http://www.faz.net/-gqe-8yxgx
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 19.06.2017, 12:23 Uhr

Kommentar Neue Flugträume

Die Concorde ist einst gescheitert. Doch heute darf man seinen Gedanken in der Luftfahrt wieder freien Lauf lassen. Gute Aussichten für die Kunden.

von , Paris

Egal, wohin in der Welt, die Reise dauert maximal zwei Stunden: An eine solche Zukunft glaubt Dennis Muilenburg, der Vorstandsvorsitzende von Boeing. Die Luftfahrthersteller sind wieder ins Träumen geraten, wie auf dem Branchentreff von Le Bourget zu sehen sein wird. Der zivile Überschallflug endete in Form der Concorde zwar mit einem industriellen Vietnam, wie es einst ein französischer Politiker formulierte.

Christian Schubert Folgen:

Doch heute darf man den Gedanken wieder freien Lauf lassen. Warum auch nicht? Start-up-Unternehmen fliegen ins All, und Piloten gelten teilweise schon als die Kutschenfahrer von morgen, weil sie ihre Existenzberechtigung verlieren könnten. Die meisten Innovationen gehen inzwischen vom Zivilgeschäft aus und schwappen zum Militär hinüber – früher war es umgekehrt, wie Airbus-Chef Tom Enders jüngst betonte.

Mehr zum Thema

Damit zeigt sich: Die Branche, deren Flugzeuge die meisten Einwohner der Schwellenländer bisher kaum genutzt haben, ist weiter in Schwung. Wie schnell, bequem, ökologisch und billig wir künftig reisen, entscheidet dabei der Wettbewerb. Durch neue Anbieter neben Airbus und Boeing wird er intensiver. Da sind gute Aussichten für die Kunden.

Ein Digitalminister wäre mehr als ein Signal

Von Carsten Knop

Alles verändert sich: die Kommunikation, die Energienetze, der Verkehr, die Produktion. Deshalb braucht Deutschland einen Digitalminister. Einen mit politischem Gewicht. Pläne und Phrasen gibt es schon genug. Mehr 17 6

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage