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Kritik an Suchergebnisdarstellung EU droht Google mit Kartellverfahren

Google soll die Ergebnisse seiner Internet-Suchmaschine anders darstellen. Sonst eröffnet die EU ein Kartellverfahren gegen den Konzern, sagt der Wettbewerbskommissar.

© REUTERS Google-Hauptquartier in New York

Die EU will Google nach den Worten von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia dazu zwingen, die Ergebnisse seiner Internet-Suchmaschine künftig anders zu präsentieren. Ansonsten müsse das amerikanische Unternehmen mit einem Kartellverfahren rechnen, sagte Almunia der Zeitung „Financial Times“.

Nach seiner Überzeugung lenke Google Internetverkehr auf seine eigenen Dienste um. Er fürchte, dass das Unternehmen seine dominante Marktstellung missbrauche.

Kritiker bemängeln Rangliste der Suchergebnisse

Im Dezember hatte die EU Google ultimativ aufgefordert, im Januar Vorschläge zur Lösung des Streits zu unterbreiten. Seit zwei Jahren geht die Gemeinschaft Beschwerden nach, Google nutze seine Marktmacht, um Konkurrenten wie Microsoft zu blockieren. Kritiker und Rivalen werfen Google vor, bei den Suchergebnissen Wettbewerbern schlechtere Plätze in der Rangfolge zu geben und den eigenen Produkten und Diensten so einen unfairen Vorteil zu verschaffen.

Mehr zum Thema

In den Vereinigten Staaten hat der Internet-Konzern unlängst einen ähnlichen Streit beigelegt. Google machte Zugeständnisse, dafür nahm die amerikanische Wettbewerbsbehörde FTC ihren schwerwiegendsten Vorwurf zurück, Googles Suche benachteilige andere Internetseiten.

Quelle: RTR

 
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