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Luft- und Rüstungskonzern : EADS muss in deutschen Werken kräftig sparen

Produktion des Eurofighters im EADS-Werk im oberbayrischen Manching Bild: dpa

Für die rund 50.000 Beschäftigten des EADS-Konzerns schlägt in dieser Woche die Stunde der Wahrheit. Am Montag präzisiert das Management nach Informationen der F.A.Z. seine Sparpläne.

          Am Montag will der deutsch-französische Hersteller für Luft-, Raumfahrt und Verteidigungstechnik seine Sparpläne präzisieren, die wohl zum Abbau von mehren tausend Arbeitsplätzen führen dürften. Das hat die F.A.Z. am Wochenende aus Branchenkreisen erfahren.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Am Montag Vormittag wird das EADS-Management rund 120 Führungskräfte im Hotel Kempinski am Münchener Flughafen versammeln und über die Details informieren. Danach beginnen die Gespräche mit den Vertretern des europäischen Betriebsrates. Das Ergebnis wird am Abend mitgeteilt.

          Hintergrund für das Sparprogramm ist vor allem das schwache Verteidigungsgeschäft, das gegenüber dem florierenden Verkauf der zivilen Passagierflugzeuge in der Tochtergesellschaft Airbus immer weiter verblasst.

          Der EADS-Vorstandsvorsitzende Tom Enders wird Führungskräften und Mitarbeitern erläutern, in welchen Bereichen der Rüstungsbereich wegen sinkender Staatsaufträge und hoher interner Kosten schrumpfen muss. Eine gemeinsame Einheit aus Verteidigung, Raumfahrt und Airbus-Militärgeschäft soll Synergieeffekte heben.

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