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Lufthansa Zwei deutsche Standorte sollen geschlossen werden

 ·  Das Luftfahrtunternehmen Lufthansa strukturiert um: Im Zuge der Schließungen sollen mehr als 700 Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden. Betroffen sind die Kölner Hauptverwaltung und der Standort Norderstedt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (43)
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Miki Krstic Dr.

Richtig Herr Fink

Sie haben sich die Frage selber beantwortet. 25 % höhere Ticketpreise, wenn die Subventionen abgeschafft würden.

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 22.02.2013 08:16 Uhr

Sie haben meine Frage nicht beantwortet, Herr Miki Krstic, Dr.

wo in der LH Bilanz stehen denn Ihre 7 Milliarden €? Nächste Frage, wie wären denn die 7 Milliarden am Markt absetzbar, wenn diese außer in Deutschland und auch hier nur von den deutschen Carriern nirgendwo sonst erhoben würde? Kein Passagier würde die um 25% höheren Ticketpreise der LH zahlenl, die LH müsste an dem Tag umgehend Konkurs anmelden, mit allen negativen Konsequenzen für die öffentlichen kassen.

Das sollte doch für einen Akademiker eigentlich verständlich sein, oder? Oder fällt Ihnen nun, wie bei der Umsatzsteuer, auch nichts mehr ein?

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Miki Krstic Dr.

Herr Stark und Herr Fink

Aufgrund welcher Verträge die Luftfahrt subventioniert wird ist primär irrelevant. Fakt ist, daß sie subventioniert wird. Die Europäische Umweltagentur hat bekannt gegeben, daß die Luftfahrt hauptsächlich durch steuerliche Vorzugsbehandlung subventioniert wird. Insgesamt werden jährlich 35 Mrd erfasst (Europaweit). Das Umweltbundesamt erfasst die Subventionen des Luftverkehrs in Deutschland mit jährlich 12,5 Mrd. Sind diese Quellen alle unseriös, nur weil Sie den Eindruck vermitteln wollen, daß die Luftfahrtbranche ein sich selbst tragendes System sei?

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Detlef Stark
Detlef Stark (Obmuj) - 21.02.2013 14:07 Uhr

Werter Herr Miki Krstic Dr., Herr Fink hat unten stehend ausgeführt, ...

... dass eine Kerosinsteuer aufgrund internationaler Verträge und steuerrechtlichen Gegebenheiten global nirgendwo erhoben werden kann.
Einseitig nur innerdeutschen Verkehr zu besteuern, brächte wenig und hätte wegen der groben Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil der Lufthansa nichts mehr mit einer freien Marktwirtschaft zu tun und wäre somit eine reine staatliche Willkürsteuer, um die Lufthansa zu schädigen, wie Sie es ja wohl offensichtlich wünschen.
Lufthansa könnte jedoch mit durchgehenden Flugnummern, z.B. LH 408 von München über Frankfurt nach New York ein innerdeutsches Zwangssteuersystem umgehen.
Ansonsten könnte man mit entsprechenden Flugzeugumläufen betroffene Flugzeuge im Ausland im Rahmen des "Tankering" (s. Wiki) betanken.
Da bliebe dann für eine deutsche Kerosinsteuer kaum mehr viel hängen; der Umwelt allerdings würde man beim Tankering einen Bärendienst erweisen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 09:02 Uhr
Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 22.02.2013 09:02 Uhr

Auch die Umsatzsteuer wird

natürlich nur auf Flüge erhoben die in Deutschland beginnen und enden. Zubringerflüge sind Teil der internationale Beförderung und unterliegen demnach nicht der Besteuerung. Wäre auch anders nicht durchführbar, aber dem Herr Miki Krstic, Dr., jetzt noch was über Interlining zu erzählen würde wahrscheinlich ohnehin nicht ankommen.

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Miki Krstic Dr.

Seit wann Herr Stark

dienen erlassene Kerosinsteuern in Höhe von 7 Mrd jährlich öffentlichen Strukturmaßnahmen? Oder die nicht eingenommenen Mwst. für Inlandsflüge in Höhe von jährlich 680 Mio.? Diese Gelder würden in der Tat jedem dienen, wenn sie erhoben würden. So aber dienen diese Gelder direkt den Airlines, die sie nicht bezahlen müßen. So etwas nennt man dann halt Subventionen! Auch Sie werden einsehen müßen, daß die Luftfahrtindustrie umdenken muß. Selbst die Ihren sagen es ja unumwunden, daß "es keine besonders gesunde Branche ist".

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 14:39 Uhr
Miki Krstic Dr.

Fakten

Wenn Sie Fakten nicht anerkennen kann ich Ihnen auch nicht helfen Herr Fink. Und wenn alles i.o. ist mit der LH, dann verstehe ich Ihre Aufregung erst recht nicht. Lassen sie uns doch einfach einige Jahre abwarten, so bis 2017 oder 18 und dann schauen wir noch mal. Diese hoch protegierte Industrie sollte völlig sich selbst überlassen werden um die Überlebensfähigkeit zu testen. Sonst schreien doch die Verfechter der freien Marktwirtschaft nach Abschaffung aller Regularien. Wie wäre es wohl, wenn alle plötzlich die wahren Kosten für Ihre Tickets zahlen müßten?

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Closed via SSO

Herr Fink ...

... den Miki Krstic Dr. sollten Sie nicht so richtig ernst nehmen. Seit seinem doch etwas verlogenen Fernsehauftritt ignoriere ich den (und seine Stereotypen) nicht einmal mehr.

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Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 21.02.2013 11:05 Uhr

Warum nicht 70 Milliarden kerosinsteuern?

oder irgendeine sandere Phantasiezahl? Da alle Steuern die Firmen auferlegt werden so oder anders von den Kunden zu zahlen sind, würde mich mal interessieren wo in der Bilanz der LH diese angebliche Subvention denn zu finden ist? Oder die Umsatzsteuer, die ja sehr wohl erhoben wird, jedenfalls auf innerdeutsche Flüge, von Geschäftsreisenden aber als Vorsteuer abgesetzt werden kann. Wie kommen Sie da auf 680 Millionen?

Luftverkehr findet im wesentlicher international, also außerhalb staatlicher Steuerhoheit statt. Das ist gesetzlich so festgelegt, in diversen Bilateralen Verträgen und beschert den Kunden der carrier ein international standardisiertes, sehr gut funktionierendes System.

LH ist immerhin ein Weltmarltführer und behauptet sich trotz einseitiger Belastung wie Fluggaststeuer, CO2 Steuer und unpraktikabler Nachtflugregelung in FRA immer noch besser als die meisten Konkurrenten, jedenfalls in Europa.

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Closed via SSO

@Stahlberg - oh, mei ...

Air France/KLM ist an der Börse. Der französische Staat hält knapp 16%. Thai ist an der BörseStaatsanteil kenne ich nicht. Alitalia war schon mal pleite, in Staatsbesitz und reitet schon wieder an der Pleite lang. Air Vietnam ist eine kleine Airline eines kommunistischen Staates.

Noch Fragen?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 20:56 Uhr
Closed via SSO

Ärger?

Nein, warum? Weil ich bessere Quellen verwendet habe?

"Wundern" würde es besser treffen.

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Erwin Stahlberg

@Theobald -- was soll das "oh, mei..."

Ich habe WIKIPEDIA zitiert, empfinden Sie Ärger???

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Detlef Stark
Detlef Stark (Obmuj) - 20.02.2013 17:57 Uhr

Werte Frau Hannelore Schäfer, im Gegensatz zu Ihrer Behauptung hat Lufthansa eine ...

... der jüngsten und spritsparendsten Flotten (A 320 - A 380; B 747-8), auch wurden beim Verkauf von BMI/AUA nicht Millionen verzockt, sondern der Verkauf diente der Vorbeugung von sich abzeichnenden Defiziten.
Bei Ihrer bekannten sozialen Einstellung dürften Sie wissen, dass Betriebsrenten nach unserer Rechtsprechung generell dem Vertrauensschutz unterliegen und nicht rückwirkend verschlechtert werden dürfen, auch sind sie vom Pensionssicherungsverein garantiert.
Die heutigen Löhne, Gehälter und Renten sind keinesfalls im Vergleich zu ähnlichen Betrieben zu hoch.
Die von Herrn Sax angeführten Belastungen der Lufthansa sind objektivierbar.
Die von Miki Krstic Dr. behaupteten Subventionierungen oder gar Bezuschussungen haben nichts mit einer Finanzierung der Lufthansa zu tun und sind höchstenfalls öffentliche Strukturmassnahmen, die staatlichen Verpflichtungen entsprechen und jedem dienen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 08:52 Uhr
Hannelore Schäfer

Nun,

dann waren wohl alle Artikel zum Thema Lufthansa in der Wirtschaftswoche, im Handelsblatt, im Spiegel etc. falsch, in denen als eines der Hauptprobleme der Lufthansa die alte Flotte genannt wird. Das kann man auch in den diversen Foren der LH-Mitarbeiter nachlesen, aber gut, wenn Sie das sagen, wird es so sein. Lt. Wikipedia hat die Flotte der LH ein Durchschnittsalter von 13,3 Jahren, Emirates 6,7, Singapore 7,4, Turkish 6,4.

Bezüglich des Betriebsrentengesetzes danke ich für die Erläuterungen, die Umstände sind mir bekannt. Es ging auch nicht darum, etwas zu verschlechtern, sondern auf die vielen finanziellen Baustellen der LH hinzuweisen. "Vorbeugung von sich abzeichnenden Defiziten"....goldig, dieses Wirtschaftssprech. Weg ist weg, das gilt auch für verzockte Kohle.

Zum Thema Subventionen wurde schon viel geschrieben, schade, dass sich Herr Schumann nicht meldet. Er hatte das so wunderbar dargelegt, dass auch die Subventions-Widersprecher irgendwann schwiegen.

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Closed via SSO

@Derrenbach - Mit Ihrer "Vielfliegerei" ...

... ist es aber ganz offensichtlich nicht weit her, weil Sie bei ein paar Sachen nicht mehr ganz auf dem Laufenden sind:

- LH-Bordkarten können Sie für 99% aller Abflüge selbst ausdrucken.
- Ihr Gepäck können Sie an den grösseren LH-Stationen am Automaten aufgeben.
- Mit Ihrer selbst ausgedruckten Bordkarte können Sie am "Drehkreuz" sich den Gang in den Flieger freischalten.

Aber - Hauptsache mal wieder die Backen aufgeblasen.

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Monika Ries

Lufthansa hatte kein Veto gegen das Nachtflugverbot eingelegt

Wäre dem so gewesen, wäre der Flughafenausbau in FRA nicht erfolgt und Lufthansa hätte weiterhin einen quasi Rund-um-die-Uhr-Betrieb betreiben können.
Dass der Ausbau nur durch Betriebsbeschränkungen zu haben sein würde, war bekannt.

Nun gibt es trotz Ausbau nur Verlierer:

- Die Lufthansa ist in ihrer Flexibilität eingeschränkt und hat Wettbewerbsnachteile,
- im Rhein-Main-Gebiet werden so viele Anwohner wie noch nie 18 Stunden am Tag zugedröhnt,
- das "Jobwunder" läßt auf sich warten,
- die Fraport ist eines der unbeliebtesten Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet geworden und muß sich jeden Montag über die nicht abflauenden massiven Protete im Terminal ärgern,
- die Anordnung der Pisten ist so verkorkst, dass die operative Bewältigung steigender Flugbewegungen zweifelhaft ist.

Vor diesem Hintergrund - und da sich die Steigerung der Flugbewegungen ohnehin nicht abzeichnet, kann man getrost die Sinnhaftigkeit des Flughafenausbaus in Frage stellen.
Hier waren Dilettanten am Werk!

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Erwin Stahlberg

Hier rächt sich ´mal wieder eine Privatisierung

Als Staatsunternehmen hat die LUFTHANSA bestens floriert.

Niemals hätte man es im Sinn gehabt
Hunderte von Arbeitsplätzen ins Ausland zu verlagern.

Eine Pest!

VERDI sollte Kraft und Mut zeigen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 17:52 Uhr
Erwin Stahlberg

IRRTUM

WIKIPEDIA:

Staatlich betriebene Fluggesellschaften…

in Frankreich ist es trotz Privatisierungsbemühungen
immer noch die Air France,
in Italien die Alitalia,
in Vietnam die Vietnam Airlines,
in Thailand Thai Airways usw….“
--------------------------------------------------------------------

Die LUFTHANSA wurde ja privatisiert,
w e i l sie so allerbest florierte --- wie viele andere unserer
Staatsbetriebe auch, die verschleudert wurden.

Es waren Riesen-Schweinereien,
und h e u t e retten wir PLEITE-BANKEN unter der
glorreichen Führung der EU!

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Closed via SSO

Ja, sicher ...

... als Staatsunternehmen ...?! Keine grosse Airline befindet sich heutzutage noch in Staatsbesitz. Die, die nicht privatisiert wurden, sind nämlich alle pleite.

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Miki Krstic Dr.

Bitte schön Herr Sax: Subventionen der Luftfahrt

Begünstigung des Flugverkehrs durch Steuerbefreiungen (Kerosin, Mwst f. Inlandsflüge). Subvention der Luftfahrtforschung. Direkte Bezuschussung von Flugzeugherstellern und Fluggesellschaften. Unterstützung von Flughafenerweiterungen und Umbauten. Verkehrsanbindungen von Flughäfen. Usw usw. Daumen gepeilte 12 Mrd. pro Jahr, die in eine "nicht so gesunde Branche" fließen. Und wer darf zahlen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 09:52 Uhr
Kurt Fink
Kurt Fink (FinkKurt) - 21.02.2013 09:52 Uhr

Sie lernen auch nicht dazu, oder?

das mit dem Kerosin wurde Ihnen doch nun x-mal erklärt. Selbstverständlich wird auf innerdeutsche Flüge MWSt. erhoben. Was hat die LH oder AB mit Forschung zu tun? Ist ja schön wenn die stattfindet, aber sie nutzt dem Standort. Wie man bei Airbus sieht mit großem Erfolg. . Die Flughafenerweiterung in FRA wird vollständig aus privaten Mitteln finanziert, da fließt kein Euro Steuergeld.

Sie sollten mal Ihre Phantasiezahl von 12 Milliarden aifschlüsseln, und kommen Sie bitte nicht mit der Luftnummer Kerosinu

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.02.2013 13:35 Uhr

Wie ruiniert man eine Fluggesellschaft?

Ganz einfach:
Luftverkehrsabgabe einführen die für andere Airlines außer in D nicht gilt.
Emissionszertifikate für den Luftverkehr einführen.
Nachtflugverbot für Frachtflughäfen wie Frankfurt einführen.
Das Boden- und Sicherheitspersonal von Verdi 10 mal im Jahr streiken lassen.
MUC nicht die dritte Startbahn bauen lassen.
Die Eröffnung von BER um Jahre verzögern.
Exzessives Nachflugverbot für BER planen damit kein Interkontinentalverkehr mehr möglich ist.
Haben wir noch was vergessen?

Und dann ist das angeblich unfähige Management der Lufthansa schuld. Für wie blöd hält uns denn der Staat, der eigentlich verantwortlich ist für die Probleme der Lufthansa.

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Klaus Letis

die Gewerkschaft Ver.di verlagert 700 Arbeitsplätze ins Ausland

Könnte man nauch schreiben

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Christoph Runge

An alle Ticketinhaber von "LH" und "AB"

Entgegen der Info von der Ges. HAM AIRPORT stellte ich soeben fest, dass SÄMTLICHE ABFLÜGE der beiden obigen Airlines für MINDESTENS HEUTE GESTRICHEN wurden!

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Miki Krstic Dr.

Gesamtkonzept für die Luftfahrt in Deutschland

Wenn ich mir die Kommentare durchlese wird mir einiges klarer. Wie wäre es denn mal mit wirklicher Voraussicht, anstatt rauf und runter auf Kosten der Mitarbeiter? Die nun erforderlichen Korrekturversuche des Managements zeugen jedenfalls nicht von weiser Voraussicht. Wie will denn die LH die 30% günstigere Turkish einfangen? Oder die staatl. subventionierten Airlines aus dem Nahen Osten? Und dann noch 2017 Istanbul? Oder Dubai in der Wüste ohne Flugbeschränkungen? Auf alle Mitarbeiter verzichten? Toilettengeld nehmen? Wie wäre es mal mit einem raumverträglichen Gesamtkonzept für die Luftfahrtindustrie in Deutschland, anstatt unkontrolliertem Erweiterungswahn und Kannibalisierung von Flughäfen? Das Verweisen auf die fürchterlichen Marktbedingungen in Deutschland und die u.a. dafür schuldigen Lärmopfer eines verfehlten Konzepts sind sicherlich kein geeignetes Instrument für verfehlte Voraussicht.

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Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 20.02.2013 08:54 Uhr

Absehbare Reaktionen

Erhöhungen der Personalkosten bei Löhnen, Gehältern und Nebenkosten führen so gut wie immer zu Reaktionen der Unternehmen, die auf Streichungen von Arbeitsplätzen und Substittutionen und Verlagerungen hinauslaufen.

Es laufen ja leider immer noch reichlich viele Ideologen in der Politik und bei den Gewerkschaften herum, die das aus Unwissenheit oder aus Böswilligkeit heraus negieren wollen. Aber die Wahrheit läßt sich eben nur vorübergehend unterdrücken.

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Martin Poettgen

Das ist die Migration der Headquarters bin zu den Wachstumsmärkten...

...und da sind andere Länder eben besser als Deutschland. Im Wettbewerb der Standorte verlieren Deutschland und Europa immer weiter. Dies auch Dank der Gier der Beamten, des öffentlichen Dienstes und dem nicht vorhandenen Augenmasses der Arbeitnehmervertreter. Wer als Selbständiger seine Leistung nach Marktlage verkaufen muss hat den Anpassungsprozess bereits eingepreist: 50% Einkommensverzicht. Dies realisiert bei allen könnten den Standot retten helfen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 20:24 Uhr
Heinrich Franzen

Nun ja,

jeder hat so seine Erfahrungen. In die Beamtenschelte mag ich nicht einstimmen. Sicher, Kleinvieh macht auch Mist, aber bevor x A7-Besoldete das Gehalt eines Vorstandes aufwiegen, müssen einige Taschenrechner nachgeladen werden. Vielleicht ginge es unserm Land besser, verstaatlichten wir rigeros und verteilten die Bezüge von eingesparten Aufsichtsräten, Vorständen und Beratern auf besoldete Ministerialbeamte, Polizisten, Fahrdienstleiter und andere, die "den Laden am Laufen halten". Und wie wäre es, wenn wie in Teilen des öffentlichen Dienstes Lizenzen erneuert werden müßten? Ich denke, dem einen oder anderen Vorstand täte eine Nachschulung gut.

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joachim tarasenko

Meine volle Zustimmung

Bei Ihrer Einschätzung über die Beamten kann ich Ihnen gut folgen. Die haben mir mein
Leben 30 Jahre madig gemacht.

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Lars Werner

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff,

In Deutschland Nachtflugverbote von den sogenannten "Aktivisten" durchgesetzt und Ifrastrukturprojekte verhindert. Das muss ja irgendwann Folgen haben. Bitte schön!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 14:40 Uhr
Lars Werner

Das ist schlichtweg falsch, was Sie behaupten.

Der Spiegel vom 16.04.12: "Nun zeigen neue Zahlen des Flughafenbetreibers Fraport, dass die Zahl der Warentransporte tatsächlich stark rückläufig ist. Das Frachtaufkommen am größten Flughafen in Deutschland sank demnach im März um 10,9 Prozent auf rund 184.000 Tonnen. Im gesamten ersten Quartal betrug das Minus im Vergleich zum Vorjahr 11,7 Prozent. Als Grund nannte Fraport neben neben dem Nachtflugverbot auch die "weltwirtschaftlichen Unsicherheiten"...."

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Hannelore Schäfer

Deshalb

wächst ja auch das Frachtvolumen an FRA, obwohl gerade die LH Cargo plärrte, dass man mit Nachtflugverbot von der sofortigen Pleite bedroht wäre.

Der "Aktivist" bezüglich Nachtflugverbot an FRA war übrigens u.a. Roland Koch. Es wurde ja schon vieles über ihn gesagt, diese Bezeichnung dürfte neu sein.

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Jann Derrenbach

Daas Personalgetrödel der Lufthansa hält seit Jahren den Betrieb auf

Als Vielflieger kann ich nur sagen, dass das Personal beim Einchecken ausschliesslich den Betrieb aufhält. Jede Aldi-Verkäuferin wäre schneller und ganz ohne das Personal geht es am schnellsten. Dem Herrn O'Leary von Ryanair sei grosser Dank gezollt dafür, dass er das Eincheck-Personal komplett abgeschafft hat (ausser für Gepäck, und das muss auch noch ohne Personal organisiert werden). Bei Ryanair druckt sich der Passagier die Einsteigekarte selbst und braucht kein weiteres Personal. Der Rest der Luftlinien musste hier nachziehen und das Selbst-einchecken ist weit verbreitet..

Fazit: Je weniger Personal den Betrieb aufhält, desto angenehmer das Fliegen. Die Lufthansa sollte die Stellenstreichungen sehr, sehr grosszügig handhaben.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:23 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.02.2013 13:23 Uhr

Wie lange sind sie schon nicht mehr mit Lufthansa geflogen Herr Derrenbach?

Check-in und Bordkarte im Internet und Gepäck einchecken ganz ohne Personal ist Standard für Vielflieger oder diejenigen die sich auskennen. Wenn sie eine LH Personalallergie haben sollten sie vielleicht doch besser mit der Bahn fahren. Wenn aber dann mal ein Problem auftritt, dass Flüge ausfallen, Gepäck verloren geht oder es ein Problem mit dem Ticket oder dem Platz gibt, dann ist Personal plötzlich herzlich willkommen. Oder bevorzugen sie dann die Computer-Hotline: Bei Umbuchungsproblemen drücken sie bitte die 3 ????

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.02.2013 13:14 Uhr

Lieber Herr Losert,

wenn sie mit LH schon über 15 Jahren nicht mehr geflogen sind, wie können sie dann wissen dass deren Personal arrogant ist? Haben sie hellseherische Fähigkeiten? In der Regel gilt bei zwischenmenschlichen Beziehungen auch der Satz: "Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es heraus". Könnte es sein dass ihr Verhalten die Ursache ist wenn das Personal unfreundlich ist? Ich fliege seit über 30 Jahren und sehr oft mit Lufthansa. Bis jetzt war man immer freundlich zu mir.
Und noch etwas. Wenn sie mal wieder fliegen, dann sagen sie zuvor Bescheid damit wir einen Clown ins Cokpit setzen können. Aber dann bitte sitzen bleiben wenn alle anderen Passagiere fluchtartig aussteigen und schön brav mitfliegen. Mal sehen ob sie ankommen.

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Christoph Runge

@ Derrenbach:Heute morgen wären Sie in Hamburg überhaupt nicht kontrolliert, d.h. nicht

weggekommen. Das 4. Mal in 2013! Demnächst sind HH Ferien. Pure Erpressung. Grundsätzlich halte ich fest, dass Flughäfen bei der Vermietung ihrer Einzelhandelsflächen mehr Ertrag erzielen, als in der Vergabe von Slots etc.. Durch die vielen Streiks werden langfristig EH - Flächen im Airport vernichtet und damit Arbeitsplätze. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass "just in the moment" bereits Termine für Mietvertragsnachverhandlungen vereinbart werden. "Viel Spaß HAM AIRPORT".

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joachim tarasenko

Bei mir waren die immer freundlich

Ich hab immer freundliche Leute bei der LH getroffen, aber ich bin ja meist nur
Weihnachten geflogen. Apropos Automaten, war da nicht was mit den DB Automaten
von denen Niemand Ahnung hatte?

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Paul Losert
Paul Losert (aloserd) - 20.02.2013 03:34 Uhr

100% richtig

Aus diesem Grund bin ich bei LH schon 15 Jahre nicht mehr eingestiegen. Flugzeuge fliegen kann jeder Clown aber das arrogante Boden und Kabinenpersonal koennen die sich schenken.
Da ist mir den Trip nach AMS schon seit Jahren wert

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Franz Darmstadt

Total unpatriotisch...

...versuchen doch diese Banausen trotz kontinuierlicher Querschüsse der Deutschen Regierung ihren Laden weiterhin profitabel zu betreiben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:02 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.02.2013 13:02 Uhr

Nennen sie die Subventionen mal im Detail die unsere Luftfahrtindustrie bekommt

Wer bekommt was ??? und dass die Lufthansa nicht zur Luftfahrtindustrie gehört sollten sie eigentlich wissen. Oder gehört bei ihnen die Deutsche Bahn AG auch zur Industrie?

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Dieter Kleindienst

Immer noch nicht auskömmlich subventioniert?

Wieviele zusätzliche Milliarden sollen Ihrer Meinung nach noch in die Luftfahrtindustrie gesteckt werden?

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19.02.2013, 22:10 Uhr

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