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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Intelligente Autos Der „Knight Rider“ wird Realität

 ·  Es klingt wie Science-Fiction: Bis 2016 sollen Autos lernen, automatisch durch den Stau zu fahren. Auch im Parkhaus finden sie ihren Weg bald allein. Abgelenkte Fahrer werden gewarnt und notfalls gebremst.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Andreas Buntrock

Nun, sagen wir mal so-

Dass K.I.T.T. bis zu 100 mal intelligenter wirkte als sein "Herrchen" lag sicher auch am Darsteller David Hasselhoff und an demjenigen/derjenigen, der/die ihm das Drehbuch vorgelesen und die darin gezeigten Bilder erklärt hat.

Wenn ich mir allerdings das Treiben auf deutschen Straßen so ansehe, denke ich manchmal wirklich, dass jedes Fahrzeug, das einer individuellen Kontrolle durch seinen "Fahrzeugführer" entzogen wird, zwangsläufig eine Verbesserung der Verkehrssicherheit darstellt.

Langfristig wird sich der Individualverkehr - auch der im obigen Artikel als "Fortschritt" beschriebene - als "Überbleibsel" einer Zeit mit dem Irr-Glauben an unbegrenztes Wachstum so oder so von selbst erledigen.

Die im Artikel beschriebenen "technischen Fortschritte" bedeuten m.E. lediglich Zwischenschritte auf dem Weg zur "Entindividualisierung" des Nah- und Fernverkehrs.

Wünschenswert? Wohl kaum. Notwendig? Mit Sicherheit!

MfG
A. Buntrock

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Andreas Neubert

Wie stehen eigentlich Gerichte und Versicherungen dazu, ...

.... wenn so ein Auto "vollautomatisch"(!) einen Unfall baut?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.07.2012 16:46 Uhr
George Rauscher

Dann, Herr Neubert,

Wir man ein Schlupfloch finden die aus dem Crash ein menschliches Versagen macht. Die Hersteller wden nicht bezahlen, man sehe sich nur den Untersuchungsbericht zum Asturz der Air France Meschine an; eindeutig war da ein Geschwindigkeitsmesser serienmässig fehlerhaft, doch offiziell liegt es daran daß die Piloten " mit einer beherrschbaren Situation überfordert waren". Was ich wiederum als Bestätigung für meinen ersten Kommentar hier sehe: wer nicht gegelmäßig gefordert ist, wird eben leichter mal überfordert wenn er tatsächlich selbst eingreifen soll. Das ist der Preis der Technik.

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K Zinser

Ohne Mensch ist das viel kostengünstiger

Hier scheint es der Autoindustrie zu gelingen immer noch mehr Technik in die Fahrzeug zu integrieren um den Preis weiter nach oben zu treiben.

Sollte, und das ist der interessantere aber auch radikalere Ansatz, der Mensch komplett aus dem Verkehrsgeschehen (als Verkehrsteilnehmer) verschwinden dann sind die Kosten bedeutend geringer (aber so mancher wird den Reiz des Fahrens vermissen).

Die Menschen werden Passagiere und können währen der Fahrt in den Fahrzeugen machen was sie wollen.

Würde das noch etwas auf die Spitze getrieben und in Berufskraftverkehr realisert dann werden gigantisch viele Menschen freigestetzt.

Gedankenspiel:
Angenommen in den Autobahnen werden Induktionsschleifen verlegt. Die Fahrzeuge sind vollelektrisch und haben nur eine Batterie mt einer Kapazität von 50 oder 100 km.
Wird nun eine separate Fahrbahn (baulich abgegrenzt) geschaffen in welcher sich diese Fahrzeuge bewegen so ist die Realisierung nicht mehr weit.

Spart den Menschen Zeit und Fahrzeugkosten

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Christian Kaernbach

100 km/h * 1 s = 28 m, ganz ohne Studien

"Wer bei 100 Stundenkilometern eine Sekunde lang abgelenkt ist, legt 28 Meter in „Blindfahrt“ zurück. Das haben Studien ergeben." Da hat jemand beim Texten nicht nachgedacht. Aus den Angaben 100 km/h und 1 Sekunde kann man sich die 28 m (genauer: 27,778 m) selbst ausrechnen, dazu braucht es keine Studien.

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Torsten Kühn

Dem, lieber Herr Rauscher,

Kann ich nur zustimmen. Leider.

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George Rauscher

Horror

Der Mensch wird immer mehr "verweichlicht", die Anforderungen an Konzentration und Koordination gehen stetig zurück. Ohne stetes Training des Gehirns können Fähigkeiten verkümmern; schon heute haben viele Leute Schwierigkeiten, eine Seite bzw. einen Bildschirm voll Text aufmerksam zu lesen. Den Verstand von immer mehr Aufgaben zu entbinden ist meiner Ansicht nach sehr kontraproduktiv, und ob sich damit viele Unfälle verhindern lassen bleibt abzuwarten. Da sind immer noch Bedienungsfehler und technische Ausfälle als Fehlerquelle.

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Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 07.07.2012 11:42 Uhr

Das haben Studien ergeben

Mein Lacher des Morgens:
"Wer bei 100 Stundenkilometern eine Sekunde lang abgelenkt ist, legt 28 Meter in „Blindfahrt“ zurück. Das haben Studien ergeben."
Müssen ja ziemlich umfangreiche Studien gewesen sein, die diese hochkomplexe Sachlage knallhart analysiert und dann dieses erstaunliche Ergebnis zu Tage gebracht haben... 100*1000/60/60

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