Home
http://www.faz.net/-gqi-759g7
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Nach der Razzia Deutsche-Bank-Doppelspitze gelobt Besserung

Erstmals, seitdem gegen den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen ermittelt wird, meldet sich Anshu Jain, der ebenfalls die Deutsche Bank führt, wieder zu Wort. In seinem Bereich sind die meisten Dinge passiert, deretwegen die Bank in den vergangenen Jahren immer wieder Prozesse führen oder Strafen zahlen musste.

© dpa Vergrößern Von Chef zu Chef: Jürgen Fitschen (l.) und Anshu Jain

Nach Wochen mit Razzien, Verurteilungen vor Gericht und bösen Schlagzeilen gelobt die Deutsche Bank Besserung. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf einen internen Brief der beiden Co-Chefs. „Wir werden alles daran setzen, die Vergangenheit aufzuarbeiten“, versprechen die beiden Vorstandsvorsitzenden Jürgen Fitschen und Anshu Jain in ihrem Weihnachtsschreiben an die Mitarbeiter.

In dem Brief, der der F.A.S. vorliegt,  äußern sich die beiden Banker zum ersten Mal gemeinsam, seitdem gegen Fitschen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des Steuerbetrugs eingeleitet wurde. Fitschen hatte nach der Razzia der Staatsanwälte vor zehn Tagen klar gestellt, dass die fraglichen Vorgänge in dem von Jain verantworteten Investmentbanking vorgefallen sind.

Mehr zum Thema

Der Inder selbst hat seither zu allen Vorwürfen geschwiegen, auch öffentlich ist er nicht aufgetreten. Nun demonstrieren die beiden Co-Chefs Einigkeit, und betonen, den Kulturwandel im Jahr 2013 „mehr denn je“ voranzutreiben, um so das Vertrauen der Öffentlichkeit wieder aufzubauen: „Dieser Wandel ist nicht leicht, und wird Zeit benötigen - aber er muss und wird erfolgen“, schreiben Fitschen und Jain. Den Mitarbeitern danken sie für die „harte Arbeit im Jahr 2012“.

Quelle: F.A.S.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Nach Urteil Middelhoff wehrt sich gegen die U-Haft

Vor zehn Tagen hat das Landgericht Essen den früheren Spitzenmanager Thomas Middelhoff zu drei Jahren Haft verurteilt. Seitdem sitzt er in Haft, weil aus Sicht der Richter Fluchtgefahr besteht. Nun legt er Beschwerde ein. Mehr

25.11.2014, 12:37 Uhr | Wirtschaft
Klage gegen Sal. Oppenheim Middelhoff kommt nicht zum Prozess

Diesmal ist er Kläger, nicht Angeklagter: Doch beim Schadensersatzprozess gegen das Bankhaus Sal. Oppenheim hätte Thomas Middelhoff als Untersuchungshäftling vorgeführt werden können. Nun ist klar: Er wird nicht vor Gericht erscheinen. Mehr

18.11.2014, 13:12 Uhr | Wirtschaft
Nach dem Urteil Middelhoff bleibt vorerst in Haft

Thomas Middelhoff bleibt weiter in Untersuchungshaft. Das Essener Landgericht wird erst im Laufe der Woche über eine mögliche Aussetzung des Haftbefehls gegen den 61-Jährigen entscheiden. Mehr

17.11.2014, 16:16 Uhr | Aktuell
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 22.12.2012, 18:58 Uhr

Reservierte Plätze

Von Heike Göbel

Wer glaubt, dass Deutschland durch die Frauenquote moderner wird, glaubt vermutlich auch daran, dass der Storch die Kinder bringt. Fakt ist: Hier wird gegen die Prinzipien einer Marktwirtschaft verstoßen. Mehr 44 141


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo Gemeinden die meisten Steuern einnehmen

Die Städte und Gemeinden in Ostdeutschland haben zwar weniger Schulden als die im Westen, doch ihre Steuerkraft ist noch immer deutlich niedriger. Unsere Grafik zeigt, wo Kommunen viele Steuern einnehmen. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden