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Klagen, Vorwürfe, Vergleiche : Die vielen Verstrickungen der Deutschen Bank

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Diese Woche durchsuchte die Polizei die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. Bild: dapd

Das größte deutsche Geldhaus hat es gerade schwer: Ermittlungen gegen Vorstandschef Fitschen, die Niederlage im Kirch-Prozess. Doch die Bank ist das gewohnt. Oft hat sie in den vergangenen Jahren Strafen gezahlt und Prozesse geführt.

          Die Niederlage im Kirch-Prozess ist nur das i-Tüpfelchen in einem wahren Klage-Vergleich-Vorwurfs-Reigen, den Deutschlands bedeutendste Bank seit Jahren erlebt. Alleine seit Beginn des vergangenen Jahres ist die Liste der Verstrickungen der Bank lang. Mal sind es andere Banken, mal die Justiz, mal Aufsichtsbehörden, mal Stadtwerke, mit denen sich die Deutsche Bank vor Gericht auseinandersetzt oder schon vorher vergleicht.

          Zahlungen von hundert Millionen Dollar und mehr sind nicht selten. Dabei reichen die einzelnen Fälle mitunter bis in die Zeit weit vor der Finanzkrise zurück. Der Rechtsstreit rund um den verstorbenen Leo Kirch datiert zum Beispiel bis ins Jahr 2002.

          „Es gibt kein Geschäft, dass es wert ist, den eigenen Ruf zu ruinieren“

          Stichworte sind neben Kirch Ramschhypotheken in den Vereinigten Staaten , Rückkaufforderungen für Immobilienkredite, US-Kommunalanleihen, Hybridanleihen, der Libor-Skandal, Zins-Swaps oder Vorwürfe der Steuerhinterziehung beim Handel mit Emissionszertifikaten.

          „Es gibt kein Geschäft, das es wert ist, den eigenen Ruf zu ruinieren“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann im Jahr 2007.

          Quelle: FAZ.NET/F.A.Z.-Archiv

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