Home
http://www.faz.net/-gqe-75yo5
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
CIO View

Gute Zahlen SAP rechnet weiter mit kräftigem Nachfragewachstum

Der Weltmarktführer für Unternehmens-Software will nach guten Geschäften in 2012 auch dieses Jahr kräftig weiter wachsen. Vorstand kündigt höheren Gewinn an.

© AP In einem Server-Raum von SAP in Walldorf

Europas größter Software-Entwickler SAP will sich auch im laufenden Jahr nicht von der abgeschwächten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus dem Tritt bringen lassen. Die Software-Lizenz- und Wartungs-Erlöse legten 2013 ohne Sondereffekte bei konstanten Wechselkursen voraussichtlich um elf bis 13 Prozent zu, stellte der mit dem amerikanischen Unternehmen Oracle konkurrierende Weltmarktführer für Unternehmens-Software in Walldorf in Aussicht.

2012 hatten sich diese Erlöse auf 13,25 Milliarden Euro summiert und lagen damit 13 Prozent über Vorjahr. „Wir sind zuversichtlich, unser Wachstumstempo mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten auch 2013 fortsetzen und zugleich unsere Profitabilität steigern zu können“, sagte Finanzchef Werner Brandt.

Infografik / Der Aufstieg des SAP-Konzerns © F.A.Z. Vergrößern Der Aufstieg des SAP-Konzerns

Der mit milliardenschweren Zukäufen aufgebaute Geschäftsbereich Cloud-Software werde voraussichtlich einen Umsatz von rund 750 Millionen Euro beisteuern. Im vergangenen Jahr waren es 342 Millionen Euro gewesen. Der operative Gewinn werde im laufenden Jahr ohne Sondereffekte bei konstanten Wechselkursen in der Spanne von 5,85 bis 5,95 Milliarden Euro liegen, 2012 waren es 5,21 Milliarden Euro. Eine Zielmarke für die operative Marge gab SAP für 2013 nicht bekannt, bis 2015 soll die Rendite bei 35 Prozent liegen.

Mehr zum Thema

Quelle: RTR

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Weitere Nachrichten Viele Vorgänger-Modelle sind besser als aktuelle Smartphones

Bei FMC geht es nach zwei Jahren mit schrumpfenden Gewinnen wieder bergauf. Fresenius setzt sich abermals höhere Ziele und Brasiliens Zentralbank hebt den Leitzins auf 14,25 Prozent an. Mehr

30.07.2015, 06:54 Uhr | Wirtschaft
Kanada Elf Milliarden Euro Entschädigung für Raucher

Drei Zigarettenhersteller in Kanada müssen umgerechnet elf Milliarden Euro Schadensersatz an Raucher bezahlen. Der Grund: Sie hätten nicht ausreichend vor den Gefahren des Rauchens gewarnt. Mehr

02.06.2015, 16:18 Uhr | Wirtschaft
Privatisierungspläne Österreich will griechische Bahn - aber nur geschenkt

Durch Privatisierungen soll Griechenland in den nächsten Jahren Milliarden einnehmen. Ob das klappt? Österreichs Bahnchef bekundet nun zwar Interesse an der griechischen Bahn, schließt aber einen positiven Kaufpreis kategorisch aus. Mehr

27.07.2015, 11:44 Uhr | Wirtschaft
Im Strandkorb Merkel übertrifft sie fast alle

Sommer 2007 in Heiligendamm, G8-Idylle im Strandkorb, Harmonie pur, das waren noch Zeiten. Die Finanzkrise war noch fern, die Krim gehörte zur Ukraine und bei Griechenland dachte man an Urlaub und Gyros. Eine der wenigen Konstanten aus dieser Zeit: Angela Merkel. Was ist sonst aus dem Trupp der Mächtigen geworden? Mehr

03.06.2015, 13:42 Uhr | Politik
Niedriger Ölpreis belastet BASF verdient ein bisschen mehr

Der niedrige Ölpreis belastet, dafür läuft das Geschäft mit Bauchemikalien: Deutschlands größter Chemiekonzern schafft unter dem Strich ein kleines Plus. Und gibt einen verhaltenen Ausblick. Mehr

24.07.2015, 08:15 Uhr | Wirtschaft

Veröffentlicht: 23.01.2013, 07:24 Uhr

Die Zweifel des IWF

Von Tobias Piller

Der IWF stellt seine Beteiligung an einem neuen Rettungspaket für Griechenland immer heftiger in Frage. Damit wankt das fragile Rettungsgleichgewicht. Mehr 12 23


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Hände weg vom Steuer

Einsteigen, das Ziel eingeben und sich vom Auto ans Ziel bringen lassen – ein Drittel der Deutschen kann sich das vorstellen. Vor allem junge Menschen sind offen für selbstfahrende Autos. Mehr 1