Wegen der Umstellung ihre Prämienmodells für Vielfahrer ist die Deutsche Bahn in die Kritik geraten. Der für das Unternehmen zuständige Datenschutzbeauftragte von Berlin, Alexander Dix, prüft derzeit, ob es Rechtsverstöße gibt.
Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hatte zuvor berichtet, die Bahn wolle Daten ihrer Reisenden an Banken, Versicherungen oder Fastfood-Ketten verkaufen. Wenn Kunden den neuen Geschäftsbedingungen nicht zustimmten, würde das Unternehmen sie aus seinem Bonusprogramm „rausschmeißen“. Die Bahn erklärte dagegen, die Behauptung entbehre jeglicher Grundlage: „Die DB gibt bislang keinerlei Kundendaten zu Marketingzwecken an Dritte weiter und plant dies auch künftig nicht.“ Selbstverständlich könne der Kunde weiterhin der Zusendung von Werbung widersprechen, ohne das Recht zum Punktesammeln zu verlieren.
Ein anderes Vorgehen widerspräche auch eindeutig dem „Koppelungsverbot“ im Bundesdatenschutzgesetz, sagte der Berliner Rechtsanwalt Niko Härting gegenüber der F.A.Z.
Das System heißt "bahn.bonus" und soll offenbar ein
allgemeines "Payback"-System werden
Lüko Willms (l.willms)
- 20.03.2013, 13:37 Uhr
Erwähnenswert..
Klaus Demota (romanustotus)
- 17.03.2013, 17:50 Uhr
Ist doch super! GEZ, Google, Facebook & Co. machen das auch. Dann
wird Stuttgart 21 bezahlbar.
Lars Werner (hastdunichtgesehen)
- 17.03.2013, 13:53 Uhr
Wieder ein Grund mehr,
Johann Maynard (johannmaynard)
- 17.03.2013, 13:39 Uhr