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Lieferdienst : Bald kommt der Big Mac nach Hause

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Bald gibt’s Burger und Pommes von McDonald’s direkt auf die Couch. Bild: dpa

Nach erfolgreichen Tests weitet McDonald’s seinen Lieferservice auf mindestens 200 Restaurants in Deutschland aus. Das Fast-Food-Unternehmen arbeitet dafür mit einem bekannten Lieferdienst zusammen.

          Der Wettbewerb um Essenslieferungen in Deutschland kommt zunehmend in Fahrt. Nach einer Testphase will jetzt auch der Fast-Food-Riese McDonald’s seinen Lieferservice ausweiten, wie das Unternehmen am Montag in München bekanntgab. Bereits bis April sollten rund 100 Restaurants den Service anbieten, darunter neben Köln und München auch in Berlin, Essen, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Offenbach, Mainz und in zahlreichen weiteren Städten. Bis Jahresende sollen deutschlandweit mindestens 200 Restaurants Burger, Pommes Frites und andere Speisen an Kunden liefern.

          In den deutschlandweit 1478 Restaurants arbeiten mittlerweile 58.000 Menschen, die Umsätze beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund drei Milliarden Euro. Damit führt Mc Donald's die Rangliste der deutschen Systemgastronomen seit vielen Jahren mit weitem Abstand an. Zum Vergleich: Burger King als Nummer zwei der Branche kam bei bundesweit 700 Restaurants zuletzt auf 840 Millionen Euro Umsatz.

          Auch der Konkurrent war bereits ins Liefergeschäft eingestiegen. Bis Jahresende sollen bei Burger King 200 Restaurants Essen auch nach Hause liefern. Während Burger King die Auslieferung mit eigenen Mitarbeitern abwickelt, setzt McDonald’s auf den Bringdienst Foodora. Auch in anderen Ländern spielten Essenslieferungen für den Konzern eine zunehmende Rolle, sagte ein McDonald’s-Sprecher.

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