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Keine Schließung Banken wollen IKB retten und verkaufen

29.11.2007 ·  Die an der Rettung der IKB beteiligten Banken wollen die Mittelstandsbank weiter stützen und damit einen Verkauf ermöglichen. Das teilte ein Sprecher der Kreditanstalt für Wiederaufbau nach einer entsprechenden Sitzung mit. Damit ist eine Schließung der Bank wohl vorerst vom Tisch.

Von Holger Appel
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Die IKB-Bank steht jetzt offiziell zum Verkauf. „Die Arbeit, die in einen erfolgreichen Verkauf der IKB münden soll, wird vorangetrieben“, teilte der Großaktionär, die Förderbank KfW, am Donnerstag mit. Bislang hieß es stets, man prüfe alle Optionen.

Zu dieser „Arbeit“ gehört auch ein weiteres Rettungspaket. Die Poolbanken - KfW, öffentliche und private Institute - sichern 520 Millionen Dollar (rund 350 Millionen Euro) ab, welche die IKB als zusätzliches Risiko in ihrer Bilanz ausgemacht hat. Wer welchen Anteil trägt, bleibt offen.

Mit dem Geld sollen Garantien, die die IKB Banken als Rückversicherung für deren Zusagen an die IKB-Zweckgesellschaft Rhineland Funding gegeben hatte (Havenrock-Struktur), abgesichert werden.

Bekanntgabe der Halbjahreszahlen verschoben

Die IKB hat wegen der Krise die für Freitag geplante Bekanntgabe ihrer Halbjahreszahlen abermals verschoben. Grund sei ein Sondergutachten durch Wirtschaftsprüfer. Schon Anfang November hatte sie die Vorlage verschoben. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

Die KfW hat unterdessen begonnen, ihre Refinanzierung am Kapitalmarkt zu erhöhen. Damit soll die Liquiditätsgarantie über 8,1 Milliarden Euro an die IKB aufgefangen und eine Kapitalerhöhung aus dem Bundeshaushalt vermieden werden. Eine Meldung, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe die IKB zur „Chefsache“ gemacht, ist offenbar falsch. „Das hat sie nicht, die Angelegenheit bleibt eine des Finanzministeriums“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm der F.A.Z.

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Jahrgang 1966, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

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