04.04.2006 · Die japanische Regierung will sich für die Gründung einer aus 15 asiatisch-pazifischen Staaten bestehenden Freihandelszone in Asien stark machen. Der Verbund soll nach dem Muster der EU und der NAFTA gebildet werden.
Die japanische Regierung will sich für die Gründung einer Freihandelszone in Asien stark machen. Der aus 15 asiatisch-pazifischen Staaten bestehende Verbund solle nach dem Muster der nordamerikanischen Freihandelszone (NAFTA) und der EU gebildet werden, erklärte ein Sprecher des Handels- und Wirtschaftsministeriums am Dienstag in Tokio.
Außer Japan sollten China, Südkorea, Indien sowie die zehn Asean-Staaten Birma, Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam der Freihandelszone angehören. Zu dem Verbund würden somit drei Milliarden Menschen zählen, rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Sein Bruttoinlandsprodukt würde 9,1 Billionen Dollar (7,5 Billionen Euro) betragen.
Durch den Handelsverbund solle die „wirtschaftliche Integration Asiens“, die sich ohnehin bereits vollziehe, beschleunigt werden, erklärte das Wirtschaftsministerium. Den Angaben zufolge wollte der japanische Wirtschaftsminister Toshihiro Nikai den Plan am Freitag bei einem Regierungstreffen vorstellen.
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| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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