http://www.faz.net/-gqe-75u21
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 18.01.2013, 12:25 Uhr

Gehaltsgrenze bei Volkswagen VW-Chef Winterkorn verdient 20 Millionen Euro

Weil das Geschäft so gut läuft, dürfte der Vorstandsvorsitzende des bedeutendsten europäischen Autobauers im vergangenen Jahr 20 Millionen Euro verdient haben. Zuviel, findet das Unternehmen selbst - und will die Gehaltsregeln ändern.

© dpa Martin Winterkorn

Der Volkswagenkonzern arbeitet offenbar daran, die Vorstandsgehälter zu deckeln und damit nicht mehr vollständig abhängig vom Geschäftserfolg des Unternehmens zu machen. Das berichtet das Handelsblatt. Demnach dürfte der Martin Winterkorn, der Vorstandsvorsitzende von Europas bedeutendstem Automobilunternehmen, im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Euro verdient haben. Das wären noch einmal gut drei Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.

Grund für den Gehaltssprung ist der abermalige Absatzrekord, den Volkswagen im vergangenen Jahr erzielte. Erstmals und schneller als avisiert verkaufte das Unternehmen 9 Millionen Autos in einem Jahr.

„Nicht vermittelbar in der Öffentlichkeit“

Innerhalb des Konzern, aber auch auf Seiten des größten Anteilseigners Niedersachsen, gibt es nun offensichtlich die Sorge, dass die aus diesem Geschäftsergebnis folgenden Gehälter öffentlich nicht zu vermitteln sind und auch so einfach zu hoch seien. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh, der auch dem Präsidium des Aufsichtsrats angehört, sagte: „Die bisherige Höhe der Vorstandsvergütung ist trotz des außerordentlichen Erfolgs von Volkswagen in der Öffentlichkeit anscheinend nicht vermittelbar.“

Mehr zum Thema

Dem Bericht zufolge will der Aufsichtsrat demnächst eine Lösung finden; Winterkorns Gehalt solle angeblich nicht über das letzte Jahresgehalt von 16,6 Millionen Euro steigen. Möglich sei beispielsweise, die Zielvereinbarungen mit dem Vorstand über Absatz und Profitabilität zu ändern. Mitte März stellt der Volkswagen-Konzern seine Bilanz für das vergangene Jahr vor.

Teslas Bärendienst

Von Roland Lindner, New York

Eine amerikanische Behörde findet, dass Teslas Autopilot keinen Defekt hat. Für die Technologie ist das gut. Einen Fehler hat das Unternehmen gemacht. Mehr 0

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Trumps Vereidigung kostet...

Die Vereidigung eines amerikanischen Präsidenten ist immer eine große Zeremonie. Das lassen sich die Amtsinhaber einiges kosten. Eine Übersicht. Mehr 0

Zur Homepage