16.11.2005 · Die deutsche Industrie hat im September deutlich mehr verkauft als vor einem Jahr, reduzierte aber gleichzeitig die Zahl ihrer Mitarbeiter. Mehr als 90.000 Stellen fielen im Jahresvergleich weg.
Die deutsche Industrie hat im September deutlich mehr verkauft als vor einem Jahr, reduzierte aber gleichzeitig die Zahl ihrer Mitarbeiter.
Der Gesamtumsatz größerer Betriebe im verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau kletterte um 6,3 Prozent auf 137,3 Milliarden Euro. Dabei verkauften die Firmen im Ausland fast zehn Prozent mehr und in Deutschland gut vier Prozent mehr. Ende des Monats waren knapp sechs Millionen Menschen in diesen Firmen beschäftigt, das waren gut 90.000 oder 1,5 Prozent weniger als im September 2004.
Umsatzeinbußen in der Tabakverarbeitung
Besonders kräftige Umsatzsteigerungen registrierten die Statistiker im sonstigen Fahrzeugbau mit plus 29 Prozent sowie in der Kokerei und Mineralölverarbeitung mit plus 18 Prozent. Die Hersteller von Metallprodukten sowie Autos und Autoteilen verkauften gut zehn Prozent mehr.
Dagegen stiegen die Umsätze bei Lebensmittelherstellern und im Maschinenbau mit knapp drei beziehungsweise zwei Prozent besonders langsam. Betriebe der Rundfunk- und Nachrichtentechnik sowie der Tabakverarbeitung mußten sogar deutliche Umsatzeinbußen verkraften.
Von Januar bis September summierte sich der Anstieg des Umsatzes in der gesamten Branche auf 4,3 Prozent - dabei kletterte der Auslandsumsatz um 6,5 und der Inlandsumsatz um 2,9 Prozent.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2473 | −0,12% |
| Rohöl Brent Crude | 106,27 $ | −0,54% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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