Home
http://www.faz.net/-gqe-76x1p
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Luftverkehr Amerikanische Airlines wollen weltgrößte Fluggesellschaft bilden

Die amerikanischen Luftfahrtunternehmen American Airlines und US Airways haben offiziell bekanntgeben, dass sie sich zur weltgrößten Fluggesellschaft zusammenschließen wollen.

© REUTERS Bald vereint - Flugzeuge von American Airlines und US Airways Express auf dem Ronald-Reagan-Flughafen in Washington

Die beiden amerikanischen Fluggesellschaften American Airlines und US Airways haben am Donnerstag offiziell ihre Fusionspläne bekanntgegeben. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen hätten dem Zusammenschluss zugestimmt, war bereits am Mittwochabend (Ortszeit) aus Verhandlungskreisen verlautet. Die neue Fluggesellschaft wäre nach Passagierzahlen die größte der Welt. Die neue Fluggesellschaft solle den Namen American Airlines behalten, hieß es aus den Verhandlungskreisen. Der Hauptsitz solle am American-Standort in Dallas-Fort Worth im Bundesstaat Texas sein. Der Chef von US Airways, Doug Parker, solle an die Spitze der neu entstehenden Fluggesellschaft rücken.

Die beiden Fluggesellschaften würden zusammen nach Passagierzahlen die größte Airline der Welt bilden. Diese würde über mehr als 1500  Maschinen verfügen und 6400 Flüge täglich anbieten. Die Umsätze von American Airlines und US Airways beliefen sich im vergangenen Jahr auf zusammen 38,7 Milliarden Dollar (28,9 Milliarden Euro). Das Gemeinschaftsunternehmen würde sich an den amerikanischen Konkurrenten United und Delta vorbeischieben, die selbst Fusionen mit Continental beziehungsweise Northwest hinter sich haben.

Mehr zum Thema

Spekulationen über die Fusion gab es, seit die angeschlagene American Airlines im November 2011 Gläubigerschutz beantragen musste. Die Erfolgsaussichten wuchsen im vergangenen April, als  Gewerkschaftsvertreter öffentlich ihre Unterstützung für den Schritt erklärten. Im August schlossen beide Fluggesellschaften dann eine Stillschweige-Vereinbarung und tauschten Informationen aus, um eine mögliche Fusion zu prüfen.

Da American noch immer unter Gläubigerschutz steht, müssen dem  Zusammenschluss nicht nur die Wettbewerbsbehörden und die Aktionäre  zustimmen, sondern auch das für das Insolvenzverfahren zuständige Gericht.

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Hellas-Krise Anleger sehen Licht am Ende des Tunnels

Hoffnung auf eine Lösung in der Griechenlandkrise haben die Börsen Europas am Dienstag im Plus schließen lassen. Der Dax legte 0,7 Prozent zu, die Athener Börse gewann sogar mehr als 6 Prozent. Mehr

23.06.2015, 17:55 Uhr | Finanzen
Germanwings-Absturz Rechtsexperte: Airline haftet in jedem Fall

Fluggesellschaften könnten völlig unabhängig vom Verschulden haftbar gemacht werden, sagt der Fachanwalt für Luftverkehrsrecht, Elmar Giemulla. Den Hinterbliebenen rät er, sich zusammenzuschließen. Mehr

28.03.2015, 10:49 Uhr | Gesellschaft
Ahold kauft Delhaize Die Niederlande bekommen einen Supermarkt-Großkonzern

Wer die Niederlande kennt, kennt den Supermarkt Albert Heijn. Dessen Eigentümer kauft jetzt einen Konkurrenten. Und rückt so in die Weltspitze vor. Mehr

24.06.2015, 14:29 Uhr | Wirtschaft
Germanwings-Absturz Airlines verschärfen Sicherheitsregeln

Nach dem offenbar absichtlich herbeigeführten Germanwings-Absturz in Frankreich ziehen zahlreiche Fluggesellschaften in Deutschland und Europa Konsequenzen: Viele Anbieter verschärfen ihre Sicherheitsvorschriften, so dass künftig das Cockpit immer mit mindestens zwei Menschen besetzt sein muss. Mehr

27.03.2015, 14:10 Uhr | Gesellschaft
Warschau Hackerangriff legt polnische Fluglinie lahm

1400 Passagiere sind nach einer Cyberattacke auf die Airline LOT in Warschau gestrandet. Fünf Stunden dauerte es, bis das Unternehmen die Kontrolle über seine Systeme zurückerlangte. Mehr

22.06.2015, 05:46 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 14.02.2013, 12:41 Uhr

Griechenlands Entscheidung

Von Carsten Knop

Was ihre Entscheidung konkret bedeutet, wissen weder die Griechen noch der Rest Europas. Sicher ist: Das Einigungsprojekt wird an der griechischen Frage nicht scheitern. Mehr 36 23


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden