Die Lage beim kriselnden finnischen Handybauer Nokia verschlimmert sich: Von April bis Juni machte der Konzern einen Verlust von 1,41 Milliarden Euro, wie Nokia am Donnerstag mitteilte. Das ist deutlich mehr als die knapp eine Milliarde Euro Verlust im ersten Quartal.
Der Umsatz fiel um 18,7 Prozent auf 7,54 Milliarden Euro - immerhin schwächer, als von vielen Analysten erwartet.
Besonders schmerzhaft sind die weiterhin sinkenden Zahlen im
Smartphone-Geschäft: Der Absatz der Computer-Handys fiel um 39
Prozent auf 10,2 Millionen Geräte. Davon waren allerdings bereits
vier Millionen Smartphones der neuen Lumia-Reihe mit dem
Microsoft-Betriebssystem Windows Phone, die aus einer - einst hoffnungsvollen - Kooperation mit Microsoft hervorgegangen war. Die Smartphone-Sparte allein brachte einen operativen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro.
Nokia steckt schon seit mehreren Quartalen tief in den roten
Zahlen fest. Vor gut einem Monat hatte der Konzern tiefgreifende Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Das Handygeschäft soll umstrukturiert, Fabriken geschlossen und 10.000 Stellen gestrichen werden. Mehrere hochrangige Manager müssen ihren Hut nehmen. Insgesamt wollen die Finnen 1,7 Milliarden Euro einsparen.
@Dmitriy Zhukov: Nokia braucht das
Christian Borgelt (borgelt)
- 19.07.2012, 15:48 Uhr
Noch ein Android?
Dmitriy Zhukov (Dima2002)
- 19.07.2012, 14:49 Uhr
Diesen Bericht lese ich
Wolfgang Sunderbrink (seew)
- 19.07.2012, 14:41 Uhr
Warum nicht Android?
Christian Borgelt (borgelt)
- 19.07.2012, 13:35 Uhr
