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Veröffentlicht: 16.01.2013, 10:46 Uhr

Luftfahrt Deutschland strebt Führungsrolle bei Airbus an

Die Bundesregierung beschließt eine neue Luftfahrtstrategie. Das Konzept aus dem Wirtschaftsministerium beinhaltet angeblich die Forderung nach einer Führungsrolle beim neuen Kurz- und Mittelstreckenprogramm von Airbus.

© dapd Die Regierung will mit einer neuen Strategie ihren Einfluss in der Luftfahrt ausbauen

Die Bundesregierung hat am Mittwoch nach Angaben aus Regierungskreisen eine neue Luftfahrtstrategie beschlossen. Das Konzept aus dem Wirtschaftsministerium beinhaltet nach Informationen der  Nachrichtenagentur Reuters die Forderung nach einer deutschen Führungsrolle beim neuen Kurz- und Mittelstreckenprogramm des europäischen Flugzeugherstellers Airbus, also bei den Nachfolgemodellen der Airbus A320-Modellfamilie.

Der kürzlich vereinbarte Einstieg des Bundes über die Staatsbank KfW beim Airbus-Mutterkonzern EADS  wird darin als „wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung“ dieser neuen Luftfahrtstrategie eingeordnet. Das „Handelsblatt“ berichtete, Deutschland wolle zudem bei „zentralen Management-, Entwicklungs- und Querschnittsfunktionen“ mitentscheiden. Dieser Ansatz birgt Konfliktstoff in sich, insbesondere mit dem EADS-Management.

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Darüber hinaus will sich die Bundesregierung den Kreisen zufolge stärker für gleiche Wettbewerbsbedingungen im weltweiten Luftverkehr einsetzen. Sie plädiere für ein internationales Abkommen unter dem Dach der Welthandelsorganisation (WTO). Alle Länder mit global agierenden Luftfahrtunternehmen sollten in das Abkommen eingebunden werden. Ziel sei es auch, den staatlichen Einfluss auf die Branche langfristig zu verringern.

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