http://www.faz.net/-gqe-74bmc

Microsoft : Windows-Chef Sinofsky geht

  • Aktualisiert am

Steven Sinofsky während der Vorstellung von Windows 8 am 25. Oktober. Bild: REUTERS

Nur wenige Wochen nachdem Microsoft das neue Betriebssystem Windows 8 vorgestellt hat, geht der langjährige Spartenchef Steven Sinofsky. Das überrascht, galt er doch als Kronprinz in dem Konzern.

          Der Chef der Microsoft-Sparte Windows, Steven Sinofsky, hat den Software-Konzern überraschend verlassen. Weder er noch Microsoft-Chef Steve Ballmer gaben am Montag einen Grund für das Ausscheiden an. In Unternehmenskreisen hieß es lediglich, die Entscheidung sei beiderseitig getroffen worden. Allerdings gab es Berichte, nach denen Unstimmigkeiten zwischen Ballmer und Sinofsky ursächlich für den Rücktritt sind.

          Sinofsky, der 23 Jahre bei Microsoft war, galt bislang als Kronprinz für den Chefposten. Erst vor rund zwei Wochen hatte das Unternehmen sein neues Betriebssystem Windows 8 und einen eigenen Tablet-Computer auf den Markt gebracht. Der 47 Jahre alte Sinofsky wird ersetzt durch Julie Larson-Green und Tami Reller.

          Sinofsky selbst war seit dem Jahr 1989 bei Microsoft an Bord und in den vergangenen Jahren für die Entwicklung von Windows 7 und Windows 8 verantwortlich.

          Quelle: Reuters/dpa

          Weitere Themen

          Bannons Krieg gegen die eigene Partei Video-Seite öffnen

          Streit bei den Republikanern : Bannons Krieg gegen die eigene Partei

          Steve Bannon, Donald Trumps ehemaliger Chefstratege sagt auf dem Values Voter Summit deutlich, wie er sein Verhältnis zu den Republikanern sieht: Krieg. Er ist jedoch von einem Sieg gegen das Establishment der Partei überzeugt.

          Topmeldungen

          Abgang: Stanislaw Tillich am Mittwoch

          Tillichs Rücktritt : Sächsischer Befreiungsschlag

          Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich tut jetzt das, was während seiner Regentschaft viele bitter vermisst haben: Er handelt konsequent. Die Luft um ihn war schon lange vor seinem Rücktritt dünn geworden.
          Macron forderte in einer Grundsatzrede  eine „profunde Veränderung“ der Einwanderungspolitik.

          Frankreich : Macron will Einwanderungspolitik verschärfen

          Er spricht von „administrativer Machtlosigkeit“ angesichts des „Einwanderungsdrucks“ – und will diese beenden: Dazu hat der französische Präsident Emmanuel Macron nun viele Maßnahmen angekündigt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.