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Geschäftszahlen Microsoft verdient weniger - Windows 8 läuft gut

 ·  Der weltgrößte Softwarekonzern hat etwas weniger verdient als im Vorjahr. Das neue Betriebssystem Windows 8 ist im Weihnachtsgeschäft hingegen gut angenommen worden.

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Ein schwächelnder Verkauf von Office-Büroprogrammen hat dem größten Softwarekonzern der Welt Microsoft im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Der Überschuss betrug 6,4 Milliarden Dollar nach 6,6 Milliarden Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das amerikanische  Unternehmen mit. Je Aktie ergab sich damit ein Ergebnis von 76 Cent nach 78 Cent im Vorjahr. Gleichwohl übertraf Microsoft damit die Erwartungen der professionellen Marktbeobachter um einen Cent.

Microsoft erklärte den Ergebnisrückgang mit einer schwächeren Nachfrage nach Office-Büroprogrammen vor dem Start des Betriebssystems Windows 8. „Das ist eine Pause vor einer Produkteinführung, die typisch ist“, kommentierte Analyst Josh Olson von Edward Jones die Zahlen.

Windows 8 verkauft sich gut

Das neue Betriebssystem verkaufte sich seit dem Start Ende Oktober hingegen 60 Millionen Mal. Microsoft-Chef Steve Ballmer zeigte sich zufrieden damit - Windows 8 habe die Kunden begeistert. Es genauso erfolgreich wie der Vorgänger Windows 7 bei dessen Start. Der Software-Konzern will damit den Anschluss bei mobilen Anwendungen finden. Die achte Version des Klassikers ist insbesondere für Tablet-PCs zugeschnitten, die sich über Berührungen auf dem Bildschirm steuern lassen.

Die Rivalen Apple und Google waren mit ihren Systemen dem einstigen Pionier zuletzt weit voraus und teilten mit iOS und Android den Markt für die Basissoftware mobiler Rechner neben den klassischen Laptops weitgehend unter sich auf. Microsofts Betriebssystem-Sparte alleine verbesserte sich im Berichtsquartal um 24 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar.

Umsatz legt zu

Der Konzernumsatz stieg insgesamt um drei Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar, was im Rahmen der Expertenschätzung lag. Im nachbörslichen Handel sank der Kurs der Microsoft-Aktie um rund zwei Prozent.

In einem Medienbericht hatte es vor kurzem geheißen, dass sich Microsoft an einer Übernahme des PC-Herstellers Dell beteiligen wolle. Der Softwareriese könnte ein bis drei Milliarden Dollar zur Finanzierung beisteuern, hatte der amerikanische Fernsehsender CNBC am Dienstag unter Berufung auf nicht näher genannte Kreise berichtet. Der drittgrößte PC-Hersteller der Welt, der an der Börse mit rund 22 Milliarden Dollar bewertet wird, sondiert derzeit eine Übernahme des Unternehmens durch Finanzinvestoren. Sollte dies gelingen, wäre es eine der größten Private-Equity-Transaktion seit der Finanzkrise.

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