Nach Wochen mit Razzien, Verurteilungen vor Gericht und bösen Schlagzeilen gelobt die Deutsche Bank Besserung. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf einen internen Brief der beiden Co-Chefs. „Wir werden alles daran setzen, die Vergangenheit aufzuarbeiten“, versprechen die beiden Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen und Anshu Jain in ihrem Weihnachtsschreiben an die Mitarbeiter.
In dem Brief, der der F.A.S. vorliegt, äußern sich die beiden Banker zum ersten Mal gemeinsam, seitdem gegen Fitschen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des Steuerbetrugs eingeleitet wurde. Fitschen hatte nach der Razzia der Staatsanwälte vor zehn Tagen klar gestellt, dass die fraglichen Vorgänge in dem von Jain verantworteten Investmentbanking vorgefallen sind.
Der Inder selbst hat seither zu allen Vorwürfen geschwiegen, auch öffentlich ist er nicht aufgetreten. Nun demonstrieren die beiden Co-Chefs Einigkeit, und betonen, den Kulturwandel im Jahr 2013 „mehr denn je“ voranzutreiben, um so das Vertrauen der Öffentlichkeit wieder aufzubauen: „Dieser Wandel ist nicht leicht, und wird Zeit benötigen - aber er muss und wird erfolgen“, schreiben Fitschen und Jain. Den Mitarbeitern danken sie für die „harte Arbeit im Jahr 2012“.
Weihnachtsrundschreiben an die 'lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter'
gisbert heimes (gisbert4)
- 23.12.2012, 12:37 Uhr
Die Welt ist kein Ponyhof
Thomas Müller (tholer)
- 23.12.2012, 11:38 Uhr
Salamitaktik bis zum bitteren Ende - Organisierte Kriminalität im Anzug
Heinz Kunz (omgakawtf)
- 23.12.2012, 11:07 Uhr
Die Worte hör ich wohl
Anna Menz (Anna_Menz)
- 23.12.2012, 09:38 Uhr
Lippenbekenntnisse!
Peter Gorski (petertogo)
- 23.12.2012, 09:27 Uhr
