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Ladenschluß Später Feierabend in großen Warenhäusern

 ·  Karstadt und Kaufhof wollen längere Öffnungszeiten testen: Ab Beginn des kommenden Jahres planen einige Karstadt-Filialen, ihre Pforten bis 22 Uhr offen zu halten. Auch Kaufhof-Kunden kommen bald probeweise in den Genuß abendlicher Einkaufsmöglichkeiten.

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Große Kaufhäuser wollen bald längere Öffnungszeiten testen. Karstadt plant, seine Großstadt-Warenhäuser ab Januar werktags bis 22 Uhr zu öffnen. Dies gelte unter anderem für Filialen in den Innenstädten von Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München, bestätigte Karstadt-Sprecher Jörg Howe einen Medienbericht.

Dabei handele es sich zunächst um einen Test: Falls sich die längeren Öffnungszeiten nicht lohnten, solle wieder um 20 Uhr geschlossen werden. Auch Konkurrent Kaufhof will längere Öffnungszeiten testen. „Bei Kaufhof wird das ganz ähnlich sein“, sagte der Sprecher der Metro AG, Albrecht von Truchseß, der Nachrichtenagentur AP. Wo die Kunden länger einkaufen könnten, werde standortspezifisch entschieden.

„Wahrscheinlich werden wir die längeren Öffnungszeiten zunächst in den großen Städten testen und sehen, ob die Kunden das Angebot annehmen“, sagte von Truchseß. Außerdem komme es darauf an, wie flexibel das Personal eingesetzt werden könne. Schließlich müsse sich die Ausweitung der Öffnungszeiten auch rechnen.

Föderalismusreform gibt Ländern Entscheidungsfreiheit

Karstadt will einige Häuser schon an den Freitagen und Samstagen vor den vier Adventswochenenden bis 22 Uhr öffnen. Dafür müßten die Länder allerdings noch gesetzliche Regelungen treffen, sagte Unternehmenssprecher Howe. „Vor allem in Berlin und Nordrhein-Westfalen stehen die Chancen gut.“

Die meisten Bundesländer wollen die Ladenschlußzeiten zum 1. Januar 2007 lockern. Die Landesparlamente entscheiden darüber in den kommenden Wochen. Im Zuge der Förderalismusreform können die Bundesländer selbst bestimmen, wann die Läden geöffnet sein dürfen.

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