Home
http://www.faz.net/-gqi-6nbo0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Milliardenverluste Bank of America will 30.000 Stellen streichen

Die angeschlagene Bank of America will nach eigenen Angaben über mehrere Jahre hinweg voraussichtlich rund 30.000 Stellen streichen. Auf diese Weise sollen bis 2014 jährlich fünf Milliarden Dollar eingespart werden.

© dpa Vergrößern Werbung am Times Square in New York

Die angeschlagene Bank of America (BofA) will im Rahmen eines umfassenden Restrukturierungsplanes in den kommenden Jahren 30.000 Stellen streichen. Der Abbau von rund einem Zehntel der Belegschaft gehöre zur ersten Phase des geplanten Konzernumbaus, teilte die größte Bank der USA am Montag mit. Ziel des Sparprogramms sei, die jährlichen Kosten bis 2014 um fünf Milliarden Dollar (3,66 Milliarden Euro) zu senken.

Die Jobs sollten „in den kommenden Jahren“ gestrichen werden, hieß es. Die Bank of America hat insgesamt 288.000 Beschäftigte. Sie steht wegen ihrer Rolle in der Finanzkrise schwer in der Kritik und hatte im zweiten Quartal einen Milliardenverlust gemacht. Im August war der amerikanische Milliardär Warren Buffett der Bank zur Hilfe gekommen, er investierte fünf Milliarden Dollar.

Mehr zum Thema

Die geplanten Einsparungen von fünf Milliarden Dollar entsprechen rund 18 Prozent der jährlichen Kosten der Bank. Mit der ersten Phase der Restrukturierung, die sich vor allem auf das Privatkundengeschäft konzentriert, soll nach Angaben von Bankchef Brian Moynihan bereits im Oktober begonnen werden. Eine zweite Sparrunde, die internationale Aktivitäten und das Geschäft mit Firmenkunden ins Visier nehmen soll, könnte demnach ab dem Frühjahr greifen.

Die Aktien der Bank of America hatten zuletzt 47 Prozent an Wert verloren. Zu der Entwicklung führten faule Hypotheken des 2008 aufgekauften Unternehmens Countrywide Financial Corp.

Quelle: AFP/dapd

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Britische Großbank Lloyds streicht 9000 Stellen

Der britischen Großbank Lloyds steht offenbar ein massiver Stellenabbau bevor. Weil Kunden ihre Finanzgeschäfte zunehmend online erledigen, soll nach verschiedenen Medienberichten jede zehnte Stelle wegfallen. Mehr

23.10.2014, 08:01 Uhr | Wirtschaft
Geberkonferenz sagt mehr als fünf Milliarden Dollar zu

Im Krieg zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas waren im Sommer tausende Häuser im Gazastreifen zerstört worden. Auf einer Konferenz zum Wiederaufbau sind Hilfsleistungen im Umfang von rund 5,4 Milliarden Dollar zugesagt worden. Mehr

13.10.2014, 09:46 Uhr | Politik
Mittelstandsanleihen-Ticker Deutsche Forfait mit hohem Verlust

Das Rating des Hemdenherstellers Seidensticker sinkt auf B+. Stefan Lübbe, Mehrheitsaktionär des Bastei-Lübbe-Verlags ist unerwartet verstorben. Mehr

14.10.2014, 15:20 Uhr | Finanzen
Brüssel Cameron wettert gegen Milliarden-Nachforderung

Die geforderte Nachzahlung von 2,1 Milliarden Euro sei absolut ungerechtfertigt. Der britische Premierminister David Cameron stellte erneut die Mitgliedschaft seines Landes in der EU infrage. Mehr

24.10.2014, 20:05 Uhr | Politik
Weitere Nachrichten Munich-Re-Finanzchef schließt Gewinnrückgang nicht aus

Beim Munich Re könnte der Gewinn demnächst kleiner ausfallen, BMW bekommt den Preiskampf in Westeuropa weiter zu spüren und das Immobilien-Unternehmen LEG will weitere Wohnungen in NRW kaufen. Mehr

20.10.2014, 07:13 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 12.09.2011, 18:42 Uhr

Klimaschutz im Alleingang

Von Hendrik Kafsack

Berlin hat die Einigung in Brüssel teuer erkauft. Der Beitrag der Osteuropäer zum Klimaschutz wird noch einmal verringert. Die Deutschen könnten die Zeche zahlen. Mehr 7 10


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wie wichtig ist die Raumfahrt für Deutschland?

Dass die Raumfahrernation Amerika viel in die Erforschung des Weltraums investiert, ist keine Überraschung. Aber selbst in Italien, Japan und Frankreich hat die Raumfahrt einen höheren Stellenwert als hierzulande. Mehr 3

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden