einen Kinofilm in HD zu streamen macht 4-5 GB aus. 1 Stunde Internetradio bei 128 kbit/sec ergeben 58 Megabyte pro Stunde. Lässt man das 8 Stunden laufen nebenher hat man bereits knapp ein halbes Gigabyte.

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Karl S. Walter

Wie bekloppt ist das denn?

Offenbar kapieren die Telekomskis nicht, dass auch Kundengeduld und -treue nur begrenzt belastbar sind. Bin bisher und noch aus Postzeiten Telekom-Kunde, obwohl das etwas teurer ist als bei anderen Anbietern. Aus Trägheit und weil ich bisher dort praktisch keine Probleme hatte.

Weniger Leistung zu höheren Preisen wäre indes reine Kundenverärmelung. Das wird sich rächen. Und ich mich auch. Bewusst schlage ich seit fast zwei Jahren irgendwelche – manchmal fast mehrkostelosen – Upgrade-Angebote der Telekom aus, weil sie mich weitere 2 Jahre an diesen Anbieter bänden.

Wenn die Bonner wirklich auf die Affige kommen – obwohl sie eh teurer sind als die anderen – ist die Kirchweih gehalten. Werd mich schon mal nach Alternativen erkundigen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2013 11:01 Uhr
joachim tarasenko

Vollkommen richtig

Sie schreiben mir aus der Seele

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 23.03.2013 10:35 Uhr

Richtig,

von Alice und Co. habe ich so manche tolle Story allein aus dem Verwandtenkreis gehört ... .

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Thomas Spaniel

Die Frage ist

welche tatsächlichen Alternativen zur DTAG überhaupt bestehen.

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Conrad Beckert
Conrad Beckert (beccon) - 22.03.2013 18:38 Uhr

Lese ich da richtig

>>Es ist davon auszugehen, dass die Telekom die Einführung von Daten-Obergrenzen nicht im Alleingang wagt.<<
das klingt verdammt nach Absprache. Mal sehen, was das Kartellamt dazu sagt. Und die eigenen Dienste vom Kontingent ausnehmen - haben wir nicht Netzneutralität.

Mal sehen, was daran wahr ist. Ich habe einen Vertrag, der unbegrenztes Datenvolumen beinhalte und noch ca 12 Monate läuft. Schauen wir mal, wie sie uns das verkaufen...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2013 11:03 Uhr
joachim tarasenko

Findige Falotten der TK Firmen in D

Wir bräuchten mal jemand der dieses gierige Pack einlocht. Gründe gäbs genug.
Aber Niemand schreitet ein.

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Thomas Spaniel

Ich habe mir die Vertragsbedingen (AGBs) für die DTAG-Tarifparkete

"Call & Surf Comfort via Funk" (ist die HSDPA/LTE-Lösung der DTAG, hatte ich bis vor kurzem als einzige Breitbandalternative hier im Dorf) und "Call & Surf Comfort VDSL" (die auch meiner jetzigen 50iger Version zugrunde liegen) sehr genau angesehen. In beiden Fällen finden (und fanden) sich gleichlautend k e i n e Datenvolumenbegrenzungen, wohl aber Drosselungen der Übertragungsgeschwindigkeit ab einem bestimmten Übertragungsvolumen p.M..

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Helmut Scheller

@CONRAD BECKERT

An bestehenden Verträgen wird man im Zeitraum der Mindestlaufzeit nichts ändern.
Erst wenn die Verlängerung ansteht, wird man die Kunden über die neuen Geschäftsbedingungen informieren und sie so zum Bestandteil der Verlängerung machen.

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Thomas Gaugen

Entwder verpflichtet man den anderen Anbieter oder wird die Telekom daran scheitern

Der brave deutsche Michel mag einfach gestrickt sein (wie Andere behaupten), aber rechnen kann er immer noch, sonst wären Aldi and co. längst Pleite und die Supermärkten würden teuerer sein als woanders und nicht umgekehrt.

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Thomas Gaugen

Mehr als Kabelfernsehen dürfte nicht Kosten.

Die Telekom macht bestimmt etwas ganz falsch oder möchten uns an den Arm nehmen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 22:01 Uhr
Thomas Spaniel

Ich wohne hier auf dem platten Land

(OK, ganz platt ist es nicht, aber das nur am Rande) und kann mir daher ungehindert eine DVB-S(2)-Anlage installieren. Zuvor hatte ich auch das Vergnügen von Kabelfernsehen. Null Einfluss auf das eingespeiste Programm-Bouqet. Nein, das wünscht man sich so nun wirklich nicht zurück. Auch ein Grund mehr, auf's platte Land zu ziehen.

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Helmut Scheller

@THOMAS GAUGEN

Was man von den Kabelanbieter, die ihre Monopolstellung brutalst ausnutzen, an Qualität bezüglich der Sendervielfalt, Bild- und Tonqualität und der dafür berechneten Gebühren bieten, ist doch mehr als eine Schande.
Wenn es beim Festnetz-DSL Volumenbegrenzungen gibt, sind die Kabelbetreiber doch mit Sicherheit die Nächsten, die auf diesen Zug aufspringen.

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Michael Retz
Michael Retz (MRetz) - 22.03.2013 17:19 Uhr

Das "Beste" aus beiden Welten:

GEZ-Gebühren zahlen weil man ja über Internet Fernsehen könnte und eine gedrosselte Datenverbindung aufgdrückt bekommen, damit man seinen Internetanschluss nicht fürs Fernsehn "missbraucht" ... das macht alles Sinn!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 22:04 Uhr
Thomas Spaniel

Da haben Sie recht

So wirklich Sinn macht das alles nicht, aber ich stand IPTV von Anfang an skeptisch gegenüber, denn für DVB-S(2)-Empfang zahle ich bei den ÖR nichts. Darum habe ich IPTV für mich auch abgewählt.

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Helmut Scheller

@MICHAEL RETZ

...Ihr Gedanken gang setzt aber voraus, dass beide einen gemeinsamen übergeordneten Befehlsgeber haben - wer sollte dies wohl sein, wo doch die eine Seite von den Aktionären und die andere Seite von der Politik abhängig ist?

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Joseph Löffel

Das wird ein Schuss in den Ofen

Die Telekom ist ihren Mitbewerbern, an welche sie die Post-Fernseh-Breitbandkabel verhökern mußte, in der Geschwindigkeit deutlich unterlegen. VDSL mit 25.000 kBit/s oder mehr gibt es nur in wenigen kleinen Gebieten, und das klassische DSL kommt selten an 14.000 kBit/s heran. Unitymedia & Co schaffen ein Vielfaches. Die Kunden in Ballungsbebieten laufen jetzt schon scharenweise über. Wenn die Telekom nun auch noch das Datenvolumen beschränkt, wird sie sich wundern, wie schnell der Rest ihrer Kunden unwiederbringlich weg ist.

Wer das Festnetz mit LTE vergleicht, vergisst, dass es bei LTE technisch bedingt nur eine begrenzte Gesamtkapazität gibt, was aber im Festnetz nicht der Fall ist. Das Argument, der Festnetz-Vielsurfer würde die Festnetz-Wenigsurfer belasten, ist falsch und unredlich. Es hat jeder seine eigene Kupferleitung bis zum nächsten Netzknoten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 22:05 Uhr
Thomas Spaniel

Und was ist dann ab diesem nächsten Netzkonten?

(kwT)

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 22.03.2013 16:49 Uhr

Unangenehme Überraschungen?

Klar und zwar für die Telekom. Mein Entertain Anschluss ist schneller gekündigt wie die Telekom die neuen Preislisten drucken kann. So super läuft Entertain jetzt auch nicht gerade.

Das Ganze riecht nach Deutsche Bahn Strategie: " Höhere Preise bei schlechterer Leistung".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 22:09 Uhr
Thomas Spaniel

Die Einführung von Volumentarifen ist in meinen Augen definitiv ein (Sonder)Kündigungsgrund

und ich gebe Ihnen recht, damit schiesst sich die DTAG wenigstens bzgl. IPTV ein klassisches Eigentor.

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Helmut Scheller

@WOLFGANG KAEFLEIN

Ich vervollständige .... im Interesse höherer Gewinne für die Anteilseigner, die Aktionäre und der Staat Bundesrepublik, vertreten durch den Finanzminister.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 22.03.2013 16:19 Uhr

Die Telekom und Co haben halt wenig Freunde...

... bei deren Gebahren im Umgang mit Kunden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 22:11 Uhr
Thomas Spaniel

Ankündigen kann die DTAG, was immer sie auch ankündigen möchte,

an einmal geschlossene Verträge inkl. vereinbarter Mindestlaufzeiten muss aber nicht nur ich mich als Kunde halten, sondern auch die DTAG selbst.

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Klaus Demota

Jaja, alle wollen...

...die alte Bundesrepublik wiederhaben, als es Milch & Honig regnete und es den Kunden mehr oder weniger egal war, was sie für eine schlechte Leistung bezahlten.

Heute, wo vor allem die Finanz- und anderen Beamten (Öffentlicher Rundfunk?!) es gerne haben, den Bürger am Draht zu wissen, sollte eigentlich der Staat der Telekom die Netze in beliebiger Grösse & Kapazität finanzieren.

Allein, der Michel wird natürlich klaglos zahlen.

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Closed via SSO

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht ...

... dann kommt so mancher wohl auf ganz skurrile Ideen ...

Wie wäre es bitte, wenn die Telekom wieder das Festnetzwahlscheibentelefon einführen würde? Tasten würden extra kosten, und die maximale Länge der Zuleitung beträgt 75 cm. Alles darüber hinaus - extra.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 22.03.2013 14:41 Uhr

Zürück in die Vergangenheit!

Dann geht die Rechenrei und das Verdienen wieder los.
.
Nicht nur, das die Geschindigkeit bis zu XYZ meist schwindel ist, Pseudoflatrate werden auch im Festnetz verkauft. Für wie blöd halten die Provider denn ihre Nutzer.
.
Für weniger Leistung mehr Geld. Toller Ansatz für eine moderne Infrastruktur!
.
Laut brummelnde Gruesse
Sikasuu

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22.03.2013, 14:04 Uhr

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