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Golfemirat Dubai stützt Staatskonzern mit Finanzspritze

 ·  Das Emirat Dubai hatte die Finanzwelt im vergangenen Herbst in helle Aufregung versetzt, als der Staatsfonds Dubai World ins Taumeln geriet. Nun will das Golfemirat dem hoch verschuldeten Staatsfonds unter die Arme greifen. Das Nachbaremirat Abu Dhabi hatte schon zuvor Hilfen zugesagt.

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Das arabische Emirat Dubai will seinen verschuldeten Staatsfonds Dubai World und die Immobilienfirma Nakheel mit einer Finanzspritze von 9,5 Milliarden Dollar (7,12 Mrd Euro) retten. Wie Dubai World am Donnerstag bekanntgab, will die Regierung dafür 5,7 Milliarden Dollar verwenden, die das Nachbaremirat Abu Dhabi bereits zugesagt hatte (siehe Abu Dhabi stützt Dubai in letzter Minute). Der Rest sind eigene Mittel, die unter anderem aus dem Verkauf von Vermögenswerten stammen sollen.

Außerdem sollen die Gläubiger von Dubai World und Nakheel länger als ursprünglich vereinbart auf ihr Geld warten. Als Lohn für ihre Geduld verspricht ihnen die Regierung von Dubai die vollständige Rückzahlung der Kredite zu marktüblichen Zinssätzen. Ein Zeitraum für die Rückzahlung wurde zunächst nicht genannt. Zuvor war jedoch inoffiziell von fünf bis acht Jahren die Rede gewesen. Dubai World erklärte, die islamischen Anleihen (Sukuk) von Nakheel, die in diesem und im nächsten Jahr fällig sind, würden pünktlich zurückgezahlt.

Das Emirat Dubai hatte die Finanzwelt im vergangenen Herbst in helle Aufregung versetzt. Die Regierung gestand damals ein, dass Dubai World und seine Tochterfirma Nakheel, die durch die künstliche Insel in Palmenform bekanntgeworden war, einen Schuldenberg von zusammen 59 Milliarden Dollar angehäuft hatten. Sie bat die Kreditgeber um sechs Monate Zahlungsaufschub und löste damit an den Märkten weltweit Sorgen vor einer zweiten Welle der Finanzkrise aus.

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25.03.2010, 08:40 Uhr

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