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Milliardenverluste Bank of America will 30.000 Stellen streichen

Die angeschlagene Bank of America will nach eigenen Angaben über mehrere Jahre hinweg voraussichtlich rund 30.000 Stellen streichen. Auf diese Weise sollen bis 2014 jährlich fünf Milliarden Dollar eingespart werden.

© dpa Werbung am Times Square in New York

Die angeschlagene Bank of America (BofA) will im Rahmen eines umfassenden Restrukturierungsplanes in den kommenden Jahren 30.000 Stellen streichen. Der Abbau von rund einem Zehntel der Belegschaft gehöre zur ersten Phase des geplanten Konzernumbaus, teilte die größte Bank der USA am Montag mit. Ziel des Sparprogramms sei, die jährlichen Kosten bis 2014 um fünf Milliarden Dollar (3,66 Milliarden Euro) zu senken.

Die Jobs sollten „in den kommenden Jahren“ gestrichen werden, hieß es. Die Bank of America hat insgesamt 288.000 Beschäftigte. Sie steht wegen ihrer Rolle in der Finanzkrise schwer in der Kritik und hatte im zweiten Quartal einen Milliardenverlust gemacht. Im August war der amerikanische Milliardär Warren Buffett der Bank zur Hilfe gekommen, er investierte fünf Milliarden Dollar.

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Die geplanten Einsparungen von fünf Milliarden Dollar entsprechen rund 18 Prozent der jährlichen Kosten der Bank. Mit der ersten Phase der Restrukturierung, die sich vor allem auf das Privatkundengeschäft konzentriert, soll nach Angaben von Bankchef Brian Moynihan bereits im Oktober begonnen werden. Eine zweite Sparrunde, die internationale Aktivitäten und das Geschäft mit Firmenkunden ins Visier nehmen soll, könnte demnach ab dem Frühjahr greifen.

Die Aktien der Bank of America hatten zuletzt 47 Prozent an Wert verloren. Zu der Entwicklung führten faule Hypotheken des 2008 aufgekauften Unternehmens Countrywide Financial Corp.

Quelle: AFP/dapd

 
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