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Investmentbanker Absturz der Golden Boys

 ·  Investmentbanker verlieren zu Tausenden ihre Jobs und ihre Boni. Eine Branche wird abgewickelt. Eine Geschichte aus London, New York und Frankfurt.

Artikel Bilder (10) Lesermeinungen (67)
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Konstantin von Kotze

Absturz der Golden Boys

Bravo Melanie und Lisa zu Ihrer Analyse. Es würde sich lohnen eine Fortsetzung zu schreiben: "Die Croupiers im Kasino" gemeint sind Staaten mit Politikern aus Fleisch und Blut und viel Ambition, die jahrzehntelang Schulden aufgehäuft haben mittels ungezügeltem Monopol der Geldvermehrung und wiederholten groben Fehlinvestitionen. Fazit Vertrauensverlust, Scheu langfristig zu investieren. Die Maßregelung der Banken / Trader allein wird nicht reichen. Jene, die sie abschaffen wollen, sehnen sich nach mehr Staatskapitalismus, dessen „track record“ nichts Gutes verheißen kann.

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 28.12.2012 16:06 Uhr

Das Hütchenspiel der Finanzindustrie scheint am Ende

„Wer Firmenanleihen oder andere Aktiva geschickt bündelt, kann ein Anlageprodukt schaffen, das mehr wert ist als die Summe seiner Teile.“ Nett, wie hier die Dialektik als Hütchenspiel verstanden wird. Das Ganze ist deswegen mehr als die Summe der Teile, da im Ganzen die Bewegung hin zum Zukünftigen enthalten ist. Und interessant dies Eingeständnis, dass die Derivateproduktion die Schulden eben nicht nur auf die Gegenwart Aller verteilt, sondern eben auf deren Zukunft. Dennoch: die Dialektik ist hier fehl am Platze. Es wird ja nichts Neues geschaffen, etwa gar neuer Mehrwert generiert, auch nicht hin zur Zukunft. Doch während die Kapitalrendite bei vielleicht 4 % stagniert, soll sich ja, lt. Herrn Ackermanns Empfehlung, das eingesetzte Geldkapital mit 25 % verzinsen. Wo die Ausbeutung der Lohnarbeit 4 % Profit ermöglicht, will die Bank 25 %. Man muss den Satz nur aussprechen, um klar zu erkennen, was hier gerade passiert: Das Hütchenspiel der „Finanzindustrie“ scheint am Ende.

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Jörg Feller

Spendenkonto drei-eins-vier, Pedro ist nicht so wie wir. Und Herr Holzer, wie hieß nochmal die ...

... Bank die den Griechen beim großen Euro-Beitrittsbetrug geholfen hat? Ach Ihre war das! Ist bei Ihnen schon Karneval oder Fassenacht, oder ist irgendetwas im Frankfurter Trinkwasser, dass Sie diesen Berufsstand allen Ernstes als "Rückversicherung für Finanzkrisen" sehen?
.
Das "Making-of" zu dieser Krise ist von Ihnen geschrieben worden. Darauf können Sie in Ihrer Kronberger Villa - Sie haben doch hoffentlich eine, all die miesen Geschäfte, das schlechte Gewissen, das muss doch kompensiert werden - total stolz sein.
.
Und wenn Ihre lieben Kinderlein dann mal fragen, warum die Schule in so schlechtem Zustand ist, wo das Geld ist - tja, der Papa war's. Aber wahrscheinlicher ist ja eher, dass Ihre Zöglinge Schick in England privat ausgebildet werden - gleich und Gleich gesellt sich gerne.

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Peter Westermann

NA JA...

könnte auch mal umgekehrt laufen - die Goldene Leiter Boys als Idealisten in die Politik vermitteln. Quereinsteigend, um die Nervenklinik zu umgehen.

Vielleicht nicht das Schlechteste. Und zockermäßig sind sie sicher um Nummern besser zu Dem, was sonst so in Berlin rumsitzt. Mit ´nem läppischen Tablett und Apps drauf, von denen sie nicht mal wissen, wie damit umgehen.

Leider gibt es da dieses Solidaritäts-Problem und keine Boni. Nur die der Macht.

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Bernd Löhr
Bernd Löhr (tholomaz) - 27.12.2012 14:55 Uhr

'Banker', das sollen Top-Leute sein? Zeigen Sie mir welche!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass man gerne von ‚Bankbeamten‘ sprach. Später hießen sie Bankangestellte und die letzten 20 Jahre waren es auf einmal Banker, ganz was Tolles, wie jeder Mist aus den USA. Man stelle sich einmal gegen 17 Uhr in die Frankfurter Bahnhofsunterführung, da kommen sie angeströmt, im Einheitslook (Dressman von C&A), wer noch Haare hat, dann gegelt und schwarz gefärbt. Okay, das sind Äußerlichkeiten. Aber wer hat denn diese Typen hochgejazzt? In so ziemlich allen Printmedien war auf einmal jedes Bürschchen mit Banklehre ein Banker, ergo ein toller Hecht. Und selbst jetzt noch verkauft man die Händler als Mathe-Genies. Das ist eine Beleidigung für meinen Mathelehrer. Was machen die denn? Sparkassenformel rauf und runter, diskontiert und auf links gedreht, Stochastik für Arme und dann noch Statistik. Da muss jeder BWL-Student durch, natürlich wird es dann anspruchsvoller. Ich habe Jahrzehnte mit den oberen und den Top-Etagen der Banken gearbeitet, mir is

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Jozef Sorocin
Jozef Sorocin (sorocin) - 27.12.2012 14:50 Uhr

"Echte Ingenieure bauen Brücken, Finanz-Ingenieure bauen Träume.

Und wenn diese Träume entpuppen sich als Alpträume, zahlen andere Leute für das."

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Kourosh Ghaffari

Was hat das Milgram-Experiment mit den Golden Boys zu tun?

Viel! Auch durch Folgeexperimente immer wieder bestätigt: Wir erwachsenen Menschen zeigen eine extreme Bereitschaft, einer Autorität fast beliebig weit zu folgen. Das trifft auf die "Boys" aber auch auf den Mitarbeiter im Supermarkt zu, der Gammelfleisch in die Truhe legen soll, den Mitarbeiter einer Zeitung, der eine unbewiesene und existenzgefährdende Meldung bringen soll und auf die Arzthelferin, die eine überhöhte Rechnung mit fiktiven Leistungen erstellen soll.

Typisch Mensch, wir meinen aber, dass wir die machtlosen Ausnahme-Guten sind und die anderen sind die Aktiv-Bösen. Und auf diese schimpfen wir dann folgerichtig. Und für eine Lösung sind natürlich auch immer die anderen verantwortlich: Im Zweifelsfall sind es die Politiker oder "die da oben" allgemein. Folgerichtig sollten wir auch auf sie auf jeden Fall schimpfen.

Auf sich selbst schimpft man aber nie, obwohl jeder von uns die eigentliche (Nachfrage-)Macht besitzt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 16:08 Uhr
Kurt Viertbauer

Golden Boys

weshalb haben wir nachgefragt - nicht nur weil wir für die Gesamtwirtschaft etwas Richtiges kreieren wollten, nein, weil die "Gier" mit "einem Klick" stinkreich zu werden dominant war, das
immer wiederkehrende diabolische (Faust/Goethe) drängt anscheinend wieder an die Oberfläche der Menschheit - folglich Weltwirtschaftskrise !!

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Closed via SSO

Das ändert nichts, denn das obszöne und manipulative Casino-System funktioniert weiter.

Noch.

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Peter Drönbregen

Das wäre mal eine gute Nachricht,

obwohl ich sie nicht so recht glauben mag. Am System hat sich nach wie vor nichts verändert. Hoffentlich ist das ein nachhaltiger Trend. Die Welt braucht keine Parasiten, die leistungslos reich werden und die Normalbevölkerung bestehlen.

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Hans Miller

Totengräber Des Kapitalismus

Die grosse Mehrzahl dieser "Investmentbänker" waren und sind aktiv daran beteiligt das kapitalistische System und in der Folge auch die jetzige Staatsform zu zerstören. Das Kriterium des Erfolges ist kein volkswirtschaftlich sinnvolles Geschäft, sondern der maximale, individuelle Bonus. Wenn die eigene Institution dann stirbt, Who Cares ? Wenn die Realwirtschaft als folge des "Investmentbanking" (siehe USA) auf dem Zahnfleisch geht, na und ?

Das einzige was mich wundert, ist dass Militär und Geheimdienste im gesamten Westen das einfach so zulassen. Offenbar ist es ihnen egal, wenn Ihr Staat durch den Finanzsektor zerstört wird. Stattdessen jagen sie "Islamisten" hinterher, die im Vergleich zu dieser Bedrohung ein absoluter Witz sind. Die Herren vom Geheimdienst wollen sich wohl "die Finger nicht an den Finanzern schmutzig machen".

Wohin solche Lebensmüdigkeit des Staates führt, kann man in den Geschichtsbüchern 1920 bis 1950 nachlesen.

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Otto Kaldrack

golden boys

die gehören alle enteignet und ins gefängnis gesteckt, bei dem unheil,
welches sie über die welt gebracht haben. und die vorstände und auf-
sichtsräte, die das zugelassen haben gleich mit. das alles war und ist
immer noch diebstahl im größt möglichen umfang. kleine diebe bestraft
man, die größten nicht, einfach unglaublich diese bänkster.............

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fridolin hinterhuber

Richtig.

Richtig!Mitleid können die gutbezahlten Boys,die viel Geld mit ganztägigem Wetten am Bildschirm (man könnte auch sagen:mit Computerspielen) verdienen,nicht erwarten.So hat eben alles Schöne mal ein Ende - das schicke Wohnen,der schnieke Anzug,das trendige Ausgehen und das Luxusmobil.Wie wäre es einfach mal mit Arbeiten gehen?

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 26.12.2012 21:49 Uhr

An den Pranger mit ihnen!

Da steh'n sie, unsere Goldjungs. Von Politik und Presse an den Pranger gestellt, werden sie nun vom Plebs mit Kot beworfen - ohne Differenzierung, ohne Sachkenntnis, ohne qualifizierte Argumente. Umso mehr ist den Autorinnen für die etwas differenzierendere Betrachtung zu danken.

Nur ein Gedanke: Was versteht man unter realen Werten? Ist real nur das, was, was man anfassen kann? Oder sind auch Sicherheit oder das Gefühl der Sicherheit real? Ich denke schon. Aber warum schaffen dann die, welche Sicherheit durch Derivate schaffen, angeblich keine realen Werte? Ach die Spekulation dahinter!?!?

Überdenken Sie einmal die Rentenversicherung. Wir zahlen jetzt ein, erwarten in Jahrzehnten eine Rente - zugleich aber zeugen/gebären wir nicht genügend Kinder, welche die Rente schultern könnten.
Eine gigantische Spekulation! Gigantisch!

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joachim tarasenko

Unfassbar schlecht ist diese Welt

Wie bitteP Den Blueberry abgeschaltet und aus dem Büro raus? Unerhört, eine Frechheit. Und dann noch runter vom 300 T Pfund Boni. Alles was sie tun mussten die Kunden (sorry die Trottel) vera......en. Die Welt ist sowas von schlecht. Wie leicht kann man den Glauben an dieser schnöden Welt verlieren. Unfassbar. Die waren alle expendable, wer keine Leistung brachte flog. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Fähige Leute werden überall gesucht. Der Rest steht im Regen.Wie gehabt

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Gerold Neumann
Gregor Nietgen (GNFAZ) - 26.12.2012 21:00 Uhr

"Rückversicherer für Finanzderivate" = Schwachsinn hoch drei ...

... Realität: Ich versichere mein eigenes Haus für 500.000 Euro gegen Feuer. Alls andere ist verboten.

Investmenbanking: Meine Nachbarn, Freunde, Feinde oder Fremde versichern mein Haus ein-, zwei- oder zehnmal gegen Feuer. Das ist legal.

Kein Wunder, wenn dann meine Bude irgendwann brennt !!!

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Richard Weinmann
Richard Weinmann (casius) - 26.12.2012 20:27 Uhr

Wer nicht wagt gewinnt auch nichts .

Ich staune immer wieder über das Selbstbewustsein derjenigen Leser hier, welche sich dezidiert und kritisch zu Dingen äussern, von denen sie offenbar nur wenig bis gar keine Ahnung haben. Natürlich, was wissen schon Herr Draghi, Frau Merkel oder Herr Ackermann, die sich tagtäglich und hauptberuflich mit der Wirtschaft und den Finanzen befassen, wo es richtigerweise langgeht, im Vergleich zu der geballten Wirtschafts- und Finanzkompetenz der Kommentatoren hier? Nun ich bin auch kein Banker und wage deshalb nur einige allgemeine Gedankenanstösse: Die globalisierte Welt ist nun mal brutal und kompliziert geworden und so auch das Finanzsystem. In komplizierten Systemen sind Unfälle und unerwünschte Ereignisse kaum zu vermeiden. Auch Flugzeuge stürzen ab, nicht nur Banken, mit Risiken müssen wir leben und das war schon immer so. Als Weicheier, ohne Risikotoleranz und klarem Willen sich dem globalisierten Ueberlebenskampf zu stellen, werden wir Westeuropäer von anderen einfach verdrängt.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 20:31 Uhr
Jörg Feller

Chapeau!

...

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Hans Miller

Sie Meinen

Wenn Die Bänker es nicht gewagt hätten, hätte Amerika jetzt auch nicht die reale Change pleite zu gehen und das gesamte politische System mit in den Abgrund zu reissen ?

In der Tat, wer nichts wagt, kann auch keine Zerstörung gewinnen !

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 27.12.2012 00:36 Uhr

Autoritäten und Stammtisch

Ob sich Herr Draghi oder Frau Merkel oder Herr Ackermann hauptberuflich oder nebenberuflich mit Wirtschaft oder Finanzen beschäftigen, spielt nun wirklich keine Rolle. Dass Frau Merkel den Maastrichtvertrag gebrochen hat, die Griechen als Faulpelze beschimpft hat, den Griechen plötzlich nicht vorhandenden Fortschritte bescheinigt, gegen ihr Versprechen ein bail out Athens nach dem anderen befürwortet, sind durch keine wirtschaftliche Gesetzmäßigkeit gerechtfertigt.

Dass unter Draghi die EZB faktisch zum einzigen Käufer von südeuropäischen Staatsanleihen geworden ist, zeigt, dass die unendlich vielen anderen, die sich auch hauptberuflich mit Wirtschaft und Finanzen beschäftigen, ganz anders denken als Draghi.
Ackermanns Missetaten und Schludrigkeiten kommen ja medienwirksam zutage.

Messen wir die Politik an ihren Ergebnissen: 50% Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland, Spanien. 15% in Frankreich.

Wir sollten froh sein, dass der 'Stammtisch' sich nicht vor den Ämtern verbeugt.

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Karl Fuchs Karl
Karl Fuchs Karl (fuka60) - 26.12.2012 22:28 Uhr

Uneingeschränkte Zustimmung ...

... aber nur dann, wenn die, die Unfälle und die unerwünschten Ereignisse verursacht haben, in jeder Hinsicht dafür geradestehen und nicht zu dem ansonstigen eher lästigen Staat (aka Steuerzahler) gelaufen kommen und um Hilfe betteln.
Im übrigen haben die Leute so gut verdient, dass sie genügend Mittel hatten, um ein bißchen Daseinsvorsorge für schlechte Zeiten zu betreiben (das fordern sie sonst gerne von denen, die im Jahr nicht einmal die Hälfte dessen verdienen, was sie im Monat bekommen hatten). Und wenn sie das nicht gemacht haben? In der Schlange vor der Suppenküche ist immer ein Plätzchen frei!

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Gerold Keefer

Wesentlicher Unterschied zu Draghi, Merkel und Ackermann ist ...

..., dass wir für unsere Fehleinschätzungen nicht annähernd so gut bezahlt werden. :-)

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Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Peter Nicol
Peter Nicol (pnicol) - 26.12.2012 21:42 Uhr

Man muß nicht unbedingt ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion haben,

um zu wissen, das man Schulden nicht mit weiteren Schulden bekämpfen und die Währung "retten" kann.
Was uns da die verschiedenen Politker und Herr Draghi erzählen sind Märchen.

Schon nach "Karlchen Schiller" stellte sich heraus, daß sein "Defizitspending" letztlich einen Preisschub auslöste. Über seine Absicht, die Wirtschaft "feinzusteuern" wird man vermutlich heute schmunzeln. Damals lag ihm die ganze Welt zu Füßen.

"das Selbstbewustsein derjenigen Leser hier, welche sich dezidiert und kritisch zu Dingen äussern, von denen sie offenbar nur wenig bis gar keine Ahnung haben"

Es mag sein,daß die Leser wenig von der Materie verstehen, aber sie ahnen, daß sich da nichts Gutes zusamemenbraut.

Auch wenn es von Mutti als "alternativlos" und als "Erfolg" ausgegeben wird.

Aber es fehlt eine Alternative, die man wählen könnte!! Und da suchen die Parteien immer nach den Wünschen der Wähler......

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Klaus Michael Strauss

" ..nun mal brutal und kompliziert geworden..", "..globalisierter Überlebenskampf.."

Kern zivilisatorischer Kultur genauso wie Urinstinkte sozialer Lebewesen sind Regeln und Ziele der gesellschaftlichen Organisation mit gemeinnützigem Interessenausgleich. Sogar Altruismus gibt es.

Weiter gedacht gelangt man ansonsten zum Vorbild der Affenhorde aus den Tischgesprächen. Wie Joachim Fest hervorhob maximal entfernt von jeder Zivilisation. Einfach das Ende.

Im besten Interesse der Starken wie der Schwachen darf sich eine räuberische Gesellschaft gerade nicht entwickeln.

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joachim tarasenko

Halb so wild denk ich mal

So schlimm kanns nicht sein wenn die grossen US Banken schon wieder Milliarden machen. Sogar AIG hat die US Regierung schon ausbezahlt.

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franz  feldmann

nicht vermittelbar

"Und für andere Berufe seien die Banker aufgrund ihrer hohen Gehaltsvorstellungen nicht vermittelbar." Nunja- wenn es die "Besten der Besten" sind, dann ist gewöhnliche Arbeit mit Bodenkontakt ja auch vollkommen gegen die Würde.

Systemisch muss man sich allerdings die Frage stellen, welche jener Politologe im Artikel aufwirft: eigentlich geht es um das "System, das solche Leute anzieht".

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Joachim Schroeder

Wie der Herr so's Gescherr!

So fängt man am falschen Ende mit dem Rausschmiß an!
Wie z.B. bei der EZB, wo Mario Draghi für die Destabili-
sierung und den Ruin der Deutschen Finanzen sorgt,
machen sich dagegen diese bei der DB genannten Wet-
termacher der ''Golden Boys'' wie Waisenknaben aus!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 09:46 Uhr
Joachim Schroeder

Relationen!

Die Zahlen für das Schnitzel ähneln mehr den Gefängnisjahren
welche die Akteure dieses ''EU''-Schneeballsystems bekommen
werden, wenn Bernie Madoff schon 150 Jahre für seinen 60 Mil-
liardenbetrug bekommen hat.

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Hans Miller

Naja

Herr Draghi ist wohl mehr der "Folgefehler" des Fehlers "Euro" des Herrn Kohl. Haben Sie sich wirklich eingebildet der Euro würde "eine Art D-Mark" werden ? Der Euro wird eher wie die Lire aussehen: Ein Schnitzel für 10000 Euro in 2020.

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Heike Schneider

Danke...

...der beste Beweis, dass uns unser gesunder Menschenverstand uns helfen! Leider kommt es für viele Menschen viel zu spät.

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Peter Nicol
Peter Nicol (pnicol) - 26.12.2012 19:22 Uhr

Es mag die Gier gewesen sein

als immer größere Beträge an den Märkten gehandelt wurden.

So kauft Ron Sommer eine Telefongesellschaft und zahlte für jeden Kunden so bei 15.000$. Der durchschnittliche Kunde hat aber nur einen Umsatz bei 1000$ im Jahr und der Gewinn ist noch geringer.
Gerade hat man bei facebook so bei 100$ für eine Adresse gezahlt. Aber ausgesuchte Adressen einer Zielgruppe wurden früher mit 20 € gehandelt.

Häuser in Japan wurden einst so hoch bewertet wie ein großer Teil von New York.

In der FAZ war ein kleiner Artikel über die Kaupting-Bank in Island, die damals ein großes Rad drehte bevor es ein Jahr später knallte.

All das haben diese Mathegenies nie bemerkt? Sie kauften weil andere eben noch mehr geboten hätten ohne Rücksicht auf die Rentabilität.

"Mitleid gibt es auch keines von der Öffentlichkeit. Für Investmentbanker demonstriert keine Gewerkschaft.."
Doch in Frankfurt ging man auf die Straße weil Ackermann vorwiegend solche in London feuerte.

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26.12.2012, 14:50 Uhr

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Von Georg Giersberg

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