14.04.2009 · Spuren der Krise: Deutsche Firmen treten auf die Kostenbremse und fahren erstmals seit Jahren auch die Investitionen zurück. Doch wer heute nicht investiert, verliert morgen an Wettbewerbsfähigkeit - ein Branchenüberblick.
Die Investitionsausgaben deutscher Firmen rutschen in die Tiefe. Die bundeseigene Förderbank KfW geht davon aus, dass sie mit 260 Milliarden Euro mehr als 13 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr. Kein Wunder: Die Vorstände überprüfen alle Ausgaben. Doch wer heute nicht investiert, verliert morgen an Wettbewerbsfähigkeit - ein Branchenüberblick.
Die Versorgungswirtschaft hofft auf ihre grundsätzliche Resistenz gegen Konjunkturkrisen: Energieversorger: Branche unter Handlungsdruck
Der Energie- und Anlagenbau denkt lieber zweimal über neue Maschinen nach: Elektro- und Anlagenbau: Stellschraube Zukunftsausgaben
Ob Mobilfunk oder Festnetz: Die Telekomanbieter sind selbstbewusst: Telekommunikation: Telefoniert wird immer
Der Einzelhandel guckt genau hin, wo das Geld investiert wird. In China zum Beispiel: Einzelhandel: Straffe Kontrolle aller Budgets
Die Stahlhersteller sehen schwarz: Die Produktion ist um 50 Prozent gesunken: Stahl: Die Krise stellt alles auf den Prüfstand
Vor allem kleinere IT-Firmen haben weiter Aufträge - und suchen fachkundige Mitarbeiter: Informationstechnik: Optimismus mit einer Portion Vorsicht
Chemieanlagen sind nur noch zu 70 Prozent ausgelastet, die Branche produziert auf Sicht: Chemie: Investitionen der BASF sinken um ein Fünftel
Die Autohersteller müssen ihre Produkte auf völlig neue Bedürfnisse zuschneiden: Auto: Der Zwang zu investieren
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2476 | −0,10% |
| Rohöl Brent Crude | 106,32 $ | −0,50% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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