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Kundendaten Wirbel um Prämien der Deutschen Bahn

 ·  Die Deutsche Bahn ist wegen der Umstellung ihres Prämienmodells für Vielfahrer in die Kritik geraten. Der Datenschutzbeauftragte von Berlin prüft derzeit, ob es Rechtsverstöße gibt.

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Wegen der Umstellung ihre Prämienmodells für Vielfahrer ist die Deutsche Bahn in die Kritik geraten. Der für das Unternehmen zuständige Datenschutzbeauftragte von Berlin, Alexander Dix, prüft derzeit, ob es Rechtsverstöße gibt.

Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hatte zuvor berichtet, die Bahn wolle Daten ihrer Reisenden an Banken, Versicherungen oder Fastfood-Ketten verkaufen. Wenn Kunden den neuen Geschäftsbedingungen nicht zustimmten, würde das Unternehmen sie aus seinem Bonusprogramm „rausschmeißen“. Die Bahn erklärte dagegen, die Behauptung entbehre jeglicher Grundlage: „Die DB gibt bislang keinerlei Kundendaten zu Marketingzwecken an Dritte weiter und plant dies auch künftig nicht.“ Selbstverständlich könne der Kunde weiterhin der Zusendung von Werbung widersprechen, ohne das Recht zum Punktesammeln zu verlieren.

Ein anderes Vorgehen widerspräche auch eindeutig dem „Koppelungsverbot“ im Bundesdatenschutzgesetz, sagte der Berliner Rechtsanwalt Niko Härting gegenüber der F.A.Z.

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Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

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