http://www.faz.net/-gqe-76zvs

Managergehälter : VW-Chef Winterkorn soll 14 Millionen Euro bekommen

  • Aktualisiert am

VW-Chef Winterkorn war 2012 der bestbezahlte Dax-Manager Bild: dpa

VW-Chef Martin Winterkorn soll einem Pressebericht zufolge für das Jahr 2012 ein Jahresgehalt von rund 14 Millionen Euro erhalten. Der Vorstand arbeitet momentan an einer Neuregelung des Vergütungssystems. Ansonsten könnte Winterkorn auf ein Gehalt von insgesamt 20 Millionen Euro kommen.

          VW-Chef Martin Winterkorn soll einem Pressebericht zufolge für das Jahr 2012 insgesamt rund 14 Millionen Euro bekommen. Darauf habe sich das Präsidium des VW-Aufsichtsrats geeinigt, berichtet der „Spiegel“. Ein VW-Sprecher wollte sich am Sonntag nicht zu dem Bericht äußern. Der Vorstand arbeitet derzeit an einem neuen Regelwerk für das Vergütungssystem des Managements, das an Absatz und Rendite des Unternehmens gekoppelt ist. Darüber soll der Aufsichtsrat Unternehmenskreisen zufolge im Rahmen der Beratungen über die Bilanz für das abgelaufene Jahr am 22. Februar entscheiden.

          Nach den bisher geltenden Regeln würde Winterkorn rund 20 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr an Festgehalt, Boni und weiteren erfolgsabhängigen Zahlungen einstreichen. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission über gute Unternehmensführung (Corporate Governance) hatte sich für eine Begrenzung von Managementgehältern ausgesprochen, will den börsennotierten Unternehmen dabei aber keine Vorgaben geben. Im vergangenen Jahr war eine breite Diskussion entbrannt, weil Winterkorn 2011 einschließlich Erfolgsboni 16,6 Millionen Euro verdiente. Zuzüglich einer Nachzahlung für das vorangegangene Jahr waren es rund 17,5 Millionen.

          VW will bis spätestens 2018 weltgrößter Autobauer werden. In fünf Jahren sollen alle Konzernmarken 10 Millionen Wagen verkaufen, 2012 wurde mit 9,07 Millionen ein neuer Rekord erzielt. Die Rivalen Toyota und General Motors liegen indes noch klar in Front, in der Oberklasse liefert sich Audi vor allem mit BMW ein hartes Duell.

          Quelle: Reuters, dpa

          Weitere Themen

          Schwere Sturmschäden auf Puerto Rico Video-Seite öffnen

          Hurrikan „Maria“ : Schwere Sturmschäden auf Puerto Rico

          Hurrikan „Maria“ auf der amerikanischen Karibikinsel Puerto Rico schwere Verwüstungen und Schäden angerichtet. Einem Sprecher des Gouverneurs Ricardo Rossello zufolge fiel am Mittwoch im ganzen Territorium der Strom aus. Mehr als drei Millionen Menschen sollen betroffen sein.

          Die Bundestagswahl hat begonnen Video-Seite öffnen

          Stimmabgabe : Die Bundestagswahl hat begonnen

          Rund 61,5 Millionen Bundesbürger sind dazu aufgerufen, heute ihre Stimme abzugeben. Wer soll in Zukunft unser Land regieren? Um 18 Uhr gibt es die ersten Hochrechnungen.

          Topmeldungen

          Wird bald die erste Jamaika-Koalition auf Bundesebene Deutschland regieren?

          Mögliche Koalitionsoptionen : Keiner will nach Jamaika

          Jamaika, Schwarz-Gelb oder doch wieder eine große Koalition? In der Theorie gibt es nach der Wahl verschiedene Möglichkeiten der Regierungsbildung für Angela Merkel. Aber welches Bündnis ist wie wahrscheinlich?
          „Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen.“ Doch begründet das auch ein Recht auf Einreise?

          Einwanderung : Fremde in unserer Mitte

          Jetzt sind sie da, die Migranten. Es kommen noch mehr. Da wird man doch grundsätzlich werden dürfen: Wen wollen wir reinlassen? Und wie viel Assimilation verlangen wir?
          Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani wirft Donald Trump vor, in seiner Rede vor den UN viele Lügen verbreitet zu haben.

          Iranischer Parlamentspräsident : „Trump verfolgt Goebbels-Doktrin“

          Mit Trumps Überlegungen, das Atomabkommen mit Iran zu kündigen, hat sich der Konflikt zwischen beiden Ländern zugespitzt. Der iranische Parlamentspräsident Laridschani wirft dem amerikanischen Präsidenten nun vor, Lügen zu verbreiten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.