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Güterverkehr Die Bahn kündigt für März Kurzarbeit an

20.02.2009 ·  Die Deutsche Bahn spürt die Wirtschaftsflaute vor allem im Güterverkehr. Jetzt reagiert das Unternehmen auf den drastischen Auftragseinbruch - von März an wird auch bei der Bahn kurzgearbeitet. Bis zu 5000 Mitarbeiter könnten betroffen sein.

Von Kerstin Schwenn
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Auch bei der Deutschen Bahn AG wird von März an kurzgearbeitet. Damit reagiert das Unternehmen auf den drastischen Auftragseinbruch im Schienengüterverkehr. Von der Kurzarbeit könnten bis zu 5000 Mitarbeiter betroffen sein, rund ein Fünftel der Beschäftigten der Güterbahn (DB Schenker Rail).

Derzeit verhandelt die Bahn mit den Betriebsräten über die Ausgestaltung der Kurzarbeit, wie die Sprecherin von DB Schenker der F.A.Z. am Freitag in Berlin bestätigte. Das Ausmaß der Arbeitszeitreduzierung in der Kurzarbeit werde je nach Region unterschiedlich ausfallen, sagte sie. Voraussichtlich muss vor allem an den Standorten der Automobil- und Stahlindustrie im Westen und im Süden Deutschlands sowie in der Region Halle/Leipzig kurzgearbeitet werden. Die Möglichkeit, die Arbeitszeit über Arbeitszeitkonten flexibel zu handhaben, sei vor allem in der Instandhaltung ausgeschöpft.

Personenverkehr spürt Rezession bisher kaum

Das Unternehmen hofft, dass sich die Lage spätestens nach der Sommerpause wieder entspannt. Der Rückgang der Aufträge hat sich seit Oktober stark beschleunigt. Bahnchef Hartmut Mehdorn hatte für Dezember einen Auftragseinbruch um 40 Prozent vorhergesagt. Da in vielen Industriebetrieben, die sich der Bahn als Transporteur für ihre Güter bedienen, Kurzarbeit herrscht, hat sich die Situation seither nicht verbessert.

Die Bahn, die Ende März für das Jahr 2008 noch ein Rekordergebnis vorlegen will, verzeichnet auch schmerzhafte Auftragseinbußen im Luft- und Seeverkehr. Dagegen läuft das Geschäft im Landverkehr von DB Schenker dem Vernehmen nach gut. Auch der Schienenpersonenverkehr spürt die Auswirkungen der Rezession bisher kaum.

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Jahrgang 1963, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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