Home
http://www.faz.net/-gqi-720nz
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kriselnde Autobauer GM will Opel-Werk mit Peugeot-Autos auslasten

 ·  Opel und Peugeot verhandeln über einen engen Produktionsverbund. Geplant ist eine gemeinsame Mittelklasselimousine, die federführend bei General Motors in Detroit konstruiert wird. Dies und weitere Details zeigen interne Unterlagen. Darin steckt noch mehr Zündstoff.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (42)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Klaus Letis

Die alten Marken? China kommt!

Gerade wurde bekannt, dass der chinesische Kooperationspartner von VW für seine eigenen Autos den komplette Vier-Zylinder plus passendes Getriebe vom Polos unlizensiert 1:1 nachbaut. VW traut sich nicht, dort einzugreifen.

Möglicherweise haben kommen demnächst Autos in super Qualität für 4999,- € auf die deutschen Straßen. Das erübrigt sich alles andere. Aus für die tolle deutsche Autoindustrie.

Empfehlen
Teito Klein

Eine Produktionsverlagereung alleine reicht nicht aus,

es müssen auch die Überkapazitäten bekämpft werden. Und das funktioniert nur mit Werksschließungen. Aber da sind Hollande und die Gewerkschaften vor. Somit ist dieser (sinnvolle) Weg verbaut und die Pleite unvermeidlich.
PSA und Opel verhalten sich wie Griechenland: Reformunwillig und reformunfähig. Und sie schreien nach Steuergeld.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 15:21 Uhr
Teito Klein

Als VW Absatzprobleme hatte ...

... wurde dort die 28,8 Stunden/Woche eingeführt. Und zwar ohne Lohnausgleich.
Und wo steht VW heute? Die Gewinne sprudeln, Absatzrekord reiht sich an Absatzrekord und die Mitarbeiterzahl wächst.
Aber das ist natürlich für PSA und Opel kein gangbarer Weg.

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 12.08.2012 12:36 Uhr

Arbeitszeitverkürzung statt Werkschließungen

und zwar koordiniert über die ganze Automobilindustrie. Auch dadurch werden Kapazitäten reduziert.

Warum muß immer alles so brutal sein und das Leben von Tausenden und Abertausenden von Menschen gefährden, nur damit ein paar Herrschaften ihre Profitraten behalten?

Aber GM will ja in allen deutschen Werken auch nachts arbeiten lassen.

Besser nicht!

Empfehlen
Karl Dietrich Naumann

Da kann man nur sagen, deutsche Ingenieure haut ab !

Die Dämlalacks in Detroit haben nicht verstanden, welche Perlen an Ingenieuren sie in den
Entwicklungsbüros in Rüsselsheim haben. Peugots in Rüsselsheim montieren, das ist ja
wohl das letzte ! Wie kann man in so einer Firma arbeiten ? Es gibt so viele tolle deutsche
Firmen, Opel gehört leider nicht mehr dazu !

Empfehlen
Klaus Letis

Auf einem guten Weg

Die Kooperation ist sinnvoll.

Ein Problem Deutschlands, sind hohe Lohnkosten, mangelnde Facharbeiter, Komplizierte Standards (Umwelt, Steuern, Arbeitsrecht).

Man muss GM/Opel danken für diesen Schritt!

Empfehlen
klaus melzer
klaus melzer (dotschn) - 11.08.2012 14:29 Uhr

Es besteht Hoffnung.....

.....sowohl für Opel als auch für PSA, entwickelt wird das Auto wohl bei Opel. Gefertigt bei beiden, die Hoffnung ein zuverlässiges Auto bei PSA kaufen zu können ist schon mal gut.
Allerdings wird der Verkaufspreis dieses Modells die Margenschwächen nicht beheben können.

Empfehlen
Gerhard Katz

"Die Pläne für einen Produktionsverbund..."

Und da wird Deutschland in die Röhre gucken.

Garantiert!

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 09:31 Uhr

Markentrio Opel Buick Vauxhall

Der Marke Opel ist das Vereinigte Königreich versperrt, und der Marke Vauxhall die benachbarte irische Republik, der europäische Kontinent und all die früheren Dominions des British Empire. Der Marke Buick ist Europa versperrt, und Afrika.

Tatsache ist doch, daß weitgehend baugleiche Fahrzeuge unter den Marken Opel, Buick und Vauxhall weltweit produziert und verkauft werden, wobei je nach Weltregion und Land das eine oder andere Markenzeichen und ggf. andre Kühlergrill aufgeklebt werden.

• Buick: China und Nordamerika (Canada, USA, Mexiko);
• Vauxhall: Vereinigtes Königreich;
• Opel: Rest der Welt (seit kurzem in Australien eingeführt, demnächst im südamerikanischen Chile).

Wobei in China sowohl lokal produzierte Buicks angeboten werden, als auch einige Opels, die aber wohl importiert werden. Die importierten sind deswegen vermutlich deutlich teurer.

Wieviele in China verkaufte VW, Audi, BMW, Daimler etc sind in China produziert und wie wenige sind importiert?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 09:10 Uhr
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 12.08.2012 09:10 Uhr

Lokal produzierter Buick Regal "deutlich weniger 'premium' als Opel"?

Wie können Sie das glaubhaft machen für das hiesige Publikum, das großenteils weder die eine noch die andere Variante dieser Autos kennt, v.a. nicht die Buick-Variante?

Gibt es öffentlich zugängliche Quellen, die solche Urteile stützen?

Empfehlen
Peter Hausberger

markentrio

Der gag sind nicht die Marken.
Opel und Vauxhall sind GM Europe, Buick USA.

GM hat eine so komplexe Konzernstruktur, dass Gewinne über interne Verrechnungspreise dort anfallen können wo sie gerade "politisch oder steuerlich" gewünscht sind.

Opel/ GM Europe exportiert nach China, hat aber hohe Einfuhrzölle zu zahlen. Der lokal produzierte Buick regal ist deshalb deutlich günstiger - aber auch deutlich weniger "premium" als Opel. In HK geht z.B. der "relativ" teure Corsa OPC wie geschnitten Brot bei den jungen gut verdienenden

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 08:46 Uhr

Positionspapier von GM für Verhandlungen mit PSA

Mehr ist das ja wohl erstmal nicht.

PSA (Peugeot Citroën) würde wohl den umgekehrten Vorschlag machen: Verlagerung der Produktion von GM-Modellen in die Fabriken von PSA in Frankreich.

Was letztenendes dabei herauskommt, ist m.E. noch nicht abzusehen.

Empfehlen
Eva Maria Palmer

Was soll das für ein Auto werden?

Zwei kranke Unternehmen gründen ein Joint Venture und die Konzernmutter GM, die vom europäischen Auto keine Ahnung hat, ist verantwortlich für die Konzeption.
Wer wird so eine Kiste kaufen?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 15:37 Uhr
Teito Klein

@Eva Maria Palmer (Astrolo...) "Was soll das für ein Auto werden? ...

... Das wird „Schrott auf Rädern“, und kaufen wird diesen keiner.
Aus zwei Kranken wird nunmal kein Gesunder!
Und wenn dann auch noch GM das Sagen hat ....

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 10:10 Uhr

Was für ein Auto? Vielleicht ein Ersatz für den Saab 9-5, ...

... der auf der verlängerten Plattform Epsilon II aufbaut (Opel Insignia, Buick Regal), wie auch der Buick Lacrosse in den USA. Das Modell ist ja mit Saab untergegangen.

Oder ein gemeinsamer Nachfolger als Epsilon III für Fahrzeuge sowohl von GM als auch PSA. GM hat das ja solche gemeinsame Plattformen schon mal zusammen mit FIAT probiert.

Oder GM will eine Kopie des Buick Lacrosse als CitroëN DSirgendwas bauen lassen?

Who knows...

Empfehlen
Christoph Hornig

GM will Opel-Werk mit Peugeot-Autos auslasten

Mal ganz ehrlich, jetzt versuchen doch die Amerikaner sich auf diese Weise Geld zu verschaffen. Offensichtlich kommen sie aus ihrer Krise nicht heraus. Obama und auch Blair haben verbal in letzter Zeit nicht gerade schöne Äußerungen von sich gegeben, wonach die Schulden von GB von Deutschland übernommen werden sollen und die EU schließlich Gelder zu den USA schicken sollen. Sorry Leute, aber sind wir der Zahlemann für den Rest der Welt, der es offensichtlich nicht schafft alleine aus dem Tief herauszukommen. Die Industrie in den USA liegt sehr weit unten und auch in der EU haben wir große Sorgenkinder, irgendwann sind auch unsere finanziellen Mittel am Ende. Abgesehen davon, dass die Realeinkommen in Deutschland gesunken sind, finde ich bin hier bestimmt keiner bereit noch mehr zu zahlen und somit Einschnitte hinzunehmen.

Empfehlen
Klaus Dieter

Die Karawane zieht weiter

Vom Standort Deutschland hat sich GM anscheinend schon verabschiedet. Nun richtet man seinen Blick also nach Frankreich. Der Hauptvorteil der Ehe mit Peugeot besteht darin, dass man zwei Länder um Hilfen angehen kann. Das Ganze wird aber ausgehen, wie die Ehe von GM mit Fiat. Verletzungen auf allen Seiten und unverminderter Abstieg für alle Beteiligten.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 15:48 Uhr
Teito Klein

Das ist bisher nur ein „Thesenpapier“

Diese „Verlagerung“ wird Hollande niemals zulassen! Eher friert die Hölle zu!
Im Gegenteil! Er wird fordern, daß Opel- Fahrzeuge bei PSA gefertigt werden.
Vive "La Grande Nation".

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 09:49 Uhr

Produktion von Peugeot in deutschen GM-Fabriken ist Rückzug vom "Standort Deutschland"?

Komische Vorstellung

Empfehlen
Frank Zach
Frank Zach (FrankZach) - 10.08.2012 21:00 Uhr

Eine zukunftsträchtige Entwicklung

GM und PSA internationalisieren sich gegenseitig und könnten Toyota und VW im Massenmarkt global Paroli bieten. Strategisch absolut sinnvoll, auch, weil sich so langfristig Arbeitsplätze sichern lassen, Wo, ob in Frankreich oder Deutschland, ist in Europa egal.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 15:54 Uhr
Teito Klein

Und wovon träumen Sie nachts?

"GM und PSA internationalisieren sich gegenseitig und könnten Toyota und VW im Massenmarkt global Paroli bieten."

Wo soll das passieren? In einem Paralleluniversum? In einer Traumwelt?
Wenn 2 „loser“ sich zusammenschließen, wird daraus noch lange kein „winner“.

Empfehlen
Günter Busse

Auf jeden Fall ein gutes Konzept, um noch mehr

öffentliche Gelder in Frankreich und Deutschland abzusaugen.
Es glaubt doch wohl niemand, das die neue französische Regierung bereits ist, einer Produktions-Verlagerung von Frankreich nach Deutschland zuzustimmen.
Bei den Schwierigkeiten, die Peugeout und Citroen jetzt schon haben?
Am Ende wird der Anteil der öffentlichen Subvention entscheidend sein - arme Steuerzahler.

Empfehlen
Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 10.08.2012 18:40 Uhr

Wenn in Detroit entwickelt wird...

brauchen sich unsere Premiumhersteller überhaupt keine Gedanken zu machen. Die Amerikaner können einfach keine Autos bauen. Egal ob Klein- Mittelklasse oder Oberklasse. Und mit dem Bau von wertigen Sportwagen haben sie sich auch keinen wirklich guten Markt geschaffen.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 11:09 Uhr
Marcus Ballmer

Deutsche Brille, nicht mehr

Aus deutscher Sicht kann ich Ihren Kommentar verstehen, Herr Savel. Objektiv betrachtet gehört er jedoch in die Kategorie „Schmarren“. Apropos Allradantrieb: ich fahre seit über vierzig Jahren Auto und bin in den Bergen zu Hause. Unsere Winter kennen Sie wahrscheinlich nur aus dem TV. Meine Autos waren praktisch immer Fronttriebler, trotzdem bin ich noch nie, aber wirklich noch gar nie im Schnee liegen geblieben oder in eine Situation geraten, wo ein Allrad notwendig gewesen wäre. Allradantrieb sind für gewisse Berufskategorien manchmal angenehm, aber sonst ist es Technikschnickschnack, der weder notwendig noch sinnvoll ist. Die Schneetreiben im deutschen Flachland, für die ein A6 zum Durchkommen notwendig ist, sind etwa so häufig anzutreffen wie Albino-Schildkröten in Heimterrarien.

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 10:05 Uhr

Mal sehn, wie der automatische Vierradantrieb beim Opel Mokka wird, Herr Savel

Der soll mehr oder minder automatisch, gesteuert durch eine Vielzahl von Sensoren im Fahrzeug, den Antrieb je nach Straßenlage und Fahrsituation vom reinen Vorderradantrieb bis zum Vierradantrieb mit Kraftverteilung 50:50 verteilen, und wenn ich das auf den Werbeseiten von Opel richtig verstanden habe, stufenlos.

Empfehlen
Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 11.08.2012 01:35 Uhr

Wenn in Detroit entwickelt wird...

..dann bedeutet das zunächst einmal, dass für jedes in Frankreich produzierte Auto Lizenzgebühren in maximaler Höhe fällig werden.
Die werden dann dem in Frankreich erzielten Gewinn gegengerechnet.
Kann man auch Steuersparmodell nennen.

Empfehlen
Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 10.08.2012 21:13 Uhr

wenn Sie jemals in einem Schneetreiben....

die Vorteile eines A6 Quattro nicht nur genossen...sondern "Gott dafür gedankt haben"...wissen Sie, dass die Amerikaner insbesondere was die Fahrwerke angeht....hinter dem von denen besuchten Mond weit zurück liegen! Ich habe seinerzeit mal kurz über einen Chrysler 300C Touring nachgedacht. Auch wenn mein Audi auch einen Wertverlust hatte...aber ein gleichaltriges KFZ...amerikanischen Ursprungs will sprichwörtlich...."keine Sau haben"!

Empfehlen
Aldo Cordoba

Bei solchen Kunden…

brauchen sich die deutschen Hersteller wirklich keine Sorgen machen…!!

Sogar die "Auto-Bild" empfiehlt den Chevrolet Camaro SS für 40000 € gegenüber den doppelt und noch mehr so teuren Porsche Carrera und BMW 6er (und auch die AMS usw.).

Aber das Marketing wirkt… oder man weigert sich, die Realität anzuerkennen.

Empfehlen
Michael Rembrink
Michael Rembrink (mr1960) - 10.08.2012 18:34 Uhr

Der Herr Dudenhöffer

Da veröffentlicht er im Februar 2010 Aussagen, nach denen die Produktion eines Kompaktwagens bei gleichen Produktionsanlagen in Deutschland 3.000 Euro Arbeitskosten beinhaltet, in den USA aber nur 1.820. Selbst beim heutigen Wechselkurs wären das 3.000 Euro gegenüber 2012 Euro. Und da wundert er sich, dass GM den Insignia (sprich: Buick Regal) für den amerikanischen Markt auch in den USA produziert. Welche „Wechselkursverluste“ anfallen, wenn man ein in den USA verkauftes Auto in den USA herstellt, ist mir nicht klar. Aber ich bin ja auch kein Experte.

Empfehlen
Closed via SSO
Detlef Stark (wool-web) - 10.08.2012 18:33 Uhr

Werter Herr Maehler, ...

... Ihr Kommentar strotzt vor Vorurteilen, objektive Feststellungen scheinen nicht ihre Sache zu sein.
Wie Vorposter schon feststellten, ist bei Opel eine absolut konkurrenzfähige Qualität gegeben, wie i.d.R. alle Tests in einschlägigen Fachzeitschriften belegen.
Von technischer Rückständigkeit ist keine Rede, die Fahrzeuge sind up-to-date und haben einen gefälligen Design.
Das Hauptproblem liegt darin, dass die GM-Vertriebspolitik keine Lieferungen nach China und den USA zulässt. Hierdurch und durch den gewachsenen Konkurrenzdruck aus Japan und Südkorea gibt es nun bei uns Produktionsüberkapazitäten, die dringend abgebaut werden müssten.
Hiergegen stemmen sich die Gewerkschaften.
Das Ergebnis ist das Dahinsiechen einer Traditionsmarke, die gute Autos baut aber aus Kurzsichtigkeit auf beiden seiten zerrieben wird.
M.f.G. D. Stark

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 17:02 Uhr
Rolf-Dirk Maehler

@ Detlef Stark (wool-web) - Irgendetwas uß bei Ihnen durcheinander gekommen sein. Wenn Sie ..

...meinen Kommentar richtig gelesen und möglichst auch noch verstanden hätten, dann wäre Ihnen aufgefallen, daß meine Kritik sich im wesentlichen auf das GM-Firmenmanagement und die Geschäftspolitik bezogen hatte. Ich persönlich fahre einen AUDI, und nur zu Ihrer Information: Das Fahrzeug ist 10 Jahre alt, muß nur alle 2 Jahre zu Inspektion und Ölwechsel, hatte bisher noch keine Reparatur und fährt sich immer noch wie am ersten Tag, und das gilt auch für das Aussehen. Weil ich aber oft mit dem Flugzeug reise, fahre ich am Zielort immer Mietwagen - und da muß man halt nehmen was man so bekommt. Und die von Ihnen und anderen so hochgelobten Marken werden auch von meiner Frau immer damit kommentiert: Ach du jeh, was für eine Gurke. Und ein Freund von mir fährt einen Peugoet. Nach einem kuzen Urlaub war der Wagen nicht mehr zu bewegen und die Werkstatt stellte ein gebrochenes Fahrwerksteil fest - lebensgefährlich. Kommentar der Marken-Werkastatt: das gibt es nicht so selten.

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 13:44 Uhr

Dabei gab es die Stufenheckversion "Opel Astra Limousine" schon vorher als Buick Verano/Excelle

wird da vielleicht nur eine US-chinesische Entwicklung nach Europa importiert?

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 08:53 Uhr

Opel werden nach China geliefert, und unter anderer Marke in USA und China gebaut

Das sind die Tatsachen, auch wenn der Stammtischdunst diese Wirklichkeit vernebelt.

In China werden Opel Astra, Zafira und Antara angeboten.

Der dem Insignia baugleiche Buick Regal wird in China und USA gebaut und verkauft (in den USA als "bred on the Autobahn" angepriesen). Die Stufenheckversion des Astra gibt es als Buick Excelle in China und Buick Verano in den USA (jeweils lokal hergestellt). Anfangs wurde der Buick Regal für die USA in Rüsselsheim gebaut, und dann erst verlagert.

Auf einem anderen Blatt steht die konzerninterne Verrechnung von in Rüsselsheim anfallende Entwicklungskosten der globalen Plattformen Delta und Epsilon (für dem Astra und Insignia entsprechende und darauf aufbauende Modelle) und die Verkaufserlöse in Europa, darunter auch die von Fahrzeugen der Marke Chevrolet, die auf diesen Plattformen aufbauen. Leider sind diese Informationen ein geheimes Geschäftsgeheimnis, und bleiben nicht nur dem Stammtisch verborgen, sondern auch den "Fachjournalisten".

Empfehlen
Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 10.08.2012 18:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Stark..

ich weiß nicht wo Sie ihre Informationen herhaben. Aber die Motoren von Opel gehörten einmal vor 10 Jahren zum technischen Standard. Und das sind im innovativen Automobil- und Motorenbau Generationen. Ausserdem schauen Sie sich doch einmal den Materialmix...die Haptik des verbauten Kunststoffs bei Opel an. Widerlich! Aber jedem Seinen Geschmack!

Empfehlen
Hermann Eichhorn

Aus zwei Kranken wird selten ein Gesunder

GM läuft im Panik-Mode. Akerson, der erst kürzlich wieder gezeigt hat, dass sein Gespür für Märkte und Marken über den Horizont des Bibleblelts nicht hinausgeht, hat seine Cowboys von der Kette gemacht, die jetzt ein wild shouting in Europa veranstalten. Bei Opel wird gekürzt und gefeuert, bei Chevrolet wird geklotzt, wie mit dem 600 Mio. Deal für die Werbung bei ManU. Dabei nehmen die Marken Opel und Vauxhall Schaden, der kaum mehr gut zu machen ist. GM geht auch schon mit PSA in Cowboy Manier um, ganz als ob GM schon Mehrheiteigner wäre. Jedem Käufer eines koreanischen Chevrolet sollte klar gemacht werden, dass er damit Opel Mitarbeiter entlässt. Opel hat 15 % bis July verloren, Chevrolet hat 14 % gewonnen. Opel hat ein Produkt-Sortiment Klein- und Mittelklasse, Chevrolet verkauft überwiegend Kleinwagen. Das lässt das Gesamtniveau fallen. Mit seinen Methoden macht GM tabula rasa. Was am Ende übrig bleibt, sind billige Schrottkarren.

Empfehlen
Art Bleiglass

Es gibt keine "nationalen" Autos mehr...

... das britischste Auto ist ein Nissan Qashqai, und ich war ueberrascht zu hoeren, dass UK mehr Autos exportiert als importiert. Autos aller Marken laufen ueberall auf der Welt vom Band, und welches Logo draufgepappt wird haengt weniger von der Technik als mehr vom Marketing und Gefuehlen ab. Skoda, Seat und VW, alles die gleiche Suppe, die Marketingabteilung entscheided wieviel beruhigender Daemmstoff, welche Duftnote, welcher Auspuff-Sound und welches Logo veraerbeitet wird. Geschmack, Gefuehl und Portemonai der Zielkundschaft ist massgebend. "Made in Germany" hat nichts mehr mit Technik zu tun, nur noch Marketing. Und je gezielter die Werbekampagnen "Vorsprung durch Technik" oder "SumSum" geschaltet werden, je erfolgreicher kann die Marke sein. Alles andere sind Stammtischdiskussionen.

Empfehlen
Rolf-Dirk Maehler

Auch die Zusammenarbeit von Firmen, die es nun wirklich nicht können, wird zu einer Verbesserung

... der hoffnungslosen Situation führen. Aufgrund gemachter Erfahrungen würde ich weder Fahrzeuge von GM noch von Peugeot kaufen. Technisch rückständig und mäßige bis schlechte Qualität kann man auch durch Gesundbeten nicht verbessern. Und es ist schon ein Rätsel wen die GM-Vermarktungsstrategie überzeugen soll. Auch bei GM sollte man sich mal fragen woher der steile Abstieg des Konzerns wohl kam. Nur ein häufiger Austausch von Spitzenmanagern und ein genauso häufiges Verschieben von Produktpaletten kann kaum eine Lösung sein, die gute Technologie, Qualität und ein Marketingkonzept ersetzt. Nun gut, den VW-Konzern, BMW und Mercedes wird es freuen, weil man "die Götterdämmerung" schon heraufziehen sieht.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 11:04 Uhr
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 11:04 Uhr

Mein Tippfehler: ich meinte natürlich Q7 und nicht A7

in meinem vorigen Beitrag zu den Produktionsorten des Porsche Cayenne

Empfehlen
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 11.08.2012 10:02 Uhr

Vom Porsche Cayenne ist nur die Endfertigung in Deutschland. @Kühlwetter

Die Basis wird zusammen mit VW Touareg und Audi A7 in Bratislava (Slovakei) gebaut, und kriegt dann in Leipzig die Karosse und den Motor.

Empfehlen
Engelbert Kühlwetter

Das ist ja noch harmlos.

Der Audi Q 3 wird im Seat Werk Martorell bei Barcelona gebaut, der Audi Q 5 kommt seit Facelift im Frühjahr auch aus dem VW-Werk in Mexiko, Audi TT-Modelle kommen alle aus Ungarn. MINI Countryman kommt von Magna aus Graz, die neue A-Klasse kommt zum Teil aus Ungarn, Vito und Viano aus Spanien, der Smart aus Frankreich. Mercedes verbaut jetzt in die A-Klasse Renault-Motoren (Cdi 1.5) und BMW verbaut 4 Zyl.Turbo-Motoren von Peugeot.
Nur Porsche baut alle Modelle noch in Deutschland (Boxster Basismodell und den
neuen Cayman ab Herbst 2012 bei Karman in Osnabrück).

Empfehlen
Michael Rembrink
Michael Rembrink (mr1960) - 10.08.2012 18:09 Uhr

Ihre persönlichen Erfahrungen in allen Ehren, aber Vorsicht mit Verallgemeinerungen.

Ich bin in den vergangenen 20 Jahre genau 4 Mal mit einem Auto liegen geblieben. Zwei davon waren Audis, einer ein BMW, einer ein Peugeot. Beim Peugeot war die Ursache nicht die Technik des Autos, sondern Schlamperei in der Werkstatt. Mit der Aussage, das GM/Opel und Peugeot "es nicht zu können" stehen sie ziemlich allein da. Die Opel-Fahrzeuge werden seit Jahren in Testberichten gelobt. Peugeot hat z. B. den Ruf, erstklassige Diesel- und kleine Benzin-Motoren zu bauen. Opel hat seit den Qualitätsproblemen in den Neunziger Jahren einfach ein Image-Problem. Und beide Firmen haben das Pech, dass ihr Schwerpunktmarkt Westeuropa schrumpft. Mit der Technik der Autos hat das nichts zu tun. GM außerhalb von Opel boomt übrigens gerade wie verrückt.

Empfehlen
Aldo Cordoba

Bisschen stammtischmäßig…

ist Ihre Beurteilung.

Ob Sie wirklich persönliche Erfahrung mit aktuellen GM- oder Peugeot-Modellen, haben, wage ich zu bezweifeln.

Da sollten Sie sich einmal belesen, wie unabhängige Branchenexperten, nämlich J. D. Power u. a., die Firmen bewerten; da sieht's nicht gut aus für deutsche Produkte - und dabei haben deutsche Firmen eine sehr hohe Gewinnmarge.
Auch kein Wunder, wenn die "deutschen" Produkte in der Slowakei (Audi, VW), Brasilien (Mercedes) oder aber den USA (BMW, Mercedes) hergestellt werden. Also, von "deutsch" würde ich hier mal lieber nicht reden.

Die Welt ist nicht mehr so wie früher - deutsch ist mit Sicherheit nicht mehr deutsch.

Ich besitze einen Cadillac und habe mit Sicherheit kein Interesse an VW… oder Mercedes… oder BMW.

Nur zur Info: die meisten "deutschen" Fahrzeuge sind NICHT zulassungsfähig in den USA - sie schaffen die Abgasvorschriften nicht.

Nachlesen!!

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft.

Jüngste Beiträge

Yahoo kauft Relevanz

Von Roland Lindner

Des Internetkonzerns Yahoo zahlt 1,1 Milliarden Dollar in bar für den Blogging-Dienst Tumblr. Der Zukauf hat den Anschein einer Verzweiflungstat. Mehr 2 10

Wichtigste Werte
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --