01.06.2008 · Mit einer Überarbeitung der A- und der B-Klasse will Daimler trendbewusste Käuferschichten ansprechen. Dies soll nach Informationen der F.A.S. durch zusätzliche Varianten und einen niedrigeren Einstieg erreicht werden.
Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche stoppt die A- und B-Klasse in ihrer bisherigen Form. Als Ersatz wird der Konzern eine neue Modellfamilie entwickeln.
„Wir arbeiten an einem völlig neuen Konzept für die Nachfolger von A- und B-Klasse“, hieß es aus Vorstandskreisen gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Intern laufe das Projekt unter dem Kürzel MFA: „Mercedes Frontwheel Architecture“.
Vier statt zwei Varianten
Statt der zwei Modelle A- und B-Klasse wird es demnach vier Varianten geben: Geländewagen, Cabrio, Coupé, kleiner Van. Vorstandschef Zetsche will damit eine größere Zielgruppe erreichen als mit den Vorgängern. „Der hohe Fahrzeugboden von A- und B-Klasse ist bequem für ältere Menschen“, sagte ein hochrangiger Mercedes-Manager. „Jüngere, trendbewusste Käufer bevorzugen einen niedrigeren Einstieg. Dem tragen wir jetzt Rechnung.“
Die Entwürfe wurden den Aufsichtsräten schon präsentiert und positiv aufgenommen. Auf den Markt kommen die Modelle frühestens im Jahr 2011. Zuerst muss Dieter Zetsche entscheiden, wo er sie produzieren lässt: Das Werk in Rastatt, wo die Vorgänger vom Band laufen, ist gesetzt. Zudem plant Mercedes für die MFA-Familie eine neue Fabrik in Osteuropa. Wo genau diese gebaut wird, will der Vorstandsvorsitzende im Juni bekanntgeben.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.370,72 | −1,68% |
| Dow Jones | 12.432,70 | −1,18% |
| EUR/USD | 1,2398 | −0,72% |
| Rohöl Brent Crude | 103,69 $ | −2,96% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
Anonym bewerben? Ist das gut?