Europas größter Software-Entwickler SAP will sich auch im laufenden Jahr nicht von der abgeschwächten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus dem Tritt bringen lassen. Die Software-Lizenz- und Wartungs-Erlöse legten 2013 ohne Sondereffekte bei konstanten Wechselkursen voraussichtlich um elf bis 13 Prozent zu, stellte der mit dem amerikanischen Unternehmen Oracle konkurrierende Weltmarktführer für Unternehmens-Software in Walldorf in Aussicht.
2012 hatten sich diese Erlöse auf 13,25 Milliarden Euro summiert und lagen damit 13 Prozent über Vorjahr. „Wir sind zuversichtlich, unser Wachstumstempo mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten auch 2013 fortsetzen und zugleich unsere Profitabilität steigern zu können“, sagte Finanzchef Werner Brandt.
Der mit milliardenschweren Zukäufen aufgebaute Geschäftsbereich Cloud-Software werde voraussichtlich einen Umsatz von rund 750 Millionen Euro beisteuern. Im vergangenen Jahr waren es 342 Millionen Euro gewesen. Der operative Gewinn werde im laufenden Jahr ohne Sondereffekte bei konstanten Wechselkursen in der Spanne von 5,85 bis 5,95 Milliarden Euro liegen, 2012 waren es 5,21 Milliarden Euro. Eine Zielmarke für die operative Marge gab SAP für 2013 nicht bekannt, bis 2015 soll die Rendite bei 35 Prozent liegen.
