http://www.faz.net/-gqe-8hpm4

Umweltschutz : Rewe verkauft keine Plastiktüten mehr

  • Aktualisiert am

Bis Juli sind Restbestände zu haben - dann ab dann gibt es keine Plastiktüten mehr in Rewe-Märkten. Bild: dpa

140 Millionen Plastiktüten weniger im Müll - Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler kündigt einen Verkaufsstopp an. Ausgenommen bleibt nur das Obstregal. Vorerst.

          Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe verkauft keine Plastiktüten mehr. Dadurch sollen in der Bundesrepublik jährlich rund 140 Millionen Plastiktüten weniger im Müll landen, kündigte der Konzern an diesem Mittwochmorgen an.

          Stattdessen will Rewe den Kunden in all seinen Supermärkten Alternativen anbieten: Aus Baumwolle und Jute, aber auch Permanent-Tragetaschen aus Recyclingmaterial, Kartons und Papiertüten.

          Nur die Obsttüten bleiben - vorerst

          Restbestände an Plastiktragetaschen würden in den Märkten aber noch bis Juli verkauft, teilte das Unternehmen weiter mit. In den mehr als 3000 Rewe-Märkten kaufen wöchentlich rund 27 Millionen Kunden ein. In einer dreimonatigen Testphase hatte das Unternehmen in mehr als 130 Märkten ausprobiert, auf Plastiktüten zu verzichten.

          Ein Großteil der Verbraucher befürworte und akzeptiere den Schritt, fasste der Handelsriese seine Erfahrungen zusammen. Fast zwei Drittel der befragten Kunden wolle zu mehrfach verwendbaren Tragetaschen oder Einkaufskartons greifen.

          Nicht betroffen von dem Plastiktüten-Bann bei Rewe sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers vorläufig die kostenlosen durchsichtigen Plastiktüten, die etwa an der Obst- und Gemüsetheke Verwendung finden. Aber auch hier werde nach Alternativen gesucht. Weitere Einzelheiten will Rewe übrigens während einer Pressekonferenz mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Vormittag in Berlin bekannt geben.

          Weitere Themen

          Pornostar Stormy Daniels in Stripclub festgenommen Video-Seite öffnen

          Trump-Affäre : Pornostar Stormy Daniels in Stripclub festgenommen

          In einem Stripclub im amerikanischen Ohio haben Behörden die Pornodarstellerin Stormy Daniels festgenommen. Daniels soll sich laut amerikanischen Medien auf der Bühne des Lokals von Kunden angefasst haben lassen. Laut dem Gesetz in Ohio ist das aber verboten.

          China im Goldrausch Video-Seite öffnen

          Währungsreserven : China im Goldrausch

          Gold gilt für viele Menschen immer noch als Inbegriff von Sicherheit – auch für Notenbanken. China hat seine Bestände zuletzt sogar verfünffacht. Und wie steht es mit Deutschland?

          Topmeldungen

          Trump und Putin : Zwei gegen den Rest der Welt

          Trump und Putin geben sich freundschaftlich – die Schuld für die angespannten Beziehungen beider Länder liege bei anderen. Eine russische Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf streiten beide ab.

          Kommt die E-Krone? : Schweden erfindet das Geld neu

          Die Schwedische Notenbank ist die älteste der Welt. Einst hat sie das Papiergeld erfunden. Jetzt ist sie die erste Zentralbank, die eine eigene Digitalwährung einführen will.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.