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Nachhaltigkeitsbericht : Auch Aldi will jetzt mit Fairness und Ökologie punkten

  • Aktualisiert am

Aldi: Nur billig oder auch nachhaltig? Bild: dpa

Handelsunternehmen wie Rewe oder Lidl berichten schon länger im Internet über ihre Bemühungen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Aldi versuchte bislang allein mit günstigen Preisen zu punkten. Das ändert sich jetzt.

          Deutschlands Discount-Marktführer Aldi macht es der Konkurrenz nach: Das Handelsunternehmen will nicht länger nur mit günstigen Preisen, sondern auch mit seinem Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz punkten. Aldi Nord und Aldi Süd veröffentlichten am Donnerstag zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte jeweils einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht.

          Damit ist der Discounter keineswegs Pionier, sondern eher Nachzügler: Der Kölner Handelsriese Rewe etwa veröffentlicht schon seit Jahren regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte. Auch Edeka und Lidl informieren im Internet über ihre Bemühungen in diesem Bereich.

          In ihren Nachhaltigkeitsberichten stellen Aldi Nord und Aldi Süd nun ihre Bemühungen etwa um die Rückverfolgbarkeit von Nahrungsmitteln dar. Sie zeigen, welche sozialen und ökologischen Standards in der Lieferkette herrschen und wie es um Tierschutz oder Energieeffizienz bestellt ist.

          Konkret baut Aldi Nord beispielsweise zurzeit ein eigenes Team in Asien auf, um die sozialen Standards der Lieferanten im Fernen Osten zu überprüfen. „Wir wollen als Unternehmen wahrgenommen werden, das Verantwortung übernimmt“, betonte der für das Thema verantwortliche Aldi-Nord-Geschäftsführer Rayk Mende.

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