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Industriestandort Amerikaner beklagen deutsche Energiepreise

 ·  In Deutschland engagierte amerikanische Unternehmen machen gute Geschäfte. Die Energiewende halten sie für reformbedürftig - und haben das Gefühl, dass sich Deutschland zu sehr zurücklehnt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (36)
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Martin Kunz

Weitestgehende Unabhaengigkeit

Fossile Energien sind leider ungleich verteilt auf unserem Globus und unglücklicherweise befinden sich große Vorkommen in Gebieten unzuverlässiger Regierungen. Ob das der Irak, Iran, Saudi oder Nigeria ist, mit Fördermethoden die sich einen Dreck um die Umwelt scheren und wo beträchtliche Teile der Einnahmen nur allzu oft in die Hände von Terroristen gelangen.
Selbst das Nordseeöl das Deutschland bezieht wird unter Konditionen gehoben die jedem Oekofreund den Schlaf rauben würden. Warum sich also nicht weitestgehend unabhängig machen von Öl aus Schurkenstaaten oder aus dem wohl empfindlichsten Ökosystem auf Erden, dem Meer, und das auch noch zu günstigeren Preisen?

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Christian Wrobel

Merkwürdig. Und trotzdem hat Deutschland die höchsten Leistungsbilanzüberschüsse

in seiner Geschichte! Und die USA haben trotz (oder wegen?) ihrer niedrigen Energiepreise gigantische Leistungsbilanzdefizite! Entweder haben die Energiepreise also nur eine untergeordnete Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes oder niedrigere Preise schaden sogar der Wettbewerbsfähigkeit?!

Egal welche von beiden Antworten die richtige ist, sie widersprechen eindeutig der "Logik" dieses Artikels!

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karl appenzeller
karl appenzeller (appi60) - 06.09.2013 11:22 Uhr

da klagt der Richtige

Den grünen Ökoreligionskauderwelsch einfach nach zu brabbeln ist ja wohl mehr als naiv.Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken welche Ökosysteme die sogenannte Energiewende ohne Bedacht auf Naturschutz zerstört. Quadratkilometer große Mais und Rapsfelder fördern nicht unbedingt die Artenvielfalt .Und tonnenweise Pestizide ,Kunstdünger, und Herbizide machen das Grundwasser auch nicht geschmackvoller. Von den Vogelschreddern und Solarplatten ,die aus gewachsenen Natur und Kulturlandschaften hässliche Industriezonen sogar in Wäldern machen ganz zu schweigen. Biogasanlagen die wie die Pest stinken und ihre toxischen Abfälle auf die Felder kippen fördern auch nicht unbedingt das Wohlbefinden. Dies alles muss der Steuerzahler in kauf nehmen für die teuerste und unsicherste Stromversorgung in ganz Europa . Vielleicht ist Schiefergas doch eine billigere und sinnvollere Lösung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 14:30 Uhr
Ludwig Kirschstein

wie meinen?

[..Biogasanlagen die wie die Pest stinken und ihre toxischen Abfälle auf die Felder kippen fördern auch nicht unbedingt das Wohlbefinden.]
....
Herr Appenzeller, habe Sie mal überlegt, woher die stinkenden, ach ja gar toxischen, Abfälle eigentlich kommen? Wenn Sie stinken, handelt es sich vermutlich um Exkremente aus der Tierhaltung. Man kann sie zur Biogaserzeugung nutzen. Die Abfälle aus dem Biogasreaktor stinken erheblich weniger als unbehandelte Gülle, denn sie sind weitgehend ausgefault. Aber lassen Sie sich in Ihrem Elan nicht bremsen.

MfG

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Moritz Voss
Moritz Voss (Movossi) - 06.09.2013 09:23 Uhr

Amerikanische Firmen machen gute Geschäfte,

und warum meckern die dann über die Politik des Gastlandes?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 12:22 Uhr
Hans-Ulrich Pietz

Zum Glück,

denn das ist nur der einzige Grund, dass sie noch in Deutschland sind!

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Martin Kunz

Deutsche Ueberheblichkeit

die Gesinnung ..am deutschen Wesen soll die ganze Welt genesen... hat dieses Land schon jedes Mal in Scherben gelegt.
Wer einen Industriebetrieb führt richtet sich nach Kosten und Gewinn. In den USA sind die Energiekosten niedrig warum also durch einen Verbleib in Deutschland seinen Gewinn schmälern.

Deutschland schafft sich ab hat einer vor geraumer Zeit gesagt. In der Tat, man legt sich enorme Schulden zu durch die Finanzierung insolventer Mittelmeeranrainer, durch eine vollkommen überstürzte und geplante Energiewende und nun vergrault man noch Investoren mit Spekulationen über Umweltschäden durch ein Abbauverfahren welches erfolgreich in nicht minder ernsthaften Ländern wie Kanada eingesetzt wird.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 13:44 Uhr
Martin Kunz

Zweifelhafte Perspektive

Was hat die Bevölkerungsdichte mit dem Umwelt-/bzw. Grundwasserschutz zu tun? Meinen Sie etwa Umwelt müsste nur in Ballungsgebieten geschützt werden? Das sind ja ganz abenteuerliche Vorstellungen.
Fraking ist eine Methode der Energiegewinnung der man sich nicht durch ein reflexartiges "Nein Danke" entledigen kann. Es geht nicht darum verantwortungslosen Gesellen freie Hand zu lassen. Es geht darum diese Technologie verantwortungsvoll und unter allen gebotenen Sicherheitsmaßnahmen einzusetzen. Kanada hat sehr hohe Umweltstandards und eine mündige Bevölkerung die sich nichts weiß machen lassen.
Und das mit dem 'deutschen Wesen' ist genau das was mir in den Sinn kommt wenn ich solche fundamentalistischen Ökogurus höre die meinen nur sie allein hätten den Stein der Weisen gefunden.

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Heiko Baensch

soso Herr Kunz

Die Bevölkerungsdichte von Kanada und Deutschland spielt in ihrer Betrachtung eine Rolle?

das mit dem deutschen Wesen... ist nur lächerlich.

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Jasper Zürich

Ein NS-Zeit-Vergleich - Chapeau!

In diesem Umfeld hätte ich keinen NS-Zeit-Vergleich erwartet. Was nicht heisst, dass er gelungen oder angemessen ist.

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Rolf Kootz

Vermutlich wird unsere Regierung, gleich welcher Couleur, bald gedrohnt...

...und durch ein genehmeres Pinochet-Regime ersetzt. Dann geht es uns hier bald auch so gut wie den Amerikanern und den Chilenen! Juchhe!

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Closed via SSO

Amerikaner!

Wenn solch eine Partnerschaft kommt, kann man nur äußerst pessimistisch werden!
Die Amerikaner haben große Bereiche, bei denen sie nicht verhandlungsbereit sind.
Das betrifft vor allem den Luft- und Seeverkehr“. Die USA verhandeln immer nur mit Partnern, die sie erpressen können. Deshalb steht NAFTA eben für "Nearly Always Favouring The Americans".
Wer wirklich wissen möchte, WIE sich die USA von Dritte-Welt-Ländern finanzieren lassen, die von IHNEN Wirtschaftshilfe erhalten, dem empfehle ich das Buch vom Nobelpreisträger Jospeph Stiglitz "Die Chancen der Globalisierung"!
Da gehen einem die Augen auf und da kommt einen die Galle hoch. Es gehört schon eine perfide kriminelle Energie dazu, sich solche Methoden einfallen zu lassen. Es profitieren AUSSCHLIESSLICH die USA, obwohl alles sehr, sehr schön klingt.

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joachim tarasenko

USA go home

Fracking ist für ein kleines Land wie D, wo die Natur ohnehin ständigen Attacken von Chemie und andren Konzernen ausgesetzt ist, keine Option. Die Amis verschandeln das Meer mit über 4000 Bohrtürmen im Golf von Mexiko allein, und nun graben sie, wie Kanada auch, ihr Land mit brachialen Mitteln um. Alles nur wegen des Profites. Ganz wenige Profiteuere aus Amerika und Europa, sowie die Oberschicht in Latein und Südamerika, verschandeln den Planeten und verjagen Menschen aus ihrer Heimat. Wenn den Amis der Strom zu teuer ist, der Flughafen in Richtung USA ist nicht weit.

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Ernesto Beran

Ein Päckchen Mitleid

für die verarmenden amerikanischen Firmen. Hier wird doch durch reine Ausbeutung Gewinn generiert. Amazon und MacDonalds sind keine soziale Stiftung sondern knallharter Kapitalismus in Reinform. Sollen die Amis doch gehen, ich wein denen keine Träne nach. Wenn sich in den USA schon Tausende von Quadratkilometern wg Verschmutzung nicht mehr bewohnen lassen ist das denen ihr Problem, wir haben schon genug Schwachsinn wie den "Neoliberalen Wirtschaftsglauben" von dort importiert. Dort denkt doch kein Schwein am Morgen. Ausbeuten, Spekulanten befriedigen, Marge erhöhen, Gier-Gieriger-am gierigsten-US-Spekulant. NSA noch dazu, Manipulation und Bestechung der Regierenden, und wenns nicht anders geht Ermordung ist doch das Programm der USA. Alles nur um Kasse zu machen. Und unsere unfähgste Kanzlerin aller Zeiten spielt mit vorauseilendem Kadavergehorsam jeden Schwachsinn wie diese Freihandelszone mit. WEG DAMIT! Aus für Merkel und die Freihandelszone, wer Grundrechte mit Füßen tritt muss weg

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 16:15 Uhr
Christian Wrobel

Ihnen kann geholfen werden, Herr Sommerer!

Googeln Sie doch mal "US-Atomanlage Hanford"?!

Wußten Sie übrigens, dass Dow Deutschland den größten Teil seines Energiebedarfs in eigenen Kraftwerken produziert, auch mit eigenen Windkraftanlagen? Und wußten Sie, dass Dow Deutschland nach eigener Aussage ihre Energieproduktivität in den letzten 20 Jahren um 100% gesteigert hat (Dow USA übrigens nicht, warum wohl?)?! Und wußten Sie, dass in 25% aller weltweit produzierten Rotorblätter (von Windkraftanlagen) Materialien von Dow eingesetzt werden?! Dow profitiert maßgeblich von der Entwicklung der Windenergie!

Klagen gehört zum Geschäft, das ist nun wirklich keine neue Erkenntnis?!

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Peter Sommerer

3 Fragen an Herrn Beran:

1. Wissen Sie, in welchem Bereich die im Artikel aufgeführten Unternehmen Dow Deutschland und DuMont tätig sind?

Wohl eher nicht.

2. Wo in den USA sind tausende von km² unbewohnbar?

Noch eine Bemerkung, solche propagandistischen Ausfälle wie Ihre habe ich das letzte mal im DDR-Fernsehen erlebt. Sie erheitern mich, die gute alte Zeit.

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Heiko Baensch

Also mal ehrlich

der aktuelle Wahlkampf treibt äußerst dubiose Blüten.

Jetzt müssen schon US Unternehmen über hohe Energiepreise in D klagen, nur weil einige Michels kein Fracking wollen.

Ohje ohje!!!

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Nils Büngener

Deutsche beklagen amerikanische Waffengesetze

Ähnlich interessant. Wo doch jedes Unternehmen mit nennenswerten Stromkosten sofort von der Zuzahlung befreit wurde. Ist halt Wahlkampf, da ist alles willkomen, was gerade passt.

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Onur Motoharo
Onur Motoharo (Runo667) - 06.09.2013 01:43 Uhr

Da klagt der richtige...!!!

Deutschland ist weder China, noch die USA. So soll und wird es auch bleiben.

Sie klagen über Deutsche Energiepreise, doch hören sie die Klagen ihrer eigenen Bürger nicht, welche die Kosten dieser billigen - denn günstig ist sie sicher nicht - Energie mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben bezahlen müssen.
Der Abbau von Schiefergas durch Fracking zerstört nicht nur Menschenleben, sondern auch Ökosysteme und somit auch das Leben vieler Tiere. Aber vor allem führt es zu einer massiven Verseuchung des Grundwassers, welcher die Grundlage allen Lebens ist.
Dieses Verfahren wird genauso Naiv angewendet, wie die ersten Atomtests - Nur dass man die
Folgen jetzt schon kennt. Und früher oder später müssen sie die Rechnung für diese Ignoranz tragen, und die wird gesalzen sein.
Mit dem Freihandelsabkommen drohen uns jetzt auch noch Chlorhähnchen und viel Gentechnik in unserer Nahrung.
Bis denn!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 12:28 Uhr
Heiko Baensch

also ich will nicht

und der gross meiner Bekannten nimmt davon auch abstand.

Der der will, kann es von mir aus gerne tun.

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Michael Scheffler

Komisch, dass die ganze Welt (Deutsche eingeschlossen)

nach Amerika einwandern will, wenn dort alles so schlecht ist. Gut, dass Windräder und Photovoltaikanlagen oder Stromtrassen keine Landschaften zerstören.

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Klaus Letis

Die Firmen gehen da hin, wo es günstige Bedingungen gibt

Also auch günstigen Strom. Sie werden dort landen, wo die Kohle- und Kernkraftwerke stehen. Damit erledigt sich die CO2-Einsparung der EU von selber.

Die ausländischen Firmen werden sich noch über andere Angelegenheiten ärgern:

Hohe Löhne. Weil die Arbeiter und Angestellten die Strompreise (und demnächst die befreiten Tiere von den Bauernhöfen) bezahlen müssen.

Und das Bildungsniveau der Menschen, welche von den Schulen kommen ("Wie nehmen jeden mit." Egal wohin?)

Mangelnde Straßen und Autobahnen ("Die sollen lieber mit der Straßenbahn und Bus fahren")

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 09:11 Uhr
Moritz Voss
Moritz Voss (Movossi) - 06.09.2013 09:11 Uhr

Sämtliche aufgeführte Unternehmen

sind nicht von den Energiepreisen abhängig. Die welche es sind, wie z.b. Aluhütten werden dann vielleicht nicht mehr aufgekauft und stillgelegt. Substanzloser Artikel.

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Wolfgang Richter

Objektiv

Die in Deutschland operierenden ausländischen Unternehmen sehen die hiesigen Ereignisse ohne den hier üblichen Tunnelblick.
Der typisch deutsche Wahn, die Welt erziehen, leuchtendes Vorbild sein und alles besser wissen zu müssen, wirkt auf "normale" Länder skurril und befremdlich.
Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen, und sind noch stolz darauf.
Wie wär es, wenn wir versuchen würden, ein ganz normales und hoffentlich auf längere Sicht einigermaßen erfolgreiches Land zu sein - und endlich die widersinnige Energiewende zu begraben?

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2013 14:24 Uhr
Peter Sommerer

Ah ja,

Dow Deutschland ist laut Ihnen kein energieintensives Unternehmen. Woher haben Sie denn Ihr profundes Wirtschaftswissen, sehr geehrter Herr Moritz? Haben Sie schon einmal einen Industriebetrieb von innen gesehen? Sie erheitern mich, vielen Dank.

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peter bernhardt

....ein ganz normales und hoffentlich auf längere Sicht einigermaßen erfolgreiches Land zu sein!

Ist leider nicht möglich wegen überlieferter absoluter Realitätsverweigerung, verbohrter Ideologie und tief greifender Inkompetenz!
"Deutschland war schon immer die Tenne auf der die anderen
ihr Korn gedroschen haben"! (Ernst Jünger)

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Moritz Voss
Moritz Voss (Movossi) - 06.09.2013 09:18 Uhr

Lesen Sie doch mal genauer,

alle aufgeführten Unternehmen sind gar nicht Energieintensiv. Nur billige polemik für dreckigen Strom mit hoher Marge.
Wenn der Energiepreis vor einer Übernahme schützt um so besser, sobald us Anteile drinn sind wird es politisch, wider des freien Marktes.

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 06.09.2013 09:02 Uhr

Es geht hier um amerikanische Unternehmen

und dass die Amerikaner außer Eigeninteresse (Machterhalt und Ausbeutung) nichts weiter im Sinne haben, sollte mitlerweile bis zum Letzten vorgedrungen sein.

Hiess es in meiner Jugend noch "alles Gute kommt aus Amerika", so kann man heute wohl mit Fug und Recht behaupten "fast aller Mist kommt aus den USA". Dazu gehört seit rund 2 Jahren die Diskussion um das Fracking.

Nur weil sich die Amerikaner mit Ihrer in den meisten Bereichen äußerst rückständigen und dementsprechend energieintensiven Industrie, nicht anders zu helfen wissen als auch noch die letzten Energiereserven brachial, umweltzerstörerisch auszubeuten, müssen und sollten wir das nicht auch noch nachmachen.

Es gibt "normalere" Länder wie beispielsweise die skandinavischen Länder oder die Schweiz, von denen wir einiges lernen und übernehmen könnten.

Von den USA aber sicher nicht!!!

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Jasper Zürich

Der typisch deutsche Wahn, die Welt erziehen?

Würden Sie dann sagen, die Amerikaner wollen die Welt nicht nach ihrem kruden Weltbild ("Wer nicht für uns ist - ist ein Terrorist...") erziehen? Den Medien entnehme ich, dass die USA das noch viel mehr und skrupelloser tun.

Auch diese Aussage löst Kopfschütteln aus: "Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen". Es ist genau umgekehrt, wir sehen eben zu, dass dieser Ast noch sehr viel länger trägt. Der Ast, auf wir sitzen, besteht nicht aus Geld.

Da Gejammer der US-Firmen dient längerfristig nur den Interessen weniger. Wenn Sie da nicht im Topmanagement sitzen, gehören auch Sie nicht zu den Begünstigten.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Marvin Slembeck
Marvin Slembeck (I-MS-I) - 06.09.2013 08:03 Uhr

Und wenn alle von der Brücke springen, dann...

Natürlich hoffe ich auch, dass die Welt nie wieder am "deutschen Wesen" genesen muss.
Grade die Übertragung unserer Borniertheit und Unhöfflichkeit würde man ja nichtmal seinen größten Feinden wünschen.

Allerdings ist es doch Unsinn, den wirtschaftlichen Erfolg zu propagieren, wenn dieser doch offensichtlich nur noch auf kurze Zeit angelegt ist. Den Klimawandel gibt es nunmal.
Der Ast auf dem wir sitzen und an dem die ganze Welt kräftig sägt, ist nunmal nicht eine Reihe guter Zahlen, sondern eine lebenswerte Umwelt.

Da derlei Phrasen wohl bei einem Großteil der Leserschaft nur noch ein spöttisches Lächeln erzeugt, vielleicht der Hinweis, dass wären die Unternehmen gezwungen ENDLICH alle externen Kosten (Umweltschäden) in ihre Ergebnisrechnung aufzunehmen, die erneuerbaren Energien bei weitem die billigsten wären.
Es ist nunmal bezeichnent für unsere Zeit, dass von einem Unternehmen gefälschte Zahlen viel Entrüstung erzeugen, die System bedingte Bilanzfälschung dagegen nicht.

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Heiko Baensch

naja was normal

ist, mag ich nicht definieren.

Aber den unbedarften Umgang mit heimischen Ressourcen, a la USA muss es dann doch nicht sein.
Mag das Ruhig auf andere Länder skurril wirken!!!
Von Erziehen kann dabei keine Rede sein, oder wo sehen Sie den mahnenden Finger?

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Lukas Räder
Lukas Räder (radisle) - 05.09.2013 23:11 Uhr

Die Freihandelszone

wird den Europäern endgültig das Rückrad brechen.

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Peter Meier
Peter Meier (pemei) - 05.09.2013 22:51 Uhr

USA

Sicherlich: Es gibt nach wie vor vieles zu reformieren in unserem Land und es fallen mir durchaus auch einige Punkte ein, wo wir uns an den USA orientieren können (technische Innovationskraft und Begeisterung, mehr Eigenverantwortung statt Vollkasko o.ä.)

Die hier genannten Bereiche
- Umweltschutz
- Energiegewinnung durch Fracking
- Sozialstandards
- Arbeitsbedingungen
gehören aber sicher nicht dazu.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.09.2013 11:49 Uhr
Peter Meier
Peter Meier (pemei) - 08.09.2013 11:49 Uhr

Gegenfrage

1. Wie kommen Sie auf das schmale Brett, ich würde unseren Lebensstandard als Standard setzen ?
2. Wie kommen Sie auf das schmale Brett, die USA hätten einen höheren Lebensstandard als wir ? Woran gemessen ? Am exorbitant hohen Energie- und Ressourcenverbrauch ? An den größeren Müllbergen ? Dem größeren Konsum ? Den großen Autos ? Der noch weiter verbreiteten Fettleibigkeit ? Ich finde unseren Lebensstandard im Vergleich schon ganz ok..

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peter bernhardt

Technische Innovationskraft......

durch Patentraub, Wirtschaftsspionage, Abwerbung von qualifizierten Fachleuten und Produktionsverlagerung nach Asien?

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Michael Scheffler

Herr Meier

Komischerweise hat die USA nach wie vor einen höheren Lebensstandard als Deutschland. Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett, dass wir hier in irgendeiner Weise Standards setzen?

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05.09.2013, 22:37 Uhr

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