06.07.2012 · Es klingt wie Science-Fiction: Bis 2016 sollen Autos lernen, automatisch durch den Stau zu fahren. Auch im Parkhaus finden sie ihren Weg bald allein. Abgelenkte Fahrer werden gewarnt und notfalls gebremst.
Von Christoph Ruhkamp, Johannes Ritter, WietzeRichtlinien für Lesermeinungen
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Dass K.I.T.T. bis zu 100 mal intelligenter wirkte als sein
"Herrchen" lag sicher auch am Darsteller David Hasselhoff und
an demjenigen/derjenigen, der/die ihm das Drehbuch vorgelesen und die
darin gezeigten Bilder erklärt hat.
Wenn ich mir allerdings das Treiben auf deutschen Straßen so
ansehe, denke ich manchmal wirklich, dass jedes Fahrzeug, das einer
individuellen Kontrolle durch seinen "Fahrzeugführer"
entzogen wird, zwangsläufig eine Verbesserung der
Verkehrssicherheit darstellt.
Langfristig wird sich der Individualverkehr - auch der im obigen Artikel
als "Fortschritt" beschriebene - als
"Überbleibsel" einer Zeit mit dem Irr-Glauben an
unbegrenztes Wachstum so oder so von selbst erledigen.
Die im Artikel beschriebenen "technischen Fortschritte"
bedeuten m.E. lediglich Zwischenschritte auf dem Weg zur
"Entindividualisierung" des Nah- und Fernverkehrs.
Wünschenswert? Wohl kaum. Notwendig? Mit Sicherheit!
MfG
A. Buntrock
Wie stehen eigentlich Gerichte und Versicherungen dazu, ...
.... wenn so ein Auto "vollautomatisch"(!) einen Unfall baut?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.07.2012 16:46 UhrDann, Herr Neubert,
Wir man ein Schlupfloch finden die aus dem Crash ein menschliches Versagen macht. Die Hersteller wden nicht bezahlen, man sehe sich nur den Untersuchungsbericht zum Asturz der Air France Meschine an; eindeutig war da ein Geschwindigkeitsmesser serienmässig fehlerhaft, doch offiziell liegt es daran daß die Piloten " mit einer beherrschbaren Situation überfordert waren". Was ich wiederum als Bestätigung für meinen ersten Kommentar hier sehe: wer nicht gegelmäßig gefordert ist, wird eben leichter mal überfordert wenn er tatsächlich selbst eingreifen soll. Das ist der Preis der Technik.
Ohne Mensch ist das viel kostengünstiger
Hier scheint es der Autoindustrie zu gelingen immer noch mehr Technik in
die Fahrzeug zu integrieren um den Preis weiter nach oben zu treiben.
Sollte, und das ist der interessantere aber auch radikalere Ansatz, der
Mensch komplett aus dem Verkehrsgeschehen (als Verkehrsteilnehmer)
verschwinden dann sind die Kosten bedeutend geringer (aber so mancher
wird den Reiz des Fahrens vermissen).
Die Menschen werden Passagiere und können währen der Fahrt in
den Fahrzeugen machen was sie wollen.
Würde das noch etwas auf die Spitze getrieben und in
Berufskraftverkehr realisert dann werden gigantisch viele Menschen
freigestetzt.
Gedankenspiel:
Angenommen in den Autobahnen werden Induktionsschleifen verlegt. Die
Fahrzeuge sind vollelektrisch und haben nur eine Batterie mt einer
Kapazität von 50 oder 100 km.
Wird nun eine separate Fahrbahn (baulich abgegrenzt) geschaffen in
welcher sich diese Fahrzeuge bewegen so ist die Realisierung nicht mehr weit.
Spart den Menschen Zeit und Fahrzeugkosten
100 km/h * 1 s = 28 m, ganz ohne Studien
"Wer bei 100 Stundenkilometern eine Sekunde lang abgelenkt ist, legt 28 Meter in „Blindfahrt“ zurück. Das haben Studien ergeben." Da hat jemand beim Texten nicht nachgedacht. Aus den Angaben 100 km/h und 1 Sekunde kann man sich die 28 m (genauer: 27,778 m) selbst ausrechnen, dazu braucht es keine Studien.
Kann ich nur zustimmen. Leider.
Der Mensch wird immer mehr "verweichlicht", die Anforderungen an Konzentration und Koordination gehen stetig zurück. Ohne stetes Training des Gehirns können Fähigkeiten verkümmern; schon heute haben viele Leute Schwierigkeiten, eine Seite bzw. einen Bildschirm voll Text aufmerksam zu lesen. Den Verstand von immer mehr Aufgaben zu entbinden ist meiner Ansicht nach sehr kontraproduktiv, und ob sich damit viele Unfälle verhindern lassen bleibt abzuwarten. Da sind immer noch Bedienungsfehler und technische Ausfälle als Fehlerquelle.
Mein Lacher des Morgens:
"Wer bei 100 Stundenkilometern eine Sekunde lang abgelenkt ist,
legt 28 Meter in „Blindfahrt“ zurück. Das haben Studien ergeben."
Müssen ja ziemlich umfangreiche Studien gewesen sein, die diese
hochkomplexe Sachlage knallhart analysiert und dann dieses erstaunliche
Ergebnis zu Tage gebracht haben... 100*1000/60/60
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