16.02.2004 · Fliegen zum Preis eines Bahntickets: Aus einem amerikanischen Phänomen ist ein internationales Geschäftsmodell geworden. Der Wettbewerb der Billigflieger wird härter. FAZ.NET-Spezial.
Fliegen zum Preis eines Bahntickets: Mehr als 30 Jahre hat es seit der Gründung von Southwest Airways gedauert, bis aus einem amerikanischen Phänomen ein internationales Geschäftsmodell wurde.
Nachdem in Amerika der Pionier zahlreiche Nachahmer gefunden hat und Ryanair und Easy-Jet diese Rolle in Europa für sich in Anspruch nehmen können, sprießen nun in Asien die Billigfluggesellschaften aus dem Boden. Denn Asien war bisher ein weißer Fleck auf der Landkarte der Billigfliegerei. So gibt es 130 Millionenstädte in Asien mit gut 550 Millionen Menschen in ihrem Einzugsgebiet bei einem zwar billigen, aber schlechten Verkehrsnetz auf dem Boden.
Die neue Unternehmer greifen die etablierten Gesellschaften an, die sich ihrerseits mit Gründung eigener Niedrigpreisfluggesellschaften wehren. Doch nach der Euphorie der Startphase kommt erst der Preiswettbewerb und dann die Marktkonsolidierung.
Vor allem in Europa scheint die Zahl von fast 60 Flugesellschaften in diesem Marktsegment als zu hoch. Durch den vehementen Einstieg von Easy-Jet in Deutschland wird hier über den Preiswettbewerb der Ausleseprozeß in diesem Jahr beginnen. Schließlich gilt Deutschland als der Schlüsselmarkt Kontinentaleuropas.Wenn Experten wie der Kölner Flughafenchef Michael Garvens recht behalten, dann dürfte es auf europäischer Ebene langfristig nur zwei Wettbewerber geben. Ryanair und Easy-Jet.
Doch was wird aus den deutschen Konkurrenten Germanwings, Hapag Lloyd Express oder Air Berlin? Im folgenden stellen wir die verschiedene Märkte dar und beschreiben die Antwort der traditionellen Fluggesellschaften auf diese Herausforderung.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2478 | −0,09% |
| Rohöl Brent Crude | 106,31 $ | −0,51% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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