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Handel Karstadt-Quelle heißt demnächst Arcandor

29.03.2007 ·  Karstadt-Quelle gibt sich einen neuen Namen. Die Schilder an den Warenhäusern wird das Unternehmen trotzdem nicht auswechseln: Die Kaufhäuser heißen weiterhin Karstadt. Der Konzern meldete an diesem Donnerstag erstmals wieder schwarze Zahlen.

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Der Karstadt-Quelle-Konzern will sich in „Arcandor AG“ umbenennen. Diesen neuen Namen für die Konzernholding solle die Hauptversammlung im Mai beschließen, sagte Unternehmenschef Thomas Middelhoff am Donnerstag. Alle Marken der Gruppe, die Karstadt-Warenhäuser, die Versandhandelsgruppe Quelle und der Touristikkonzern Thomas Cook, würden aber ihre Namen behalten, betonte er.

Mit der Umbenennung will Karstadt-Quelle der zunehmenden Internationalisierung der Geschäfte Rechnung tragen. Alle drei Bereiche sollen in Zukunft eigenständiger agieren. Die Aufgaben der Zentrale würden auf die einer reinen Finanzholding mit Sitz in Essen konzentriert. Die Hauptversammlung im Mai muss der Umbenennung noch zustimmen.

In die schwarzen Zahlen zurückgekehrt

Im vergangenen Jahr kehrte Karstadt-Quelle mit einem Gewinn von 346 Millionen Euro in die schwarzen Zahlen zurück. 2005 hatte das Unternehmen einen Verlust von 316 Millionen Euro verbucht, im Krisenjahr 2004 gab es einen Rekordverlust von 1,625 Milliarden Euro. Für 2007 kündigte Middelhoff ein Rumpfgeschäftsjahr mit dem Stichtag 30. September an.

Nachdem zunächst die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresbeginn zu spüren gewesen seien, gehe es seit Mitte Februar aufwärts, sagte der Konzernchef. Bei den Warenhäusern werde das Essener Unternehmen Umsatz und Ergebnis im laufenden Jahr deutlich steigern.

Bei der Versandtochter Primondo rechne er mit einem leichten Umsatzwachstum und dem Erreichen der Gewinnschwelle beim Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Durch den geplanten Verkauf des Anteils von 49 Prozent an der Immobiliengesellschaft Highstreet werde im laufenden Jahr zudem ein hoher außerordentlicher Ertrag erzielt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und Reuters
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