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Geplante Kürzungen Commerzbank bestätigt Abbau von bis zu 6000 Stellen

Die Commerzbank will in den kommenden Jahren 4.000 bis 6.000 Arbeitsplätze streichen. Der Stellenabbau soll alle Bereiche weltweit umfassen - außer den beiden Tochtergesellschaften BreBank und Comdirect.

© REUTERS Vergrößern Vor allem das Geschäft mit Privatkunden will die Commerzbank neu ausrichten

Die Commerzbank wird in den kommenden Jahren massiv Stellen streichen. Wie befürchtet will Deutschlands zweitgrößte Bank bis zu 6.000 Jobs in Deutschland abbauen. Das wären etwa 18 Prozent der deutschen Belegschaft. Ein Sprecher der Bank teilte mit, dass 4.000 bis 6.000 Vollzeitstellenstellen bis 2016 wegfallen sollen. Die genaue Höhe des Abbaus werde in den Verhandlungen mit den Arbeitnehmern vereinbart. Die Gespräche darüber sollen im Februar starten.

Damit haben die Mitarbeiter der Commerzbank Gewissheit über die einschneidenden Pläne. Das Wall Street Journal Deutschland hatte vor einigen Tagen erfahren, dass die zweitgrößte Bank hierzulande hinter der Deutschen Bank rund 6.000 Jobs abbauen will. Wie andere Banken, muss auch die Commerzbank Kosten senken, und setzt dabei auch beim Personal an.

Im November hatte die Commerzbank, an der die Bundesregierung noch mit 25 Prozent beteiligt ist, eine umfangreiche Restrukturierung angekündigt. In den kommenden vier Jahren will die Bank nicht nur kräftig in die Steigerung der Ertragskraft investieren, sondern sich auch verkleinern. Vor allem das verlustreiche Privatkundengeschäft wird dabei strategisch neu ausgerichtet werden.

Das löste bereits im Herbst Befürchtungen aus, dass im Zuge dessen etliche Filialen geschlossen und Stellen abgebaut werden könnten. Das Bankhaus will trotz geplanter Investitionen die Kosten stabil halten und dies durch Steigerung der Effizienz und eine Optimierung der Kapitalbasis erreichen. Das Kerngeschäft soll gestärkt und alles, was nicht Kerngeschäft ist, abgebaut werden.

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Jüngsten Zahlen zufolge beschäftigt die Commerzbank AG rund 37.000 Mitarbeiter in Deutschland auf rund 34.000 Vollzeitstellen. Im Zuge der Integration der übernommenen Dresdner Bank hatte die fusionierte Bank Anfang 2009 die Streichung von 9.000 Vollzeitstellen angekündigt. Dieser Abbau ist derzeit im Plan und zu mehr als 90 Prozent abgeschlossen.

Quelle: Dow Jones

 
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Veröffentlicht: 24.01.2013, 09:25 Uhr

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