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Luft- und Raumfahrt EADS verdreifacht Quartalsgewinn

 ·  Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern hat hauptsächlich wegen vermehrter Auslieferungen von Airbus-Flugzeugen sein Ergebnis gesteigert. Den Ausblick fürs Gesamtjahr behält EADS allerdings bei.

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Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat hauptsächlich wegen vermehrter Auslieferungen von Airbus-Flugzeugen das Ergebnis im ersten Quartal mehr als verdreifacht.

Von Januar bis März 2005 habe das Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie außerordentlichen Posten (Ebit) von 657 Millionen Euro erwirtschaftet, teilte EADS am Montag mit. Ein Jahr zuvor waren es noch 198 Millionen Euro. Elf von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 343,8 Millionen Euro gerechnet.

Auftragsbestand auf Rekordniveau

Der Umsatz legte den Angaben zufolge um 16 Prozent auf sieben Milliarden Euro zu, das Konzernergebnis stieg binnen Jahresfrist auf 328 Millionen Euro von 49 Millionen Euro. Aufgrund der „überaus positiven“ Auftragslage bei Airbus - brutto erhielt der Flugzeugbauer 123 Aufträge - erhöhte sich der Auftragseingang zu Jahresbeginn auf neun von 3,4 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand erreichte somit einen neuen Rekordwert von 190,4 Milliarden Euro.

Den Ausblick für das Gesamtjahr, wonach EADS bei 350 bis 360 ausgelieferten Airbus-Flugzeugen mit einem Ebit von mehr als 2,6 Milliarden Euro und einem Umsatz von 33 Milliarden Euro rechnet, bestätigte der Konzern.

Airbus abermals Wachstumsmotor

Den größten Anteil an der Ergebnissteigerung des Konzerns hatte die Tochter Airbus. Das Ebit stieg hier im ersten Quartal auf 628 Millionen Euro von zuvor 224 Millionen Euro. Dabei habe Airbus von vorteilhaften Hedging-Konditionen profitieren können, hieß es. In den folgenden Quartalen werde Airbus aber von schlechteren Hedging-Konditionen betroffen sein, schränkte EADS ein.

Die Sparte Raumfahrt schrieb im ersten Quartal zwar wieder einen Verlust. Dieser fiel aber mit sechs Millionen Euro geringer aus als noch vor einem Jahr mit elf Millionen Euro. Die Fortschritte deuteten aber darauf hin, daß der Bereich positiv zum Konzernportfolio beitragen werde, zeigten sich die beiden EADS-Chefs Rainer Hertricht und Philippe Camus zuversichtlich.

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