Es war ein Diebstahl der medialen Superlative. An nur wenigen Deutschen dürfte die Nachricht vorbeigegangen sein, dass der Kekshersteller Bahlsen seinen sogenannten „Goldenen Keks“ vermisst. Den erhielt das Unternehmen nach einer Keksspende wieder zurück - und immer wieder fragen sich Beobachter, ob es sich bei der Geschichte nicht um einen genialen PR-Coup handelt. Das Unternehmen dementiert, hat aber von der ganzen Angelegenheit erheblich profitiert, wie nun das Unternehmermagazin „Markt und Mittelstand“ ausgerechnet hat.
Demnach hat die Berichterstattung über Bahlsen und den Keksklau einen medialen Gegenwert im Millionenhöhe. Schließlich sei der Kekshersteller „im Rahmen des Krümelmonster-Krimis“ vom 24. Januar bis zum 11. Februar 595-mal in deutschen Zeitungen in Form von Berichterstattungen und Artikeln vertreten gewesen. Dies entspreche nach einer Anzeigen-Gegenwert-Analyse einem Betrag von rund 1,7 Millionen Euro.
Im Vorjahreszeitraum war Bahlsen nur mit 22 Artikeln in deutschen Tages- und Wochenzeitungen vertreten. Dazu kamen zahlreiche Erwähnungen in sozialen Medien wie Twitter und Facebook. Dem standen geringe Kosten gegenüber: Die Keksspende soll kaum teurer als 40.000 Euro gewesen sein.
Scherz-Kekse
Herr Müller (Huckeltown)
- 14.02.2013, 16:57 Uhr
Wird dieses selbe Magazin
Edda Kuhlmann (DTaggert)
- 14.02.2013, 16:19 Uhr
Eine Menge Kecks ;-)
Jürgen Vogel (pascht)
- 14.02.2013, 12:33 Uhr
Klar
Karl S. Walter (skeptiker01)
- 14.02.2013, 12:29 Uhr
An die Öffentlichkeit damit!
Walter Weiss (wwweiss)
- 14.02.2013, 10:45 Uhr
