25.12.2009 · Selten sind in Deutschland so viele prominente Vorstandsvorsitzende gestürzt wie im Krisenjahr 2009. Und selten waren personelle Veränderungen so eng mit dem Wort „Insolvenz“ verknüpft. Ein Blick auf die - zumeist tragischen - Managergeschichten des Jahres.
Von Carsten KnopSelten sind in Deutschland so viele prominente Vorstandsvorsitzende gestürzt. Selten war mit den personellen Querelen so häufig das Wort von der Insolvenz verknüpft. Noch nie wurde so viel über die Entlohnung und die Leistung von Managern diskutiert, über längerfristigere Anreizsysteme, über das Versagen nicht nur von operativ verantwortlichen Chefs, sondern auch von Aufsichtsräten. Und wann jemals haben sich die Querelen an der Spitze zahlreicher Unternehmen so sehr in der Öffentlichkeit abgespielt?
Die Betroffenen standen draußen vor der Tür, im Regen und im Sonnenschein. Aber gut waren die Nachrichten, die es zu verkünden gab, nie – oder vielleicht doch für einen, für Ferdinand Piëch, den Aufsichtsratsvorsitzenden von Volkswagen und MAN. Piëch ist der Gewinner des Jahres 2009. Dafür braucht man keine Jury: Der Österreicher mit dem eiskalten Blick steht auf dem Gipfel, und er lächelt.
Sein Cousin Wolfgang Porsche hingegen, der Aufsichtsratsvorsitzende des Sportwagenherstellers, der seinen Namen trägt, musste am 23. Juli im strömenden Regen vor seinen Mitarbeitern stehen. Es war ein emotionaler Moment. Er hat geweint und gesagt, Porsche bleibe Porsche: „Verlassen Sie sich auf mich: Der Mythos Porsche lebt und wird nie untergehen.“ Dann haben sich alle auf dem Podium umarmt oder auf die Schulter geklopft. Die Mitarbeiter ließen das Wasser an ihren Regenschirmen herunterlaufen. Wenigstens dieses Bild hat gestimmt. Denn in Wahrheit ist in Stuttgart-Zuffenhausen, am Stammsitz von Porsche, seit diesem emotionalen Auftritt nichts mehr so, wie es früher war. In den Tagen zuvor musste Porsche sich sogar Fragen zu einer drohenden Insolvenz gefallen lassen, hatte sich mit dem angestrebten Kauf von Volkswagen übernommen, durch sein rüpelhaftes Verhalten die Bankenpartner an den Finanzmärkten verprellt – und am Ende zu allem Überfluss auch noch um Staatshilfe gebettelt.
Jetzt werden die stolzen Stuttgarter einfach von VW geschluckt. Porsche wird eine Marke von vielen im großen Reich der Wolfsburger unter der Führung von Piëch, der nicht nur Aufsichtsratschef von Volkswagen ist, sondern auch Mitglied des entsprechenden Gremiums bei Porsche. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Klar war damit jedenfalls, dass Piëch so oder so auf der Seite der Gewinner stehen würde, dass er sein Ziel, die beiden auch historisch eng verbundenen Unternehmen Porsche und Volkswagen gemeinsam zu neuer Stärke zu führen, in jedem Fall erreichen würde. So, wie die Karten gelegt waren, war das Spiel von Piëch genial. Gefallen sind andere, die es gewiss auch verdient haben, doch davon später.
Mit Megafon und roter Leiter
Wesentlich schlechter als für Piëch waren auch die Karten für Karl-Gerhard Eick gemischt, den ehemaligen Finanzvorstand der Deutschen Telekom und danach nur sehr kurzzeitigen Vorstandsvorsitzenden des Handelskonzerns Arcandor in Essen. Eick ist, ganz anders als Wolfgang Porsche, an einem schönen Sommersonnentag im Juni mit dem Megafon auf einer roten Leiter vor seine Mitarbeiter getreten, um ihnen Mut zuzusprechen: „Wir kämpfen bis zur letzten Minute“, schallte es über die Köpfe der Angestellten hinweg, und Eicks Hemd strahlte weiß. Kurz danach ist Eick mit ein paar Millionen Euro aus seinem bestehenden Vertrag von dannen gezogen. Das war insofern korrekt, als dass ihn der Aufsichtsrat von Arcandor unter der Führung der inzwischen ebenfalls gescheiterten Banker des Bankhauses Sal. Oppenheim mit entsprechenden Zusagen gelockt hatte.
Die Mitarbeiter der Arcandor-Tochtergesellschaften Karstadt und Quelle haben nun mit einer anderen, weniger prominenten Führungskraft zu tun, dem Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Von einer solchen Entwicklung ist Porsche wenigstens verschont geblieben. Und Gewinner gibt es im Hause Arcandor, anders als bei Volkswagen und Porsche, ebenfalls keine: Die Privatbank Oppenheim musste sich in die Arme der Deutschen Bank flüchten. Eick muss zusehen, wie er seinen Ruf wieder aufpoliert bekommt. Jetzt hält er vor ausgesuchtem Publikum Vorträge zum Thema „Krisenprävention“. Seine Botschaft: Vorausschauende Manager bereiten sich in guten Zeiten auf den schlimmsten Fall vor. Das war im Fall von Arcandor gewiss gar nicht so einfach.
Denn selbst der Ruf des Insolvenzverwalters hat hier schon gelitten. Dass Quelle, ein Unternehmen, das an diesem Weihnachtsgeschäft nicht mehr teilgenommen hat, so schnell untergehen würde, hatte Görg sich so nicht gedacht. Nun sucht er nach einer Möglichkeit, wenigstens Karstadt als Ganzes zu erhalten. Ob das klappt, steht in den Sternen – und ist schon eine Geschichte für das nächste Jahr. In jedem Fall hat der Karstadt-Wettbewerber Metro mit seinen Kaufhof-Kaufhäusern andere Pläne und möchte den Konkurrenten lieber zerschlagen sehen. Schon jetzt kann sich der auch nicht in allen Belangen erfolgreiche Metro-Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes immerhin sagen, durch seine permanenten Interventionen die von Eick erhoffte Staatshilfe zur Sanierung von Arcandor verhindert zu haben. Ob das aber Cordes nützt? Jedenfalls bekommt er es 2010 mit einem neuen Chef des Metro-Großaktionärs Haniel in Duisburg zu tun, dem ehemaligen McKinsey-Mann Jürgen Kluge.
Opel-Hilfe am Times Square - mit ausgebreiteten Armen
Apropos Staatshilfe: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat 2009 ebenfalls vor bangenden Mitarbeitern eines großen Unternehmens gestanden, denen des Autoherstellers Opel in Rüsselsheim. Denn es war Wahlkampf – und das angeschlagene Unternehmen Opel, das in den Strudel der Insolvenz seiner amerikanischen Muttergesellschaft General Motors gerissen zu werden drohte (deren Manager selbstverständlich im Opel-Aufsichtsrat sitzen und saßen), sollte, nein, es musste leben. Auch der damalige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg durfte sich mit Opel profilieren. Er stand zwar nicht vor den Mitarbeitern, wohl aber auf dem Times Square in New York. Auch er breitete die Arme aus, strahlte und wollte Opel helfen. Doch Guttenberg hatte zugleich auch gute Argumente für eine Insolvenz. Das hat seinem Ansehen in der deutschen Bevölkerung geholfen, als die Bürger mit immer größerem Entsetzen auf die immer abstruseren Rettungsbemühungen für Opel blickten, weil sie ahnten, dass ihr Unternehmen nicht gestützt werden würde, wenn es in Not geriete.
Die Opel-Mitarbeiter sind dann natürlich von einer Insolvenz verschont geblieben. Aber sie haben furchtbare Monate durchlebt, auch wenn ihr Betriebsratsvorsitzender Klaus Franz alles für sie getan hat, was er tun konnte. Franz ist in den Bemühungen, Opel von GM zu trennen, zum einzigen in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Sprecher des Unternehmens geworden. Es gab ein paar Tage im Jahr 2009, an denen Franz alle Deutschen zu Opelanern gemacht hat. Gleichwohl: Im kommenden Jahr werden Entlassungen folgen, das ist gewiss. Und ob das Unternehmen Opel wirklich eine Zukunft hat oder am Ende doch so dasteht wie das einstige Schwesterunternehmen Saab, muss sich noch zeigen. Auch dies bleibt 2010 eine Geschichte mit vielen Ungewissheiten. Eine vernünftige Strategie für Opel müssen in jedem Fall andere entwickeln als die, die in diesem Jahr im Feuer gestanden haben: Der alte Aufsichtsratsvorsitzende Carl-Peter Forster, zugleich Chef von GM Europe, der sich so sehr für den Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna eingesetzt hatte, ist jedenfalls weg. Und das gilt auch für seine ehemaligen Vorgesetzten im Mutterkonzern General Motors in Detroit, also Rick Wagoner und danach Fritz Henderson.
Bittere Zeiten für Wendelin Wiedeking
Gehen mussten in der Autoindustrie in diesem Jahr natürlich auch noch andere: eben an jenem Tag im strömenden Stuttgarter Regen Wendelin Wiedeking, der einst so hochgelobte Vorstandsvorsitzende von Porsche, und sein angeblich kongenialer Finanzvorstand Holger Härter, der sich die Milliardenwette auf die VW-Übernahme ausgedacht hatte. Gescheitert ist er dann aber an der Entwicklung der Börsenkurse, an der Dimension und Abgebrühtheit seiner Wette gegen die anderen Akteure auf dem Finanzmarkt und an Merkel sowie dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff, die beide vom VW-Gesetz nicht lassen wollten. Die gesetzlich zementierte Macht Niedersachsens im Aufsichtsrat von Volkswagen ist der Politik und der Gewerkschaft IG Metall heilig.
Das richtige Gespür für die politische Gemengelage in Hannover und Berlin fehlte Wiedeking und Härter stets. Das war neben der gewagten Finanzakrobatik ihr größter Fehler. Sie können sich zum Jahreswechsel aber damit trösten, dass Porsche sie steinreich gemacht hat, auch wenn Wiedeking „nur“ 50 Millionen Euro Abfindung bekommen hat (von denen er die Hälfte spendet) und nicht die befürchteten 250 Millionen Euro. Härter erhielt zum Abschied immerhin noch eine Überweisung von 12,5 Millionen Euro.
Viele Tragödien: MAN, Arcandor, Schaeffler
Verabschiedet hat sich die deutsche Manager-Szene auch von Hakan Samuelson, der den Posten des Vorstandsvorsitzenden des Lastwagenherstellers MAN im Zusammenhang mit den Nachwehen eines Bestechungsskandals räumen musste. Überlebt hat auch hier – der Aufsichtsratsvorsitzende Piëch. Und Piëch kann nun vielleicht etwas unbefangener darangehen, MAN und die entsprechenden Lastwagenaktivitäten von Volkswagen gemeinsam mit der Beteiligung am Wettbewerber Scania enger zusammenzuführen. „Was für ein Jahr!“, wird sich deshalb niemand stärker als Piëch sagen, wenn er zum Jahreswechsel daheim im Salzburger Land auf die am Familienbesitz vorbeifließende Salzach blicken sollte. Selten boten sich seinem Reich so viele Chancen wie heute – und so viele Risiken. Aber das liegt in der Natur jeder Chance: Schon im Frühjahr wird die Salzach wieder Hochwasser führen.
Ein Freund des großen Risikos war auch Thomas Middelhoff, Eicks Vorgänger im Amt des Arcandor-Vorstandsvorsitzenden, der nach seinem Abschied von der Spitze des Medienkonzerns Bertelsmann nun zum zweiten Mal in seinem Leben an einem großen beruflichen Projekt gescheitert ist. Ohne Substanz sei das, was er bei Arcandor hinterlassen habe, hat ihm Insolvenzverwalter Görg hinterhergerufen. „Wer zweimal fällt, kommt nicht mehr zurück in die erste Managementliga“, sagt ein Bertelsmann-Manager heute über Middelhoff, obwohl er eigentlich über den ehemaligen Kollegen gar nichts mehr sagen will. Das aber ist geheuchelt. Denn es wird doch so viel geredet, wenn man in der Öffentlichkeit steht – und nichts mögen auch die höchsten Manager lieber, als über ihre Wettbewerber oder Kollegen aus früheren Tagen Klatsch und Tratsch zu hören, sich an fehlgeschlagenen Strategien oder Eskapaden im Privatleben zu ergötzen.
An diesen unangenehmen Wind mussten sich auch Jürgen Geißinger, der Chef des Autozulieferers Schaeffler, und seine Hauptgesellschafterin Maria Elisabeth Schaeffler gewöhnen. Denn in diesem Jahr haben sie durch den schon 2008 angestoßenen Kauf von Continental im Blickpunkt einer Schlammschacht gestanden, die das verschlossene fränkische Familienunternehmen Schaeffler so noch nie erlebt hatte. Auch hier befürchtete man die Zahlungsunfähigkeit. Das aber konnten und wollten sich die mit Milliardenkrediten engagierten Banken nicht leisten. Gefallen sind Geißinger und Schaeffler deshalb nicht, wohl aber zwei Vorstandsvorsitzende von Continental in Hannover: im vergangenen Jahr Manfred Wennemer, der 2009 als Vertreter Deutschlands in der Opel-Treuhand mit seiner kritischen Haltung zum Verkauf an Magna neue Prominenz erlangen sollte. Und dann Wennemers Nachfolger Karl-Thomas Neumann. Der hatte sich mit einem nassforschen (und prompt an die Öffentlichkeit gelangten) Brief an die neuen Herren im Haus zum leidigen Thema Kapitalerhöhung bei Continental etwas zu sehr aus dem Fenster gelehnt – und danach das Gleichgewicht verloren. Auch Neumann ist inzwischen im Reich von Piëch bei Volkswagen untergekommen.
Siemens litt unter der Schmiergeldaffäre
Und von den Bankern, die mit ihrer Finanzkrise die meisten Gründe für die bisher beschriebene Unbill geliefert haben, war außer im Fall von Sal. Oppenheim noch gar nicht die Rede. Nur eine weitere, besonders wichtige Begebenheit des Jahres 2009 hat mit der Finanzkrise rein gar nichts zu tun: die Aufräumarbeiten rund um die Schmiergeldaffäre beim deutschen Industriekonzern Siemens. Hier standen einmal mehr der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme und der langjährige Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer („Mr. Siemens“) im Scheinwerferlicht. Auch sie lieferten sich eine Auseinandersetzung unter gestandenen Managern, wie sie sonst in dieser Form öffentlich nicht ausgetragen wird. Sie fanden aber am Ende doch eine für beide gesichtswahrende Lösung.
Pierer zahlt nun 5 statt 6 Millionen Euro Schadensersatz an Siemens – und wird dafür künftig in Ruhe gelassen. Diese beiden Kontrahenten werden sich sagen: Gut, dass das Jahr vorbei ist. Pierer will ein Buch schreiben, in dem es nur im letzten Teil um dieses dunkle Kapitel seines Berufslebens gehen soll. Er will ungestörter als bisher seiner Managementberatung nachgehen, die er in Erlangen gegründet hat, und gewiss auch weiterhin in die Ferne reisen. Am Tag der Verkündung des Vergleichs mit Siemens weilte er in Asien mit Freunden aus vergangenen Managertagen. Alle haben ihm nicht den Rücken gekehrt, wohl aber so manche, die heute noch in operativer Verantwortung stehen. Wer mit Pierer spricht, hat das Gefühl, dass dieser die Vorgänge der vergangenen drei Jahre noch immer nicht fassen kann. Aber unfassbar ist eben auch, was sich in den Jahren zuvor rund um die schwarzen Kassen von Siemens abgespielt hat.
Selbst Cromme hat auf das Theater rund um Siemens keine Lust mehr, auch wenn er die Vergleichsvorschläge, die nun auf dem Tisch liegen, noch durch die Siemens-Hauptversammlung im Januar bringen muss – und er sich in der Rolle des Chefaufklärers durchaus gefallen haben dürfte. Die Zustimmung der Hauptversammlung wird Cromme aber bekommen, denn auch die Siemens-Aktionäre dürften eher daran interessiert sein, wie ihr Konzern operativ durch das schwierige Jahr 2010 kommen wird. Da würden Ablenkungen durch Auseinandersetzungen im Rahmen der Schmiergeldaffäre nur schaden.
Seine Zukunft sieht Cromme sowieso als Nachfolger von Berthold Beitz an der Spitze der Krupp-Stiftung in Essen. Wenigstens sieht es danach aus, als wenn Cromme die brutalen Aufräumarbeiten in München in seiner unternehmerischen Stammregion Ruhrgebiet, deren industriellen Kern er schon im Zuge seiner Karriere bei Krupp und dann bei Thyssen-Krupp nachhaltig umgebaut hat, nicht geschadet haben. Die Weichen auf der Villa Hügel, dem Stammsitz der Krupps, jedenfalls scheinen von Beitz Richtung Cromme gestellt worden zu sein.
Mit der Staatsanwaltschaft haben inzwischen andere zu tun: So ermitteln die Staatsanwälte in Stuttgart wegen des Verdachts der schweren Untreue gegen den früheren Vorstandschef der Landesbank Baden-Württemberg, Siegfried Jaschinski, sowie sechs weitere amtierende oder ehemalige Vorstandsmitglieder. Sie sollen seit Ende 2006 dreistellige Millionenbeträge in zu riskante Finanzgeschäfte investiert oder diese Investitionen nicht verhindert haben, obwohl im Zusammenhang mit der Immobilienkrise in Amerika der Markt für Hypothekenanleihen unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. In den deutschen Landesbanken, nicht zuletzt auch der Bayern LB, herrscht Chaos, andere Unternehmen und Arbeitnehmer bekommen erst jetzt die Wucht der Krise zu spüren. Auch 2010 wird wieder ein spannendes Jahr.
Carsten Knop Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.
Jüngste Beiträge
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3195 | −0,67% |
| Rohöl Brent Crude | 117,61 $ | −0,91% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |