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Luftfahrt in Staatshand Deutschland steigt bei EADS mit 12 Prozent ein

Wirtschaftsminister Rösler hat der KfW die Vollmacht erteilt, für Deutschland insgesamt 12 Prozent an der EADS zu kaufen. Damit besäße die Bundesrepublik so viele Anteile wie Frankreich.

© dapd Vergrößern Die Fluggesellschaft Emirates ist ein wichtiger Käufer des Riesenfliegers A380 aus dem Hause Airbus.

Deutschland und Frankreich haben sich offenbar auf ein neues Beteiligungsmodell für staatliche Aktionäre beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS geeinigt. Beide Seiten hätten sich darauf verständigt, dass der deutsche und der französische Staat künftig jeweils zwölf Prozent an der Mutter des Flugzeugbauers Airbus halten sollen, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungskreise.

Daneben werde Spanien weiterhin 5,5 Prozent halten. Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) habe inzwischen die Vollmacht für den Erwerb von EADS-Aktien durch die deutsche Staatsbank KfW gegeben.

Die KfW kauft den deutschen Anteil

Ein solches Anteilsmodell würde auf deutscher Seite bedeuten, dass die KfW nicht nur ein Anteilspaket von 7,5 Prozent an EADS von dem Automobilkonzern Daimler übernimmt, sondern auch Anteile in Höhe von 4,5 Prozent von einer vornehmlich deutschen Investorengruppe. Frankreich wiederum müsste seinen Anteil von derzeit 15 Prozent verringern. Außerdem sollen danach Entscheidungen in Sachen EADS künftig „in einem transparenten Verfahren“ getroffen werden.

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Deutschland verhandelt bereits seit längerem mit Daimler über den Ankauf von 7,5 Prozent - der Hälfte des aktuellen Daimler-Pakets an dem Luft- und Raumfahrtkonzern - durch die Staatsbank KfW. Auch der Kauf weiterer Anteile, die derzeit bei der Investorengruppe Dedalus liegen, ist bereits seit längerem ins Auge gefasst worden.

Quelle: Reuters

 
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