22.01.2008 · Die Geschäftszahlen der Bank of America und der Wachovia können nicht zu einer Beruhigung am amerikanischen Aktienmarkt beitragen. Die Finanzkonzerne mussten im vierten Quartal wegen Kreditausfällen Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen.
Die amerikanischen Banken sind von der weltweiten Kreditkrise nicht verschont geblieben. Die Bank of America hat im Schlussquartal 2007 einen kräftigen Gewinneinbruch verzeichnet.
Wegen Milliarden-Abschreibungen im Zusammenhang mit der Subprime-Krise sei der Gewinn im vierten Quartal auf 268 Millionen Dollar oder fünf Cent je Aktie gefallen, teilte das Institut am Dienstag in New York mit. Im Vorjahr hatte die Bank of America noch 5,26 Milliarden Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie verdient.
Auch Wachovia verliert
Auch die viertgrößte amerikanische Bank Wachovia ist im Strudel der Finanzkrise nur knapp an roten Quartalszahlen vorbeigeschrammt. Wegen hoher Abschreibungen fiel der Gewinn im vierten Quartal 2007 auf nur noch 51 Millionen Dollar gegenüber 2,3 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, wie die Bank am Dienstag mitteilte.
Angesichts der Turbulenzen an den Kreditmärkten musste Wachovia den Wert des Wertpapier- Portfolios berichtigen. Die Abschreibungen summieren sich auf 1,7 Milliarden Dollar. Zudem legte Wachovia knapp 1,5 Milliarden Dollar für aktuelle und zu erwartende Kreditausfälle zurück, im Vorjahr lag die Risikovorsorge nur bei 206 Millionen Dollar.
Wie Wachovia musste auch die Bank of America Abschreibungen in Höhe von 5,28 Milliarden Dollar auf ihr Portfolio vornehmen. Grund seien zu erwartende Kreditausfälle und die sowie der Einbruch bei der Nachfrage, teilte das Unternehmen mit.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2477 | −0,09% |
| Rohöl Brent Crude | 106,34 $ | −0,48% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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