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Luftverkehr China droht Europas Fluglinien mit Zwangsabgabe

 ·  Ab 2012 gelten im europäischen Luftverkehr strengere Klimaschutzauflagen. China passt das nicht - und fürchtet um seine Wettbewerbsfähigkeit. Jetzt droht China nach Informationen der F.A.Z. mit Strafen für europäische Fluggesellschaften.

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Detlef Stark (wool-web) - 20.05.2011 15:36 Uhr

DAS IST ALSO DAS ERGEBNIS unseres Klimarettungswahns!

Wann endlich begreifen wir in Europa, dass wir einem Wahn erliegen, das Klima retten zu müssen?
Wir können das Klima nicht retten. Das fragt nicht nach unseren lächerlichen Mätzchen, die nur unsere Wettbewerbsfähigkeit kosten und nichts bringen.
Die Natur ist immer stärker als der Mensch, siehe Japan.
Ausserhalb Europas macht niemand diesen Wahn mit, deswegen scheitern auch regelmässig die "Klimakonferenzen".
Es gibt keinen globalen Konsens bezüglich einer "Weltklimarettung".
Jetzt sehen wir langsam, was uns der Klimawahn auch wirtschaftlich kosten kann.
Detlef Stark

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Michael Scheffler

@Herrn Kaiser

Sie setzten in Ihrem Beitrag voraus, dass CO2 zum Klimawandel führt. Aber leider ist diese These halt sehr umstritten.

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Stephan Mörs

Hier und Dort

Ja ja die Ökotraumtänzer in Europa und die Nationalkommunisten in China. Was glauben eigentlich einige Leser, wie wir uns hinscihtlich des Überlebens in Zukunft von anderen Nationen abgrenzen wollen? Das der CO2-Außstoß einen maßgeblichen Anteil daran hat, dass die globale Erderwärmung anählt dürfte unbestritten sein. Aber einige hier denken lediglich an das wirtschaftliche überleben. Na bitte, dann fressen Sie doch bitte Ihre Euroscheine. Mir ist es ehrlichgesagt wurscht, ob Lufthansa über China mehr oder weniger zahlen muss. Zahlt doch eh der Endverbraucher. Und da ich nicht nach China möchte - Deutschland und Europa sind so wunderschön- sollen die doch amchen was sie wollen. Ärgern würden wir den chinesischen Tiger vielleicht mal damit, wenn wir das täten, was für uns eh am gesündesten ist: Produkte des deutschen Binnenmarktes zu kaufen. So ein Markt ist mir lieber als dauernd danach zu schielen, was andere Staaten machen und zu überlegen, ob mir das gefällt.

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Tobias Borgert
Tobias Borgert (jtbo) - 20.05.2011 12:55 Uhr

Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle

Ich finde, in diesen "Ökotraumtränzer"-Debatten vergessen viele, dass das CO2 in aller Regel bei irgendwelchen Verbrennungsprozessen anfällt. Abgesehen von Plänen wie der CO2-Speicherung bedeutet also jedes eingesparte Kilogramm CO2 in Europa auch gleichzeitig eine Verringerung des Energiebedarfs und der Abhängigkeit von Öl, Gas, Kohle und damit von den Rohstofflieferanten wie Russland, den MENA-Staaten und anderswo in der Welt.
Mit steigenden Rohstoffpreisen rentieren sich diese als "Klimaschutz" verkauften und verteufelten Maßnahmen immer mehr.

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Konrad Wolff
Konrad Wolff (Emigrant) - 20.05.2011 11:58 Uhr

Herrlich!

Es müssen also erst chinesische Kommunisten her um Europas Ökotraumtänzern in die Parade zu fahren ...

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Horst Trummler

Die Oekologie verändert den Wettbewerb

In Europa hat CO2 eine religiöse Bedeutung. Man meint das sich durch dessen Emission die Erde erwärmt und die Menschen erschwitzen. Mittels immer knapper werdender Zertifikate soll die Menschenbeeinflusste Emission dieses Gases (ca. 3% der Gesamtemission) reduziert werden. Im Rest der Welt kann man mit diesem Glauben wenig anfangen. China, Indien, Russland, der Mittlere Osten haben keine "Klimaziele". Die USA haben ihren CO2 Zertifikatehandel aufgelöst, Kanada is aus dem Kyoto Protokoll ausgetreten.
...
Dadurch ergeben sich erhebliche Auswirkungen auf den Wettbewerb. Energieintensive Industrien haben, sofern sich dies nicht ändert, keine Zukunft in Europa.
...
Im Luftverkehr dürfte es neben dem Konflikt mit China auch Konflikte mit den USA geben. Vermutlich ist es am sinnvollsten die Passagiere mit Grossflugzeugen aus Europa zu Drehkreuzen in Dubay (Asien), Kairo (Afrika) zu fliegen und von dort aus ökologiefrei an ihr Ziel zu bringen.
...
Vandale

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Rolf Huchthausen

Da müssen sich jetzt die Politiker anstrengen!

China reißt sämtliche Klimaschutzanstrengungen, und das Land ist auch nicht bereit für globale Entwicklungen eigene Interessen hintanzustellen. Ganz das Gegenteil: die Welt geht die Schrittlänge Chinas oder nichts geht.
China reißt sämtliche Entwicklungshilfeanstrengungen, kontakariert diese sogar durch eigene Ausbeutungsprogramme, und das Land ist auch nicht bereit für z.B. Demokratie irgendetwas in China anzupassen.
So langsam sollte unseren Politikern in globalen Runden etwas anderes einfallen, um irgendetwas zu retten. Globale Klimaschutzanstrengungen - sündhaft teuer - werden vom Zubau chinesischer Kohlekraftwerke sinnlos dargestellt.
Die Diktatoren Afrikas und Asiens blühen auf dank chinesischer Unterstützung, wenn sie Bodenschätze haben. Die Hungerleider können dann die Europäer entwickeln.
Ich vermag keinen Erfolg in den globalen Entwicklungsfeldern erkennen, der vielleicht nützlich wäre aber chinesischen Interessen widerspricht. Der Rest ist Politiker-Phrasologie.

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immer zwei Seiten

Es gibt in diesem Konflikt zwei Parteien, die auf Ihre Art und Weise Recht haben. Zum einen ist es völlig richtig, dass Europa aufgrund des Klimawandels Umweltverschmutzung mit Kosten versieht. Das China, was zu den größten Umweltverschmutzern der Welt neben USA zählt, ist ja kein Geheimnis und das sie sich aufregen wenn sie zahlen müssen auch. Ändert aber nichts am korrekten handeln der EU. Kommen wir zum wirtschaftlichen. Selbstverständlich hat China das Recht solche Abgaben zu erheben. Schließlich ist es ihr souveränes Staatsterritorium. Allerdings sollten sich Europas Firmen mal von der ach so tollen chinesischen Gewinnbrille verabschieden und dann eben auch konsequent den chinesischen Markt torpedieren. Mit bitten und betteln erreicht man in China überhaupt nichts. China ist an emotionaler Stärke Europa um Planeten voraus. Europa duckt, wenn China zuckt. China ist schlau. Sie locken die Europäer mit hohen Gewinnmöglichkeiten um sich dann an deren Know-How zu bedienen und sie dann in den Wind zu schießen. In der Wirtschaft wird eben mit harten Bandagen gekämpft. Das müssen die Europäer auch lernen. Von China wirds für euch NULL Pardon geben, NULL! Keine Schonung wirds für Europäer dort geben. Zieht die Konsequenzen daraus!

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Tobias Borgert
Tobias Borgert (jtbo) - 20.05.2011 10:17 Uhr

Nur eine Frage der Zeit

Es war schon immer nur eine Frage der Zeit, wann wir unser Verhalten gegenüber den Schwellen- und Entwicklungsländern zurück bekommen. China ist da sicher nur der Anfang.
Dagegen wird sich die EU als Ganzes schon schwer wehren können, aber da viele Stimmen diese ja sowieso für unnötig halten und "aus nationalem Interesse" abschaffen wollen, dürfen wir bald alleine als vergleichsweise kleine Nation 1,3 Milliarden Chinesen oder Inder anbetteln, doch bitte gnädig zu sein.

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Walter Russell

Paria China

China stellt sich immer mehr in's Abseits, auch im Bewusstsein vom "Ottonormalverbraucher". Dabei strebt China offenkundig in seiner momentanen Hybris die Weltmacht an. Wie kann China (und andere Mächte) seinen chauvinistisch-faschistischen Nationalismus nur ablegen, im Sinne des Weltfriedens? Wie verhält es sich mit der "Shanghai Cooperation Organisation/ SCO" zwischen China und Rußland, einem Militärbündnis? China macht sich mit Erpressungsversuchen keine Freunde. Vielleicht "knallt es" irgendwann einmal (WK 3/4) - dann leben alle in einer anderen Welt.

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Arwed Schmidt
A Schmidt (SDT) - 20.05.2011 09:51 Uhr

Kein Wunder, ...

... daß die europäische Ökodiktatur nicht ohne Folgen bleibt. Emirates wird sich schon freuen, der LH weiter Marktanteil abjagen zu können. Ach nee, der wird ihnen ja von der Politik geradezu aufgedrängt.

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Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Peking.

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